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27.11.2009 10 Jahre: Geburtstagsgala für die Treptower Antifa Gruppe und die Antifa Hohenschönhausen

ab 20 Uhr in der Linse (Parkaue 25)

Vor 10 Jahren fühlten sich Jugendliche und junge Erwachsene mit der wachsenden nazipräsenz in ihren Bezirken zusehends unwohl und beschlossen die Gegend durch antifaschistische Arbeit und Gegenkultur aufzumischen. Es wurden zahlreiche Demonstrationen, Rundgänge, Events und andere kulturelle Beiträge veranstaltet, damit sich die Neonazis nicht weiterhin mit ihrer menschenverachtenden Ideologie ausbreiten können. Die Gründung der Gruppen T.A.G. und AH jährt sich nun zum 10. Mal. Dies wollen wir mit allen unseren GenossInnen und FreundInnen am 27.11.2009 mit einer Geburtstagsgala in der "Linse" feiern. Euch erwartet Musik aus der Konserve und Live auf der Showbühne. Eine riesige geburtstagstorte, Tombola, Konfetti, Grußworte, Sekt und vieles mehr.


Musikalische Unterhaltung liefern: Easy Skankin Sound (pink riot reggae), Dado (techno/house), Lolek und Bolek (tbc) und Roswita Trash

Der Blog zum 10-Jährigen: www.10jahre.blogsport.de


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Antifatresen des ABSO im Projektraum Neukölln

20 Uhr Projektraum Neukölln (Herrmannstrasse 48 (2. Hinterhof/ 1. Etage)

Seit März 2008 veranstaltet das Antifaschistische Bündnis Südost jeden zweiten Donnerstag im Monat einen Antifa-Tresen im Projektraum Neukölln. Wir zeigen regelmäßig Filme und organisieren auch mal eine Infoveranstaltung. In lauschiger Sofa- Sesselecke kann man bei unterschiedlichen Getränken Kicker spielen und sich mit uns unterhalten. Schaut mal vorbei und unterstützt antifaschistische Arbeit im Berliner Südosten!


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Fightback Nr.4 erschienen

Antifa-Recherche-Magazin aus Berlin/Brandenburg

Die Recherche-Broschüre Fight.Back ist mit einer neuen Ausgabe erschienen. Fight.Back ist ein Fachblatt für die antifaschistische Praxis. Es richtet sich an alle, die sich mit den Erscheinungsformen der extremen Rechten in Berlin aktionistisch, wissenschaftlich, beruflich und journalistisch auseinandersetzen.
Die Fight.Back erscheint seit 2001 und wird von unabhängigen Berliner Antifagruppen herausgegeben. Auch die alten Ausgaben gibt es als Download unter http://fightback.gulli.to/

Folgende Themen werden in der aktuellen Ausgabe schwerpunktmäßig behandelt:
- Berichte aus den Berliner Bezirken und Brandenburger Regionen rund um Berlin
- Berlinweite neonazistische und extrem rechte Strukturen
- Neonazistische Strategien im Internet und bei Strafprozessen
- Interview über antifaschistische Gegenstrategien

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U.R.S.L. Light zum Thema "Erinnerung an die Befreiung 1945"

Wir haben uns für Euch was Neues ausgedacht - die U.R.S.L. light. Im Gegensatz zur jährlichen U.R.S.L., die eine bunte Auswahl an Themen abgedeck hat, wird die U.R.S.L. light zu einem Thema erscheinen. Die erste Ausgabe bezieht sich auch die Befreiung vom Faschismus. Im Detail wird erläutert, was Erinnerung an sich ist, was Erinnerungskultur ausmacht und wie sie geprägt wird und was die Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs so besonders macht. Neben dem 8. Mai, der als Tag der Befreiung in ganz europa bekannt wird, ist in köpenick der 23. April der Tag an dem Köpenick befreit wurde. Diese und einige andere Fragen, könnt Ihr Euch in der kurzen Version unserer U.R.S.L. durchlesen. 

Wenn Ihr selbst Themen habt, die Euch beschäftigen oder wenn Ihr Lust habt Artikel zu schreiben und die in der U.R.S.L. zu veröffentlichen, meldet Euch per Mail (treptowerantifa [at] no-log.org) bei uns. U.R.S.L. light als PDF

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Bußgelder wegen Blockade am 1.12.2007 und 6.12.2008 - 

Gezahlt wird nicht!

