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Chronologie
faschistischer Übergriffe in Treptow/ Köpenick.
1999 2000
2001 2002 2003
2004 2005 2006 2007 2008 2009
2004
10.01.2004: Die Neonaziorganisation Berliner Alternative Südost
(BASO) läuft mit etwa 20 Leuten und ihrem Chef Rene Bethage aus Schönefeld
bei dem Nazi-Aufmarsch in Lichtenberg gegen das Verbot der nazistischen
Band "Landser" mit. Nach dem Aufmarsch fahren sie mit anderen
Nazis wieder in Richtung Treptow. Am S-Bhf. Baumschulenweg werden drei
Punker von der großen Gruppe schwer verletzt. Die Polizei stellt
22 von ihnen in einer Straßenbahn in Schöneweide.
13.01.2004: Die Fränkische Aktionsfront (die FAF wurde im
Januar 2004 verboten) schlägt wider zu: Mit ihren Aufklebern wird
ganz Oberschöneweide zugeklebt.
23.01.2004: 20 Nazis treffen sich in der Brückenstraße
und ziehen nach Oberschönweide wo sie wieder FAF-Propaganda kleben.
26.01.2004:
Vor der Einweihung der Gedenktafel für den ehemaligen jüdischen
Friedhof in der Gehsener Straße in Köpenick, schreiben Nazis
ein 2 x 2 Meter großes Hakenkreuz in den Schnee. Die Polizei war
nicht gewillt dies zu melden und verwischte das Symbol.
29.01.2004: Jugendliche, die die Schülerzeitung U.R.S.L. an
der Hans-Grade Realschule in Johannisthal verteilen, werden von Schülern
als "Antifa-Neger" beschimpft.
01.02.04: Die Wohnung eines Jugendlichen in Johnannisthal wird
von mehreren Nazis mit Flaschen beworfen. Die Täter können flüchten.
In der selben Nacht tauchen am Kino "Astra" (Sterndamm) Hakenkreuze
und andere Nazischmierereien auf.
08.02.2004: Nazis haben ein italienisches Restaurant im Treptower
Ortsteil Altglienicke mit Hakenkreuzen beschmiert. An einem Fester entdeckte
die Polizei auch einen "SS"-Schriftzug.
16.02.2004: In Johannisthal und Altglinicke werden Horst Wessel
(SA Mann, der schon seid 1933 zum NS-Märtyrer stilisiert wird) Plakate
verklebt. Mit dabei der Baumschulenweger Neonazi Markus Loszczynski
20.02.2004: Die zwei Neonazis Mike Rico Stern und Enrico "SS-Rico"
Baltruschat greifen zwei Jugendliche am S-Bhf Schöneweide an. Einer
der zwei Jugendliche wird dadurch verletzt. Baltruschat droht den beiden
sie zu erschießen.
25.02.2004: In der Nacht wurden in Altglienicke Plakate zum Gedenken
an den Faschisten Horst Wessel in der Ortolfstrasse, der Siriusstrasse
und der Schönefelder Chaussee von Nazis geklebt.
16.02.2004: Der Rentner Werner P. wird wegen des Mordes an dem
Köpenicker Attila Aydin freigesprochen. Er hatte den Sprüher
Attila alias "Maxim" bei einem Streit um das Einkaufsverhalten
von Maxims Freundin am 13.06.2003 ermordet. Begründet wird das Urteil
mit der mentalen Verfassung Werner P.s, der im Zweiten Weltkrieg und der
DDR schon so viel mitgemacht und auch die Wende nicht verkraftet habe.
07.03.2004: S-Bhf Köpenick, gegen 4 Uhr morgens werden vier
linke Jugendliche von drei rechten Prolls grundlos getreten und gestossen.
Im Anschluss daran machten sie den Hitlergruss.
08.03.2004: In der Nacht wurden wieder Plakate zum Gedenken an
den Faschisten Horst Wessel in Altglienicke geklebt.
