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Antifa-Demo am 30. April gegen Nazikneipe „Zum Henker“
Am
Vorabend des 1. Mai wollen wir eine kraftvolle, kämpferische Demonstration
gegen die Nazikneipe „Zum Henker“ in Schöneweide durchführen.
Mit der Kneipe in der Brückenstraße 14 haben Berliner Neonazis
seit über einem Jahr einen Anlaufpunkt im Bezirk, den sie für
Kameradschaftstreffen, Musikveranstaltungen und Propagandaabende, aber
auch gewalttätige Angriffe nutzen.
Gegen diesen Treffpunkt richtet sich unser Protest! Mit dem Motto „Zum
Führer mit „Zum Henker“ – Nazikneipen dichtmachen!“
wurde sich bewusst für den 30. April als Hitlers Todestag für
die Demonstration entschieden. Regelmäßig feiern Neonazis
an für sie symbolträchtigen Tagen, wie dem Geburts- und Todestag
des „Führers“ Adolf Hitler in Kneipen wie „Zum
Henker“. Der Tag ist somit wieder ein Anlass für Neonazis
sich zu sammeln und Schöneweide zu einem Angstraum zu machen.
Zudem soll die Demo ein Warm-Up zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch
am 1. Mai in Berlin darstellen. Lokale Neonazis mobilisieren seit geraumer
Zeit überregional für diesen Aufmarsch und raten Anreisenden
schon am Vortag zu kommen, um Schwierigkeiten mit Antifaschisten aus
dem Weg zu gehen und kündigen an: „Für ein ausfüllendes
Abendprogramm ist gesorgt.“
Für das Abendprogramm der Nazis sorgen wir, indem wir ihnen in
„ihren“ Kiezen auf die Pelle rücken!
30. April 2010 :: 17 Uhr :: S-Bahnhof Schöneweide :: Demo
gegen die Kneipe „Zum Henker“
Weitere Infos beim ABSO unter www.abso-berlin.tk

Antifatresen des ABSO im Projektraum Neukölln
20 Uhr Projektraum Neukölln (Herrmannstrasse 48 (2. Hinterhof/ 1. Etage)
Seit März
2008 veranstaltet das Antifaschistische Bündnis Südost jeden zweiten
Donnerstag im Monat einen Antifa-Tresen im Projektraum Neukölln. Wir
zeigen regelmäßig Filme und organisieren auch mal
eine Infoveranstaltung. In lauschiger Sofa- Sesselecke kann man bei
unterschiedlichen Getränken Kicker spielen und sich mit uns
unterhalten. Schaut mal vorbei und unterstützt antifaschistische
Arbeit im Berliner Südosten!

Fightback Nr.4 erschienen
Antifa-Recherche-Magazin aus Berlin/Brandenburg
Die Recherche-Broschüre Fight.Back ist mit einer neuen Ausgabe erschienen. Fight.Back ist ein Fachblatt für die antifaschistische Praxis. Es richtet sich an alle, die sich mit den Erscheinungsformen der extremen Rechten in Berlin aktionistisch, wissenschaftlich, beruflich und journalistisch auseinandersetzen.
Die Fight.Back erscheint seit 2001 und wird von unabhängigen Berliner Antifagruppen herausgegeben. Auch die alten Ausgaben gibt es als Download unter http://fightback.gulli.to/
Folgende Themen werden in der aktuellen Ausgabe schwerpunktmäßig behandelt:
- Berichte aus den Berliner Bezirken und Brandenburger Regionen rund um Berlin
- Berlinweite neonazistische und extrem rechte Strukturen
- Neonazistische Strategien im Internet und bei Strafprozessen
- Interview über antifaschistische Gegenstrategien

U.R.S.L. Light zum Thema "Erinnerung an die Befreiung 1945" Wir
haben uns für Euch was Neues ausgedacht - die U.R.S.L. light. Im
Gegensatz zur jährlichen U.R.S.L., die eine bunte Auswahl an Themen
abgedeck hat, wird die U.R.S.L. light zu einem Thema erscheinen. Die
erste Ausgabe bezieht sich auch die Befreiung vom Faschismus. Im Detail
wird erläutert, was Erinnerung an sich ist, was Erinnerungskultur
ausmacht und wie sie geprägt wird und was die Erinnerung an das Ende
des Zweiten Weltkriegs so besonders macht. Neben dem 8. Mai, der als
Tag der Befreiung in ganz europa bekannt wird, ist in köpenick der 23.
April der Tag an dem Köpenick befreit wurde. Diese und einige andere
Fragen, könnt Ihr Euch in der kurzen Version unserer U.R.S.L.
durchlesen.
Wenn
Ihr selbst Themen habt, die Euch beschäftigen oder wenn Ihr Lust habt
Artikel zu schreiben und die in der U.R.S.L. zu veröffentlichen, meldet
Euch per Mail (treptowerantifa [at] no-log.org) bei uns. U.R.S.L. light als PDF

