Pressearbeit
Im folgenden sind die Presseartikel dokumentiert, die sich mit Nazis in Treptow beschäftigen bzw. Reaktionen auf Pressemitteilungen der Treptower Antifa Gruppe beinhalten.

1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005
2006

2000

Umgang mit rechtsextremen Jugendlichen > Berliner Zeitung 07.05.2000
Rechte machten Jagd auf Tunesier > Berliner Zeitungen 24.07.2000
Ausbildungsplatz statt Gefängnis? > Morgenpost 14.08.2000
Junge schwer verletzt > Berliner Zeitung 22.09.2000
Täglich grüßt das Hitlerbärtchen > TAZ 10.09.2000
Handzettel gegen Nazitreffpunkte > 30.11.2000 Junge Welt
Im Südosten ein Dutzend Hooligans > MorgenPost 12/2000
Freiräume für Nazis in Treptow > NEUES DEUTSCHLAND 14.12.2000

Berliner Zeitung 07.05.2000
"Wir müssen sie erst mal akzeptieren"Diskussion
zum Umgang mit rechtsextremen Jugendlichen


Seit Jahren kämpft der Bezirk Treptow gegen rechtsextreme Gewalt. Ein abgebrannter Jugendclub und ein versuchtes Bombenattentat der rechtsterroristischen " Kameradschaft Treptow" sind nur einige negative Höhepunkte der Vergangenheit. Am Donnerstag veranstaltete das Jugendamt in Adlershof eine Tagung "Jugend in extremistischen Szenen "Sie müssen wissen, was rechte Symbole bedeuten und ob sie verboten sind", sagt Helmut Heitmann, Erziehungswissenschaftler und Leiter des Aktionsprogramms gegen Aggression und Gewalt. Auch wenn man es abartig findet, den Holocaust zu leugnen, muß man mit den Rechten auf ihrer Ebene darüber diskutieren, wenn man sie erreichen will. Auch der Bremer Sozialwissenschaftler Franz Josef Krafeld ist überzeugt, daß man nur etwas erreichen kann, wenn man die Jugendlichen nicht ablehnt, sondern sie erst mal so akzeptiert, wie sie sind. Dabei dürfe man sich nie zum Kumpel machen und Widersprüche vermeiden wollen. "Ich mag dich, aber ich find Scheiße, was du da sagst" ist einer der Sätze, mit denen Krafeld versucht, den Kids andere Denkweisen zu zeigen. Diese "akzeptierende Jugendarbeit" müsse aber auch Grenzen setzen. "Von keiner der Einrichtungen darf Gewalt ausgehen", sagt auch Helmut Heitmann. Die Idee zu dieser Tagung hatte Kerstin Stappenbeck, Amtsleiterin der Treptower Jugendförderung. Immer wieder hätten Rechtsradikale versucht, in Treptower Jugendclubs wie dem "Bullinger", Anhänger zu werben. Nach Ansicht der Treptower Schulrätin Karin Jacobi ist es zwar wichtig, sich mit den theoretischen Ansätzen zu beschäftigen, doch hätten Lehrer allein keine Chance, gegen Rechtsradikalismus vorzugehen. Nur gemeinsam mit anderen Einrichtungen könne man etwas erreichen. Sie sagt: "In den Schulen ist nichts von diesem Problem zu merken, weil die Jugendlichen dort nicht auffällig werden". "In Schulen ist von Rechtsradikalen nichts zu merken, dort wird niemand auffällig." Schulrätin Karin Jacobi

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Berliner Zeitung 24.07.2000
Rechte machten Jagd auf Tunesier

15 Festnahmen in Treptow

Nach einer,Verfolgungsjagd auf einen 29 jährigen Tunesier sind am späten Freitagabend in Treptow in der Nähe vom Adlergestell 15 Jugendliche festgenommen worden. Sie werden von der Polizei der rechtsextremen Jugendszene Treptows zugerechnet. Die 14 bis 19 Jahren alten jungen Männer sollen den Afrikaner rassistisch beschimpft, ihn mit Steinen beworfen und gejagt haben. Das Opfer war auf dem Weg nach Hause, als die deutschen Jugendlichen ihn attackierten. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife konnte dem Tunesier helfen, bevor Schlimmeres geschah. (lo.)