19.03.04: Vor der NPD-Zentrale in Köpenick bedrohen gegen
21 Uhr zwei Nazis mit einem Schäferhund zwei Jugendliche. Sie schlagen
die Jugendlichen ins Gesicht und beschuldigen Sie die NPD-Zentrale mit
Flaschen beworfen zu haben.
06.04.2004: Die drei Nazis Markus Loszczynski (geb. 21.06.1987),
Dennis Reinhardt Eister (Köpenick) und Tobias Brähmer (Köpenick)
misshandeln einen vitnamesischen Imbissbetreiber Glienicker/Rudower Str.
in Köpenick, weil er kein Bier für sie anschreiben wollte. Sie
prügeln mit Holzlatten auf ihn ein und treten ihn.
14.04.2004: Bahnhof Treptower Park, drei Hooligans vom BFC pöbeln
zwei Passanten an und schlagen sie mehrfach.
24.04.2004: Die linke Party "Le Monde est á nous"
in der Feuerwache Schöneweide kann erfolgreich vor Naziangriffen
geschützt werden.
01.05.2004: Beim Naziaufmarsch in Lichtenberg taucht auch der Nazischläger
Markus Loszczynski aus Baumschulenweg auf.
02.05.2004: Etwa 30 Nazis versammeln sich beim Treptower Hafenfest,
saufen und pöbeln andere BesucherInnen an.
Ein Jugendlicher wird von fünf FC Union Fans in der S-Bahn Richtung
Erkner angepöbelt, bespuckt und getreten.
08.05.2004: Etwa 30 Neonazis aus freien Kameradschaften stören
eine Veranstaltung des Bund der Antifaschisten zum "Tag der Befreiung"
am Treptower Ehrenmal. U.a. Nicole Stenzel, Ines Wegener, Jörg Hähnel
und Alexander Meurer. Neben Reichskriegsflaggen entrollen sie ein Transparent
mit einem Zitat des russischen Propagandisten Ilja Ehrenburg aus dem 2.Weltkrieg
"Tötet alle Deutschen". Das Zitat wird öfters von
Neonazis benutzt, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren
und anderen Staaten ähnliche rassistische Absichten bzw. Holocaust-fantasien
vorzuwerfen. Was die Neonazis verschweigen ist, dass dieses Zitat unter
dem Eindruck des deutschen Überfalls auf Russland und der Massenmorde
an sowjetischen Juden entstanden ist. Dazu Ehrenburg 1941 weiter: "Wir
hassen die Deutschen nicht nur, weil sie niedertraechtig und gemein unsere
Kinder morden, wir hassen sie auch deshalb, weil uns von allen Worten,
die den Menschen zu eigen sind, nur das eine geblieben ist: Toete! Wir
hassen die Deutschen deshalb, weil sie das Leben bestohlen haben."
Fast alle Neonazis wurden nach ihrer Provokation festgenommen.
09.05.2004: Berliner Neonazis versuchen eine antifaschistische
Veranstaltung im Treptower Park zu stören. Alexander Meurer und Nicole
Strugala versuchen linke Jugendliche zu fotografieren. Acht weitere Neonazis,
u.a. Marvin Nowicki, erhalten von der Polizei einen Platzverweis als sie
versuchen linken Jugendlichen aufzulauern
20.05.2004: Den sog. Vatertag nutzen etwa 100 Neonazis im Treptower
Park um zu saufen und Passanten anzupöbeln. Mit dabei u.a. der Treptower
Neonazi-Aktivist Kaled Hassan.
Eine Massenschlägerei ereignet sich auf der Bölschestraße
im Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen zwischen Nazis und russischen
Spätaussiedlern.
22.05.2004: Die NPD hängt in Köpenick, anlässlich
des Europa-Wahlkampfes, flächendeckend ihre Plakate auf. Es wird
kaum eine Laterne verschont an der keines dieser faschistischen Plakate
hängt.
23.05.2004: Die NPD hängt in Treptow vereinzelt Plakate für
die Wahl zum Europaparlament auf. Darunter auch eindeutige Parolen wie
"Gute Heimreise!".