Am 01. Dezember 2007 marschierten 600 Neonazis aus der ganzen Bundesrepublik für ein rechtes Jugendzentrum durch Berlin-Neukölln. Am Rande des Aufmarsches kam es immer wieder zu Protesten. Über 1000 Menschen stellten sich auf verschiedenste Art und Weise den Neonazis in den Weg. Auf der von einem breiten Bündnis organisierten Gegenkundgebung redeten u.a. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD) und der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi. Momper und Gysi wiederholten unter dem Beifall der DemonstratInnen ihre Forderungen nach einem Verbot der NPD. Ein Verbot der NPD sei „eine Bringepflicht der Politik in diesem Land", sagte Momper, Gysi bezeichnete die NPD als "verfassungswidrig". Einhellig begrüßten sie das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Neonazis.
Einigen GegendemonstrantInnen soll ihre Zivilcourage jetzt aber teuer zu stehen kommen. Etwa 100 AntifaschistInnen hatten an der Lipschitzallee / Fritz-Erler-Allee den Naziaufmarsch zeitweilig blockiert. Die Polizei räumte die Straße und stellte von 40 Personen die Personalien fest. Mitte Januar 2008 erhielten sie vom Berliner Landeskriminalamt wegen "Teilnahme an einer unerlaubten Ansammlung (§113 OWiG)" einen Bußgeldbescheid in Höhe von 223 Euro.
Es ist unverständlich und unerträglich, wenn einerseits von PolitikerInnen aller demokratischen Parteien immer wieder Zivilcourage gegen Rechts eingefordert wird und andererseits tatsächlich gezeigte Zivilcourage mit Bußgeldverfahren und auch mit Verletzungen als Folge brutaler Polizeiaktionen "bezahlt" werden müssen. Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel, sich gegen Naziaufmärsche zur Wehr zu setzen. Viele von den Bußgeldbescheiden Betroffenen haben das skandalöse Verhalten der Berliner Polizeibehörden nicht hingenommen und Widerspruch gegen die Bescheide eingelegt.

Wir erklären: Wenn Nazis marschieren, werden wir dagegen protestieren. Wenn es notwendig ist auch mit einer Blockade! Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Wir fordern die Rücknahme der Bußgeldbescheide!

Der Vorstand der Berliner VVN-BdA e.V. Berlin, Februar 2008

Unterstützt die Betroffenen mit Spenden  unter dem Stichwort: "Rudow " !
Konto: Berliner VVN-BdA e.V., POSTBANK, BLZ 10010010, Kto. 315904105


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Was tun wenn die NPD vor der eigenen Schule Material verteilt

Für die kommenden Wochen hat die NPD angekündigt ihre Schülerzeitung, die "Brennessel" oder den "Stachel" vor Berliner und Brandenburger Schulen zu verteilen. Wie kann man das am besten verhindern? Ein Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass Euer Protest das effektivste Mittel ist. Steht die NPD mit einem Infotisch vor Eurer Schule, könnt Ihr andere SchülerInnen, am besten Eure Freunde oder Geschwister dazu auffordern mit Euch zusammen dem Stand der NPD auf die Pelle zu rücken. Das soll nicht heißen, dass Ihr die körperliche Konfrontation mit der NPD suchen sollt, ganz im Gegenteil. Schützt Euch selbst und andere! Blockiert den Stand in dem Ihr Euch einfach dort hinstellt und "Nazis raus" ruft oder "Haut ab". Ihr könnt natürlich auch so viel Infomaterial der NPD einsammeln wie Ihr wollt und es in die nächstgelegene Mülltonne verfrachten. Ist alles nicht verboten und es stärkt das Gefühl, dass Ihr nicht allein gegenüber den Nazis seid. Wenn Ihr viele seid, die laut rumschreien und der NPD das Gefühl geben, dass sie nicht erwünscht ist, wird Eure Schule sicher in Zukunft von der NPD verschont bleiben. 

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Kampagne: Kein Bock auf Nazis!

Im Einleitungstext der Kampagne heisst es: "Wir haben es satt! Wir haben es satt, dass jedes Wochenende Nazis durch die Strassen marschieren. Und wir haben es satt, dass so viele Menschen dabei tatenlos zusehen, wie sich eine rechte Jugendkultur immer weiter durchsetzt. Es geht nicht um eine Meinung von vielen, sondern verdammt noch mal um Leute, die das Dritte Reich wieder auferstehen lassen wollen.
Eines hat die Vergangenheit mehr als ein Mal gezeigt: Nazis werden weder durch gutes Zureden, noch durch gezieltes Ignorieren zurückgedrängt. Nur wenn man ihnen immer und überall offensiv entgegentritt, kann an der Situation etwas geändert werden. Und das geht nur gemeinsam...

Zu dieser Kampagne gibt es eine Internetseite: keinbockaufnazis.de, auf der man sich eine DVD downloaden kann, aber auch T-Shirts bestellen oder einfach nur nachlesen, was man bei sich zuhause so gegen Nazis unternehmen kann.

Ebenfalls lesenswert ist eine dazugehörige Schülerzeitung, die ihr hier downloaden könnt.

Gedenken an Widerstandskämpfer
Flugblattaktionen gegen das Vergessen Info

Seit Beginn des Jahres 2004 wollen wir den vielfältigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus (1933-1945) aus der deutschen Bevölkerung in Treptow/Köpenick thematisieren. Ziel ist es der Opfer des Faschismus zu gedenken und jene zu ehren, die es, trotz des repressiven Drucks im Dritten Reich durch staatliche Organe und Denunziation, für angemessen hielten ihr Leben zu riskieren, um dem deutschen Vernichtungskrieg und dem Holocaust einhalt zu gebieten. Die Toten sind nicht umsonst gestorben! Das Gedenken an sie ist zukunftsweisend und gilt allen die heute gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen als Bezugspunkt.


Kein Vergeben, Kein Vergessen!

Fritz Lesch Flugblatt als PDF
Alfred Grünberg Flugblatt als PDF
Franz Kirsch Flugblatt als PDF


Treptower Antifa Gruppe (T.A.G.)
c/o Infoladen Daneben, Liebigstr.34, 10247 Berlin
treptowerantifa@no-log.org

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