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Morgenpost 14.08.2000
Ausbildungsplatz statt Gefängnis?

mid TreptowDer Hintergrund: Stahr hatte sich mit Eltern einiger mutmaßlichen Täter in Verbindung gesetzt, um mit diesen ein Gespräch über die Zukunft ihres Nachwuchses zu führen: Dauergast in der Justizvollzugsanstalt Tegel oder doch lieber in einer geregelten Ausbildung. Bei der Suche nach einem Ausbildungs. Was Stahr als präventive Maßnahme gegen Rechtsextremismus einschätzt, bewertet die T.A.G. als "politisch absolut fatales Signal". Statt den Opfern Hilfe anzubieten, werde sich "um die Zukunftschancen der Täter gesorgt". Zu den Vorwürfen von der Berliner Morgenpost befragt, äußerte Stahr: "Das ist sozialpolitischer Schwachsinn. Wir bräuchten keine Sozialarbeiter mehr, wenn wir gesellschaftliche Abnormitäten wie den Rechtsextremismus nicht auch als Sozialfälle behandeln würden." Rechtsextreme Gewalttäter, so Stahr, würden nach dem Motto handeln, "die Eltern schlagen das Kind, das Kind schlägt den Hund".Er sei durchaus dafür, dass de Rechtsstaat durchgreife. "Ich meine hier vor allem die Jugendrichter Aber wenn Eltern Bereitschaft erkennen lassen, auf ihre Kinder einzuwirken, dann müssen wir helfen.' Bei seinen Gesprächen sei er auf Absagen gestoßen, habe, mit einigen aber diskutieren können. "Wir sind hier aber noch mitten in einem Prozess."
Den Vorwurf der T.A.G., er nehme damit die "Täterperspektive" ein, wies Stahr zurück. "Natürlich muss etwas für die Opfer getan werden. Aber ich bin Jugendstadtrat und nicht der Weiße Ring'. Die Täter waren Jugendliche. Deshalb ist es meine Aufgabe, mich um sie zu kümmern."

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Berliner Zeitung 22.09.2000
Junge schwer verletzt

Ein 15 jähriger Junge aus Treptow ist in der Nacht zum Donnerstag bei einer Schlägerei schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte der Junge mit einem Freund gegen 23.15 Uhr in der Rudower Chaussee in Treptow an einer. Bushaltestelle gewartet, als sie von drei Jugendlichen attackiert wurden, Die Täter schlugen und traten auf ihre Opfer ein und verletzten sie schwen Ein 18-Jähriger wurde kurz darauf festgenommen. Der 15-Jährige kam in eine Klinik. (fk.)

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TAZ 10.09.2000
Täglich grüßt das Hitlerbärtchen

33 Orte der Stadt nennt der Innensenator rechtsextreme Treffpunkte. An manchen davon bestimmt die Bedrohung den Alltag. An anderen sammeln sich rechte Cliquen, und nichts passiert - wenn man nicht zu nahe kommt.[...] In der Umgebung ist das Lokal wohlbekannt. Und nicht jeder, der es kennt, wagt sich in seine Nähe. Zwei Mädchen im Hippie-Outfit fühlen sich bedroht. Die Rechten bezeichnen sie als Zecken. "Wir machen einen großen Bogen um die Kneipe", sagen sie. Passiert ist ihnen noch nichts. "Man findet sich irgendwie mit den Rechten ab", sagen sie. Im "Fliegerheim" in Johannistal, einem Ortsteil von Treptow, spricht man stramm Deutsch. Ausländer sind hier kein Problem - in die Kneipe kommen sie schließlich sicher nicht. Rechtsextremistische Graffiti gibt es in der Gegend um die Kneipe nicht, hin und wieder tauchen NPD Aufkleber auf. "Icke statt Ali" steht auf einern "Für Ausländerrückführung, gegen den Doppelpass",wird auf einem anderen gefordert. Ein Antifa-Aufkleber ist zur Hälfte abgerissen.Während ein paar Meter weiter die Friseurin noch nie etwas von Rechten in der Gegend gesehen haben will, sind die jugendliche im gegenüberliegenden Winckelmann-Klub besser informiert. "Da hängen immer ein paar Rechte ab", sagt ein Skater. Ein anderer, der am Abend Volleyball spielt, bestätigt. "Da laufen immer rechte Jugendliche rum!' Bedroht fühlt er sich nicht, er kenne einige sogar persönlich. "Das sind ganz liebe Rechtsradikale."Im Hinterzimmer der Kneipe dröhnt der Fernseher: Ein Boxkampf wird übertragen. Ein paar kurzhaarige junge Männer grölen. Wenn die Faust trifft, wird auf die Schenkel geklatscht. Vorne, im billig eingerichteten Kneipenraum, läuft ein Dudelsender im Radio, zwei Bauarbeiter essen Schnitzel mit Spiegelei; an diesem Donnerstag scheint im Fliegerheim in der Winckelmannstraße in Johannisthal alles zu sein wie immer. Das Lokal, das am Rande des ehemaligen Flugplatzes in einem zersiedelten Kiez liegt, soll nach Informatio nen der "Treptower Antifagruppe (TAG)" der NPD als Veranstaltungsort dienen und ein regelmäßiger Treffpunkt von Rechtsextremisten sein.Nach und nach trudeln mehrere Männer mit kurzen Haaren ein. Die Kleidung codiert die Zugehörigkeit zur rechten Szene: T-Shirts der Marke Lonsdale (wegen der vier Buchstaben in der Mitte), Bomberjacken, Springerstiefel, ein Sweatshirt von Fred Perry (wegen des an Eichenlaub errinnemden Kranzes am Revers).Sie begrüßen sich, wie es im Osten Sitte ist, mit Handschlag. Für die Bedienung ist schon mal ein Küsschen dabei, nd, ohne zu bestellen, kommt das richtige Bier auf den Stammtisch. Man kennt sich, man versteht sich. Die Männer, zumeist schätzungsweise über zwanzig Jahre alt, unterhalten sich über Freundinnen und Jobs, ab und an taucht das Wort "Türke" auf. Kneipenalltag in Ostberlin. Nur für Deutsche.