30.05.2004: Zwei Nazis mit einem Hund, die aus dem "S-Block"
in der Wendenschloßstraße kamen und sich als NPD-Mitglieder
ausgaben, versuchten sechs Jugendliche anzugreifen die NPD-Propaganda
vernichteten.
Juni 2004: Zwei NPDler, mit einem silbernen Kombi, bedrohen an
der Ecke Bahnhofstraße/Lindenstraße linke Jugendliche die
Nazi-Propaganda entfernten.
02.06.2004: Der NPD Bundesvorstand macht einen Infostand zur Europaparlamentswahl
Seelenbinderstr./Bahnhofsstr. in Köpenick um FC Union Fans, die auf
dem Weg zum Fussballspiel sind, zu agitieren.
04.06.2004: Der Treptower Nazi Rene Bethage jagt mit zehn weiteren
Nazis, darunter auch Sebastian Schmidtke, einen Jugendlichen durch den
Treptower Park.
05.06.2004: Bei dem Fest Treptow in Flammen versammeln sich etwa
100 Nazis am "Zenner" im Treptower Park und können ungestört
feiern.
Der
Treptower NPD Kreisverband und sein Chef Eckhardt Bräuniger veranstalten
auf einem Werkstattgelände des NPD Funktionärs Albrecht Reither
in Lichtenberg ein "Friedenstreffen europäischer Nationalisten"
und ein Konzert der rechtsradikalen Band "Spreegeschwader" und
dem ehmaligen Landsersänger "Lunikof". Sämtliche Veranstaltungsteilnehmer
werden von der Polizei kontrolliert und nach Hause geschickt.
06.06.2004: Die Demonstration "Endlich weg damit, NPD-Zentrale
abreisen, Abschiebeknäste abschaffen!", die mit 2000 Teilnehmern
durch Köpenick zieht wird von Anti-Antifa Aktivisten vom Dach der
NPD-Zentrale aus abgefilmt, mit dabei der Nazikader Jörg Hähnel.
Die Neonazis Rene Bethage (Schönefeld), Markus Loszczynski (Treptow),
Thomas Markgraf (Treptow), Peggy Scholler, Gerd Walther und Jill-Pierre
Glaser, Sacha Kari (Rudow)und Gabriel Landgraf (Charlottenburg), stören
eine SPD-Veranstaltung an der Rudower Spinne. Sie verteilen Flugblätter
des NSAM und die "Deutsche Stimme" der NPD.
07.06.2004: Drei Nazis greifen einen linken Jungendlichen am S-Bhf.
Treptow an, da er einen von ihnen verbal darauf aufmerksam gemacht hatte
eine Frau in Ruhe zu lassen, die der Nazi angepöbelt hatte.
08.06.2004: Etwa 20 Nazis besuchen eine Wahlkampfveranstaltung
der PDS in der Brückenstr. in Oberschöneweide.
12.07.2004: Die rechtsextreme Berliner Alternative Südost
veranstaltet zusammen mit anderen Nazigruppen, nach dem gescheiterten
Versuch beim Richtfest des Holocaust Mahnmal zu stören, auf dem Alexanderplatz
eine Kundgebung gegen Polizeiwillkür. Mit dabei die Treptower Nazis
Stephan Hache, Andreas Thürmann, Marvin Nowicki und René Bethage.
23.07.2004: Und wieder veranstaltet die Berliner Alternative Südost
(BASO) eine Kundgebung. Diesmal am S-Bhf. Schöneweide mit ihrer altbekannten
Forderung nach einem "Nationalen Zentrum". Etwa 50 Neonazis
verteilen von der Polizei geschützt etwa drei Stunden lang Flugblätter
an Passanten. Mit dabei die Johannisthaler Andreas Thürmann, Thomas
Graeber und Markus Loszczynski sowie Sebastian Schmidtke, Sebastian Krämer
und Schmeck. Einige der Angreifer hatten Waffen bei sich.
24.07.2004: Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hängen
BASO und Kameradschaft Tor aus verschiedenen leerstehenden Häusern
in Berlin Ost Transparente mit der Aufschrift "Nationale Zentren
erkämpfen!"