Bußgelder wegen Blockade am 1.12.2007 und 6.12.2008 - Gezahlt wird nicht! Am 01. Dezember 2007 marschierten 600 Neonazis aus der ganzen
Bundesrepublik für ein rechtes Jugendzentrum durch Berlin-Neukölln. Am
Rande des Aufmarsches kam es immer wieder zu Protesten. Über 1000
Menschen stellten sich auf verschiedenste Art und Weise den Neonazis in
den Weg. Auf der von einem breiten Bündnis organisierten
Gegenkundgebung redeten u.a. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse,
der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD) und
der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi. Momper
und Gysi wiederholten unter dem Beifall der DemonstratInnen ihre
Forderungen nach einem Verbot der NPD. Ein Verbot der NPD sei „eine
Bringepflicht der Politik in diesem Land", sagte Momper, Gysi
bezeichnete die NPD als "verfassungswidrig". Einhellig begrüßten sie
das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Neonazis. Einigen
GegendemonstrantInnen soll ihre Zivilcourage jetzt aber teuer zu stehen
kommen. Etwa 100 AntifaschistInnen hatten an der Lipschitzallee /
Fritz-Erler-Allee den Naziaufmarsch zeitweilig blockiert. Die Polizei
räumte die Straße und stellte von 40 Personen die Personalien fest.
Mitte Januar 2008 erhielten sie vom Berliner Landeskriminalamt wegen
"Teilnahme an einer unerlaubten Ansammlung (§113 OWiG)" einen
Bußgeldbescheid in Höhe von 223 Euro. Es
ist unverständlich und unerträglich, wenn einerseits von PolitikerInnen
aller demokratischen Parteien immer wieder Zivilcourage gegen Rechts
eingefordert wird und andererseits tatsächlich gezeigte Zivilcourage
mit Bußgeldverfahren und auch mit Verletzungen als Folge brutaler
Polizeiaktionen "bezahlt" werden müssen. Ziviler Ungehorsam ist ein
legitimes Mittel, sich gegen Naziaufmärsche zur Wehr zu setzen. Viele
von den Bußgeldbescheiden Betroffenen haben das skandalöse Verhalten
der Berliner Polizeibehörden nicht hingenommen und Widerspruch gegen
die Bescheide eingelegt. Wir
erklären: Wenn Nazis marschieren, werden wir dagegen protestieren. Wenn
es notwendig ist auch mit einer Blockade! Denn Faschismus ist keine
Meinung, sondern ein Verbrechen! Wir fordern die Rücknahme der
Bußgeldbescheide! Der Vorstand der Berliner VVN-BdA e.V. Berlin, Februar 2008 Unterstützt die Betroffenen mit Spenden unter dem Stichwort: "Rudow " ! Konto: Berliner VVN-BdA e.V., POSTBANK, BLZ 10010010, Kto. 315904105

Was tun wenn die NPD vor der eigenen Schule Material verteilt Für
die kommenden Wochen hat die NPD angekündigt ihre Schülerzeitung, die
"Brennessel" oder den "Stachel" vor Berliner und Brandenburger Schulen zu verteilen. Wie
kann man das am besten verhindern? Ein Beispiel aus
Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass Euer Protest das effektivste Mittel
ist. Steht die NPD mit einem Infotisch vor Eurer Schule, könnt Ihr
andere SchülerInnen, am besten Eure Freunde oder Geschwister dazu
auffordern mit Euch zusammen dem Stand der NPD auf die Pelle zu rücken.
Das soll nicht heißen, dass Ihr die körperliche Konfrontation mit der
NPD suchen sollt, ganz im Gegenteil. Schützt Euch selbst und andere!
Blockiert den Stand in dem Ihr Euch einfach dort hinstellt und "Nazis
raus" ruft oder "Haut ab". Ihr könnt natürlich auch so viel
Infomaterial der NPD einsammeln wie Ihr wollt und es in die
nächstgelegene Mülltonne verfrachten. Ist alles nicht verboten und es
stärkt das Gefühl, dass Ihr nicht allein gegenüber den Nazis seid. Wenn
Ihr viele seid, die laut rumschreien und der NPD das Gefühl geben, dass
sie nicht erwünscht ist, wird Eure Schule sicher in Zukunft von der NPD
verschont bleiben.

Kampagne: Kein
Bock auf Nazis! Im
Einleitungstext der Kampagne heisst es: "Wir haben es satt! Wir haben
es satt, dass jedes Wochenende Nazis durch die Strassen marschieren.
Und wir haben es satt, dass so viele Menschen dabei tatenlos zusehen,
wie sich eine rechte Jugendkultur immer weiter durchsetzt. Es geht
nicht um eine Meinung von vielen, sondern verdammt noch mal um Leute,
die das Dritte Reich wieder auferstehen lassen wollen.
Eines hat
die Vergangenheit mehr als ein Mal gezeigt: Nazis werden weder durch
gutes Zureden, noch durch gezieltes Ignorieren zurückgedrängt. Nur wenn
man ihnen immer und überall offensiv entgegentritt, kann an der
Situation etwas geändert werden. Und das geht nur gemeinsam...
Zu
dieser Kampagne gibt es eine Internetseite: keinbockaufnazis.de,
auf der man sich eine DVD downloaden kann, aber auch T-Shirts bestellen
oder einfach nur nachlesen, was man bei sich zuhause so gegen Nazis
unternehmen kann. Ebenfalls
lesenswert ist eine dazugehörige Schülerzeitung, die ihr hier downloaden könnt.

Gedenken
an Widerstandskämpfer Flugblattaktionen gegen das Vergessen Info
Seit Beginn des Jahres 2004 wollen wir den
vielfältigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus (1933-1945) aus
der deutschen Bevölkerung in Treptow/Köpenick thematisieren. Ziel ist
es der Opfer des Faschismus zu gedenken und jene zu ehren, die es,
trotz des repressiven Drucks im Dritten Reich durch staatliche Organe
und Denunziation, für angemessen hielten ihr Leben zu riskieren, um dem
deutschen Vernichtungskrieg und dem Holocaust einhalt zu gebieten. Die
Toten sind nicht umsonst gestorben! Das Gedenken an sie ist
zukunftsweisend und gilt allen die heute gegen Faschismus, Rassismus
und Antisemitismus vorgehen als Bezugspunkt.
Kein
Vergeben, Kein Vergessen!
Fritz
Lesch Flugblatt als PDF
Alfred
Grünberg Flugblatt als PDF
Franz Kirsch Flugblatt als PDF |