Chronologie faschistischer Übergriffe in Treptow/ Köpenick.
1999
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2004

10.01.2004: Die Neonaziorganisation Berliner Alternative Südost (BASO) läuft mit etwa 20 Leuten und ihrem Chef Rene Bethage aus Schönefeld bei dem Nazi-Aufmarsch in Lichtenberg gegen das Verbot der nazistischen Band "Landser" mit. Nach dem Aufmarsch fahren sie mit anderen Nazis wieder in Richtung Treptow. Am S-Bhf. Baumschulenweg werden drei Punker von der großen Gruppe schwer verletzt. Die Polizei stellt 22 von ihnen in einer Straßenbahn in Schöneweide.
13.01.2004: Die Fränkische Aktionsfront (die FAF wurde im Januar 2004 verboten) schlägt wider zu: Mit ihren Aufklebern wird ganz Oberschöneweide zugeklebt.
23.01.2004: 20 Nazis treffen sich in der Brückenstraße und ziehen nach Oberschönweide wo sie wieder FAF-Propaganda kleben.
26.01.2004: Vor der Einweihung der Gedenktafel für den ehemaligen jüdischen Friedhof in der Gehsener Straße in Köpenick, schreiben Nazis ein 2 x 2 Meter großes Hakenkreuz in den Schnee. Die Polizei war nicht gewillt dies zu melden und verwischte das Symbol.
29.01.2004: Jugendliche, die die Schülerzeitung U.R.S.L. an der Hans-Grade Realschule in Johannisthal verteilen, werden von Schülern als "Antifa-Neger" beschimpft.
01.02.04: Die Wohnung eines Jugendlichen in Johnannisthal wird von mehreren Nazis mit Flaschen beworfen. Die Täter können flüchten.
In der selben Nacht tauchen am Kino "Astra" (Sterndamm) Hakenkreuze und andere Nazischmierereien auf.
08.02.2004: Nazis haben ein italienisches Restaurant im Treptower Ortsteil Altglienicke mit Hakenkreuzen beschmiert. An einem Fester entdeckte die Polizei auch einen "SS"-Schriftzug.
16.02.2004: In Johannisthal und Altglinicke werden Horst Wessel (SA Mann, der schon seid 1933 zum NS-Märtyrer stilisiert wird) Plakate verklebt. Mit dabei der Baumschulenweger Neonazi Markus Loszczynski
20.02.2004: Die zwei Neonazis Mike Rico Stern und Enrico "SS-Rico" Baltruschat greifen zwei Jugendliche am S-Bhf Schöneweide an. Einer der zwei Jugendliche wird dadurch verletzt. Baltruschat droht den beiden sie zu erschießen.
25.02.2004: In der Nacht wurden in Altglienicke Plakate zum Gedenken an den Faschisten Horst Wessel in der Ortolfstrasse, der Siriusstrasse und der Schönefelder Chaussee von Nazis geklebt.
16.02.2004: Der Rentner Werner P. wird wegen des Mordes an dem Köpenicker Attila Aydin freigesprochen. Er hatte den Sprüher Attila alias "Maxim" bei einem Streit um das Einkaufsverhalten von Maxims Freundin am 13.06.2003 ermordet. Begründet wird das Urteil mit der mentalen Verfassung Werner P.s, der im Zweiten Weltkrieg und der DDR schon so viel mitgemacht und auch die Wende nicht verkraftet habe.
07.03.2004: S-Bhf Köpenick, gegen 4 Uhr morgens werden vier linke Jugendliche von drei rechten Prolls grundlos getreten und gestossen. Im Anschluss daran machten sie den Hitlergruss.
08.03.2004: In der Nacht wurden wieder Plakate zum Gedenken an den Faschisten Horst Wessel in Altglienicke geklebt.
19.03.04: Vor der NPD-Zentrale in Köpenick bedrohen gegen 21 Uhr zwei Nazis mit einem Schäferhund zwei Jugendliche. Sie schlagen die Jugendlichen ins Gesicht und beschuldigen Sie die NPD-Zentrale mit Flaschen beworfen zu haben.
06.04.2004: Die drei Nazis Markus Loszczynski (geb. 21.06.1987), Dennis Reinhardt Eister (Köpenick) und Tobias Brähmer (Köpenick) misshandeln einen vitnamesischen Imbissbetreiber Glienicker/Rudower Str. in Köpenick, weil er kein Bier für sie anschreiben wollte. Sie prügeln mit Holzlatten auf ihn ein und treten ihn.