28.07.2004: Da die BASO, KS-Tor und der Märkische Heimatschutz
scheinbar ihr Ferien damit verbringen sich mit Transparenten bewaffnet
irgendwo hinzustellen, ohne dass sich jemand für sie interessiert,
führte sie ihr Reise diesmal vor die Oranienburger Havelpassage wo
sie mit dem populistischen Motto "Gegen die Agenda 2010" wortkark
rumstanden.
31.07.2004: Die BASO und KS-Tor sichern einen Infostand der NPD
am S-Bhf. Schönhaser Allee ab. Auch anwesend der NPD-KV Treptow/Köpenick
Vorsitzende Eckhart Bräuniger. Ein Jugendlicher wird von dem NPDler
Andrew Hanisch verletzt nachdem er ein Flugblatt zerrissen und weggeworfen
hat.
02.08.2004: Die zwei Treptower Neonazis Markus Loszczynski und
Tobias Brähmer (Köpenick) werden wegen dem Überfall vom
6. April gegen ein vietnamesischen Imbissbesitzer zu 2 Jahren Bewährung
bzw. 90 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
05.08.2004: Und wieder macht die BASO eine Kundgebung für
die Schaffung "nationaler Freiräume". Diesmal am Schlossplatz
in Köpenick.
07.08.2004: Beim "Berliner Bierfestival" in Friedrichshain
verfolgt Markus Loszczynski mit weiteren Neonazis aus dem BASO Umfeld
alternative Jugendliche und pöbelt diese an.
09.08.2004: Der aus dem BASO Umfeld stammende Neonazi Dennis Reinhardt
Eister (Köpenick) wird wegen des Überfalls auf den Imbissbesitzer
vom 06.04.04 zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
13.08.2004:
Nach Angaben der BASO haben Mitglieder der Neonazi-Organisation zu Ehren
des Hitler Stellvertreters Hess zahlreiche Transparente an Brücken
im Berliner Stadtgebiet angebracht.
15.08.2004: In Altglinicke werden von Martin G. viele Anti-Antifa
Aufkleber, Hess Plakate und Aufkleber geklebt.
16.08.2004: Am Morgen werden in Johannisthal Plakate zu ehren des
Hitlerstellvertreters Hess geklebt.
19.08.2004: Die Schnellerstr. wird von Neonazis mit Aufklebern
in "Rudolf Hess Str." umbenannt.
20.08.2004: Wieder in den frühen Morgenstunden kleben BASO-Aktivisten
"Rudolf-Hess" Plakate und übermalen linke Plakate mit weißer
Farbe. Mit dabei, Neonazi Andreas Thürmann aus Johannisthal.
21.08.2004: In den Morgenstunden tauchen wieder viele NPD und Hess
Aufkleber in Treptow auf, die von ca. 15 Neonazis aus Johannisthal geklebt
wurden.
Beim Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolff Hess im bayrischen
Wunsiedel ist neben 4000 anderen Nazis auch Rene Bethage aus Schönefeld
beteiligt.
Als die zwei Berliner Neonazibusse um Mitternacht wieder zurück waren
veranstalten ca. 35 von ihnen eine Spontandemo vom Bhf. Lichtenberg zum
Bhf. Karlshorst gegen Polizeiwillkür. Rene Bethage trat am Ende als
Redner auf.
25.08.2004:
Und wieder Hess Gedenken von Kameradschaft Tor, Märkischer Heimatschutz
und BASO: Etwa 50 Neonazis verantstalten um 19 Uhr eine kurze Demonstration
auf dem Mittelstreifen Unter den Linden. Sie zeigen Transparente mit seinem
Konterfei und "Rudolf Hess, Märtyrer für Deutschland. Gebt
die Akten frei". Danach stolperten einige von ihnen noch für
ein paar Fotos durchs Brandenburger Tor.