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30.11.2000 Junge Welt
Handzettel gegen Nazitreffpunkte
Aktion Treptower Antifa-Gruppe


Das "Johannisstübel" am Busbahnhof Berlin- Schöneweide und die Gaststätte "Fliegerheim" sind schon seit einiger Zeit beliebte Treffpunkte der regionalen Neonaziszene. Vor allem das "Johannisstübel" dient wegen seiner fast unbeschränkten Öffnungszeiten als Anlaufpunkt für Rechtsextremisten aus Treptow und Köpenick. In Zeiten des Wahlkampfes zogen von hier aus die Mitglieder der rechtsextremen NPD aus, um ihre rassistischen Plakate aufzuhängen. Zudem wurden Überfälle auf alternative Jugendliche verübt, die direkt aus dem "Johannisstübel" heraus begangen wurden. Zu den Stammgästen der Gaststätte zählen gewaltbereite Naziskins, Aktivisten der NPD, Mitglieder der verbotenen "Blood & Honour"-Bewegung und Angehörige der Kameradschaftsszene. Vom "Fliegerheim" aus kam es schon mehrfach zu Bedrohungen gegen Besucher des Jugendzentrums "Audio".
Anfang dieser Woche verteilten Mitglieder und Sympathisanten der Treptower Antifa Gruppe (TAG) Flugblätter an die Anwohner, um über diese Entwicklung aufzuklären. Sie schreiben, daß sie "es unerträglich finden, daß in Treptow Gegenden existieren, in denen nicht-rechte und nicht-deutsche Menschen um ihre Gesundheit fürchten müssen." Der TAG geht es darum, die Treffpunkte der Neonazis nicht einfach zu akzeptieren. Ralf Fischer

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MorgenPost, Dezember 2000
Im Südosten schlossen sich ein Dutzend Hooligans zusammen

Wer verbirgt sich hinter den Gruppierungen mit ominösen Namen wie "Freikorps Berlin" oder Komanando 88 Köpenick"? Vor dieser Frage stehen derzeit die Staatsschutzorgane der Hauptstadt. Viel mehr, als dass es sich um relativ kleine Gruppen zumeist jugendlicher Rechtsextremisten handelt, die sich im Südosten Berlins tummeln, wissen die Behörden bislang nicht. Als Gernot Klemm (PDS), Mitglied des Abgeordnetenhauses und ausgewiesener "Antifaschist", unlängst eine kleine Anfrage zu Aufenthaltsorten, Aktivitäten und Kontakten rechter Vereinigungen in Köpenick und Treptow an den Innensenator richtete, erhielt er die Auskunft dass der Senat dazu keine Auskunft gebe, "um die weitere Tätigkeit der Sicherheitsbehörden im Land Berlin nicht zu gefährden". Das war jedoch nur die halbe Wahrheit. "Tatsache ist, dass wir selbst noch nicht viel Über diese Gruppierungen wissen", räumte ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes gegenüber dem Morgenpost Lokalanzeiger ein. Bekannt ist bislang lediglich, dass sich zum "Kommando 88 Köpenick" etwa ein Dutzend Fußball-Hooligans aus dem Südosten zusammengeschlossen haben. Die 88 bildet dabei eine Art Geheimcode. Die acht steht für den achten Buchstaben im Alphabet, das H. Zweimal die acht steht für "Heil Hitler".Über das "Freikorps Berlin" ist den zuständigen Behörden bislang lediglich bekannt, dass sich die geschätzten zehn bis 15 Mitglieder gelegentlich in einem Garten einer Laubenkolonie in der Nähe des Wendenschlosses treffen. "Die treiben dort allerlei Mummenschanz mit Lagerfeuer, obskuren germanischen Ritualen. Ansonsten taucht höchstens mal ein Flugblatt auf, in dem diffuse Neugründungen ehemaliger Nazi- Organisationen wie Volkssturm oder Waffen-SS angekündigt werden", so ein Verfassungsschützer. Dass sich Neonazi-Gruppen im Gegensatz zu den nach wie vor aggressiv und gewalttätig auftretenden Skinheads, zunehemend aus der Öffentlichkeit zurückziehen, sehen die Staatsschutzorgane nicht nur positiv. "Die Überwachung wird dadurch schwieriger"; heißt es, in einem amtsinternen Papier. Auch für den Extremismusexperten Bernd Wagner bedeutet dieser Rückzug keinen Grund zur Entwarnung: "Wir erleben derzeit wieder, das gerade Neonazi- Organisationen im Verborgenen ihre Anwerbungs- und Rekrutierungsversuche, insbesondere bei Jugendlichen, deutlich verstärken."