27.08.2004: In der Nähe des Geländes in Niederschöneweide,
wo am 28.08. das Kontrollverluste-Festival stattfinden soll, sammeln sich
Neonazis und kundschaften die Umgebung aus. In den Internetforen der verbotenen
rechtsradikalen Vereinigungen "Combat 18" und "Blood&Honour"
diskutieren Neonazis wie das Festival und die davor stattfindene Antifa
Demonstration militant behindert werden kann.
Im Treptower Park findet das "Hafenefest statt". Etwa 20 betrunkene
Neonazis pöbeln Passanten an und versuchen am S-Bhf. einen Jugendlichen
zu schlagen. Dieser kann aber flüchten.
28.08.2004: Im Umfeld der Antifa-Demo "Linke Freiräume
erkämpfen! Nazis stoppen!" greift eine Gruppe von etwa zehn
Neonazis einen alternativen Jugendlichen mit Pfeffergas an. Die Täter
Andreas Thürmann und Markus Loszczynski werden von der Polizei festgenommen.
Bei einer weiteren Störaktion ist der Johannisthaler Thomas Graeber
beteiligt.
Etwa 20 Neonazis aus BASO und Kameradschaft Tor stellen sich am späten
Nachmittag in Spandau auf eine Wiese, stecken ein Holzkreuz mit der Aufschrift
"Rudolf Hess. 1946-1987" in den Boden, machen ein Foto und erklären
ihre "Hess Aktionswochen" für beendet.
29.08.2004: Vier betrunkene Neonazis jagen am S-Bhf. Adlershof
eine junge Frau die Treppe hinunter und beschimpfen sie als "Zecken-Sau"
30.08.2004: Etwa 50 Neonazis, wieder aus dem Spektrum der BASO,
KS-Tor und Märkischer Heimatschutz versuchen vergeblich an den Montagsdemos
in Berlin teilzunehmen. Vom Bhf. Jannowitzbrücke aus starten sie
dann eine Spontandemo unter massiven Polizeischutz in Richtung Friedrichshain
über Strausberger Platz zurück zur Jannowitzbrücke. Und
wieder sind Andreas Thürmann, Sebastian Krämer und Stephan Hache
dabei.
01.09.2004: Ronny B., ein bundesweit gesuchter Neonazi aus Frankfurt/Oder,
wird von Zielfahndern der Polizei in einer Sparkasse in Treptow festgenommen.
Er war im Juni 2004 an der Entführung und Folterung eines Antifaschisten
in Frankfurt/Oder beteiligt.
06.09.2004: Da die BASO, Kameradschaft Tor und der Märkische
Heimatschutz in Berlin nicht an der "Montags-Demonstration"
gegen die Agenda 2010 teilnehmen konnten, fuhren sie nach Bernau, um dort
ein Spontandemonstration mit etwa 50 Teilnehmern zu veranstalten.
07.09.2004: Mitglieder der BASO, u.a. Rene Bethage und Marcus Loszczynski,
verschaffen sich zutritt zum "runden tisch Johannisthal" im
Rathaus Johannisthal.
17.09.2004: 15 Nazis verkleben auf dem Bhf. Baumschulenweg Aufkleber
der "Division Germania" und der NPD.
19.09.2004: Die BASO veranstaltet in Lichtenberg zusammen mit der
NPD und der Kameradschaft Tor eine Demonstration wegen des Wahlerfolges
der NPD in Sachsen.
25.09.2004: Nach einem verbotenen Naziaufmarsch in Berlin-Wedding
ziehen ca. 20 Nazis aus Treptow und anderen Berliner Bezirken zum S-Bhf
Schöneweide und provozieren Passanten. Später ziehen sie sich
in der Kneipe "Johannisthaler Stüb´l" zurück.
Mit dabei ist mal wieder der Treptower Nazi Markus Loszczynski...
02.10.2004: Der 59jährige Peter S. stirbt im Mahonienweg nach
einem Streit mit dem Nazi Maik G. an einem Herzinfarkt.
06.11.2004: Neonazis starten eine Klebeaktion in Altglienicke.
Es werden Aufkleber vom NAMD, NWBB ( Nationaler Widerstand Berlin/Brandenburg)
und der NPD massiv verklebt.