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NEUES DEUTSCHLAND 14. Dezember 2000
Freiräume für Nazis in Treptow

Kameradschaften drangsalieren und verunsichern Bürger im Stadtbezirk

In Treptow gehen Neonazis um. Mehr, als aus anderen Stadtbezirken bisher bekannt wurde. Man trifft sich zu so genannten Liederabenden, beschmiert oder zerstört Mahn-und Denkmale, verprügelt, wer anders denkt oder aussieht, oder einfach jemanden, der den braunen Rowdys irgendwie in die Quere kommt, verübt Brandanschläge, klebt Plakate mit NaziHetzparolen, bastelt Rohrbomben. Als Treffs und Ausgangspunkte für Überfälle sollen vornehmlich die Kneipen "Johannisstübel" am Busbahnhof Schöneweide und das "Fliegerheim" in der Winkelmannstraße dienen, wie die "Treptower Antifa Gruppe" (T.A.G.) dem ND mitteilte. Haben wir es hier mit einem der Neonaziversuche zu tun, eine Art "national befreite Zone" zu etablieren? Man müsse Freiräume schaffen, heißt es dazu in einem NPD-Papier, in denen man praktisch die Macht ausübe, sanktionsfähig sei, man bestrafe Abweichler und Feinde, unterstütze Kampfgefährten. "Befreite Zonen sind sowohl Aufmarschals auch Rückzugsgebiete für die Nationalisten", wird festgestellt. Die Gastwirte freilich sehen ihre Kundschaft anders und haben rechtliche Schritte gegen Vertreter der T.A.G. angedroht.
Viele Anwohner indes sind zunehmend verunsichert. Immerhin sehen offenkundig NPD, Nazi-Skinheads und die Kameradschaften namens "Germania", "Adlershof" und "Treptow" in dem Bezirk ihr Aktionsfeld. Ein Bürger, dem die nächtliche Randale rings um das "Johannisstübel" zuviel wurden, beschwerte sich im zuständigen Polizeiabschnitt. Hier sagte man ihm, man werde nichts unternehmen, weil man dort die Neonazis am besten kontrollieren könne. Die Kameradschaft "Treptow" z.B. gehört allerdings zu den bundesweit gefährlichsten. Sie wird ausdrücklich im Antrag der Bundesregierung zum Verbot der NPD als "wichtiges Mobilisierungspotenzial" dieser Neonazipartei genannt. Im offiziellen NPD-Sprachgebrauch werden solche Kameradschaften als Vorfeldorganisationen" eines "zweifellos bevorstehenden Endkampfes" gewürdigt.Ein T.A.G. Flugblatt, das mittlerweile unter Treptowern verteilt wird, macht auf die Nazikneipen aufmerksam: "Wir finden es unerträglich, dass in Treptow Gegenden existieren, in denen nicht-rechte und nicht-deutsche Menschen um ihre Gesundheit fürchten müssen", wird im Flugblatt angemerkt. T.A.G. fordert die Bevölkerung auf, sich zu wehren, sich bei den Behörden zu beschweren, die Polizei zu rufen, wenn es zu rechten Pöbeleien oder Überfällen kommt, obgleich die bisher nur zögernd eingegriffen hat, wenn sie denn am Tatort erschien.
Das Geschehen rings um die beiden Kneipen ist der Polizei natürlich gut bekannt. Allerdings sei nicht jede Glatze auch ein gefährlicher Rechtsextremist, so, gegenüber ND Norbert Gunkel, ein Sprecher des Polizeipräsidenten. Welche Erkenntnisse im Detail über die dortige Neonaziszene vorliegen, sei aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Der Staatsschutz mochte sich bei Nachfrage nicht dazu äußern. Man werde die Vorgänge dort weder bestätigen noch dementieren oder kommentieren. Vielmehr wolle man "irgendwelchen Leuten, Straftätern nicht irgendwelche Steilvorlagen liefern, damit sie solche Lokale in Brand stecken oder Sachbeschädigungen vornehmen", sagte Gunkel.


Treptower Antifa Gruppe (T.A.G.)
c/o Infoladen Daneben, Liebigstr.34, 10247 Berlin
treptowerantifa@no-log.org

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