09.11.2004: Nazis klauen einen Kranz in Erinnerung an die Reichspogromncht,
am 9.November vor 66 Jahren in der Freiheit in Köpenick.
Bei einer Gedenkdemonstration am Abend in Moabit versuchen BASO-Mitglieder
das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ausspionieren. Mit dabei
waren auch die Nazi Markus Loszczynski und Alexander Meurer, die anschließend
im Internet einen verwirrenden Bericht formulierten.
13.11.2004: Die BA-SO stellt zusammen mit anderen Kameradschaften
in Halbe den Ordnerdienst für das nazistische Heldengedenken mit
knapp 1600 Teilnehmern. Mit dabei Andreas Thürmann.
02.12.2004: Neonazis zerstören entlang der Aufmarschroute der
BA-SO linke Plakate und kleben anstelle dessen ihre rassistische Propaganda.
03.12.2004: Der Nazi Til Raben aus Adlershof reißt in der
Müggelheimer Straße, der Oberspreestraße und der Ottomar-Geschke-Straße
Plakate gegen den Naziaufmarsch am 4. Dezember runter. Dabei wird er zweimal
von der Polizei erwischt.
04.12.2004: Aufmarsch der BA-SO mit 200 Teilnehmern vom S-Bhf.
Adlershof bis zum S-Bhf. Köpenick. Die Struktur, Lautsprecherwagen
und rechtlichen Beistand organisiert der Hamburger Neonazi Christian Worch.
Im Verlauf des Aufmarschs wird Goebbels zitiert und der Polizeiführer
Knape bedroht. Über 700 Gegendemonstranten versammeln sich auf verschiedenen
Kundgebungen. Im Umfeld des Aufmarsches werden mehrere Gegendemonstranten
von Neonazis bedroht und z.T. angegriffen. Der Treptower Nazischläger
und vermeintliche Aussteiger Marco Oemus, provoziert auf der antifaschistischen
Gegenkundgebung und versucht später zwei Linke anzugreifen. Das an
der Route des Aufmarsch gelegene Lokal "J.@M.one" in der Müggelheimerstraße
bietet den Nazis Freibier an.
Am Abend nach dem Aufmarsch wird ein Lokalpolitiker der PDS von Nazis,
die aus der Kneipe "Haltestelle" (Betreiber: Reinhard Reimann)
in der Brückenstr. kommen, am S-Bahnhof Schöneweide zusammengeschlagen
und schwer verletzt.
Außerdem wird in der Nacht zum 05.12. von Neonazis mehrere Scheiben
des Jugendclubs "JuJo" in Johannisthal eingeworfen und Parolen
wie "Antifa angreifen" gesprüht.
Anfang Dezember 04: Die Scheiben der PDS Geschäftsstelle sowie
des Brücke 7 e.V. in der Brückenstr. werden eingeschlagen. Am
4.12. hatten PDS Aktivisten nach dem Aufmarsch in den beiden Lokalitäten
aufgehalten.
11.12.2004: Etwa 60 Neonazis aus der BA-SO und ihrem politischen
Umfeld (Märkischer Heimatschutz, Kameradschaft Tor) feiern im Lokal
"Spreehexe" in der Schnellerstrasse am S-Bhf. Schöneweide
den Geburtstag des Nazis Sebastian Dahl (BASO). Die Veranstaltung wird
von der Polizei aufgelöst, da Getränke ohne Genehmigung ausgeschenkt
wurden. Es wurden 13 Strafverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen. Mit dabei Rene Bethage (Anführer BA-SO), Daniel Meinel
(Kameradschaft Tor, Autonome Nationalisten Berlin), Alexander Meurer,
Andreas Thürmann und der Scheinaussteiger Marco Oemus. Gegen Dahl
wird ein Verfahren wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und
gegen Bethage wegen Waffenbesitz eingeleitet.
23.12.2004: Der Nazi Harenfeld wirft beim Dönerimbiss Südpool
am S-Bhf. Schöneweide die Scheiben ein.
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