14.04.2004: Bahnhof Treptower Park, drei Hooligans vom BFC pöbeln zwei Passanten an und schlagen sie mehrfach.
24.04.2004: Die linke Party "Le Monde est á nous" in der Feuerwache Schöneweide kann erfolgreich vor Naziangriffen geschützt werden.
01.05.2004: Beim Naziaufmarsch in Lichtenberg taucht auch der Nazischläger Markus Loszczynski aus Baumschulenweg auf.
02.05.2004: Etwa 30 Nazis versammeln sich beim Treptower Hafenfest, saufen und pöbeln andere BesucherInnen an.
Ein Jugendlicher wird von fünf FC Union Fans in der S-Bahn Richtung Erkner angepöbelt, bespuckt und getreten.
08.05.2004: Etwa 30 Neonazis aus freien Kameradschaften stören eine Veranstaltung des Bund der Antifaschisten zum "Tag der Befreiung" am Treptower Ehrenmal. U.a. Nicole Stenzel, Ines Wegener, Jörg Hähnel und Alexander Meurer. Neben Reichskriegsflaggen entrollen sie ein Transparent mit einem Zitat des russischen Propagandisten Ilja Ehrenburg aus dem 2.Weltkrieg "Tötet alle Deutschen". Das Zitat wird öfters von Neonazis benutzt, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren und anderen Staaten ähnliche rassistische Absichten bzw. Holocaust-fantasien vorzuwerfen. Was die Neonazis verschweigen ist, dass dieses Zitat unter dem Eindruck des deutschen Überfalls auf Russland und der Massenmorde an sowjetischen Juden entstanden ist. Dazu Ehrenburg 1941 weiter: "Wir hassen die Deutschen nicht nur, weil sie niedertraechtig und gemein unsere Kinder morden, wir hassen sie auch deshalb, weil uns von allen Worten, die den Menschen zu eigen sind, nur das eine geblieben ist: Toete! Wir hassen die Deutschen deshalb, weil sie das Leben bestohlen haben." Fast alle Neonazis wurden nach ihrer Provokation festgenommen.
09.05.2004: Berliner Neonazis versuchen eine antifaschistische Veranstaltung im Treptower Park zu stören. Alexander Meurer und Nicole Strugala versuchen linke Jugendliche zu fotografieren. Acht weitere Neonazis, u.a. Marvin Nowicki, erhalten von der Polizei einen Platzverweis als sie versuchen linken Jugendlichen aufzulauern
20.05.2004: Den sog. Vatertag nutzen etwa 100 Neonazis im Treptower Park um zu saufen und Passanten anzupöbeln. Mit dabei u.a. der Treptower Neonazi-Aktivist Kaled Hassan.
Eine Massenschlägerei ereignet sich auf der Bölschestraße im Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen zwischen Nazis und russischen Spätaussiedlern.
22.05.2004: Die NPD hängt in Köpenick, anlässlich des Europa-Wahlkampfes, flächendeckend ihre Plakate auf. Es wird kaum eine Laterne verschont an der keines dieser faschistischen Plakate hängt.
23.05.2004: Die NPD hängt in Treptow vereinzelt Plakate für die Wahl zum Europaparlament auf. Darunter auch eindeutige Parolen wie "Gute Heimreise!".
30.05.2004: Zwei Nazis mit einem Hund, die aus dem "S-Block" in der Wendenschloßstraße kamen und sich als NPD-Mitglieder ausgaben, versuchten sechs Jugendliche anzugreifen die NPD-Propaganda vernichteten.
Juni 2004: Zwei NPDler, mit einem silbernen Kombi, bedrohen an der Ecke Bahnhofstraße/Lindenstraße linke Jugendliche die Nazi-Propaganda entfernten.
02.06.2004: Der NPD Bundesvorstand macht einen Infostand zur Europaparlamentswahl Seelenbinderstr./Bahnhofsstr. in Köpenick um FC Union Fans, die auf dem Weg zum Fussballspiel sind, zu agitieren.
04.06.2004: Der Treptower Nazi Rene Bethage jagt mit zehn weiteren Nazis, darunter auch Sebastian Schmidtke, einen Jugendlichen durch den Treptower Park.
05.06.2004: Bei dem Fest Treptow in Flammen versammeln sich etwa 100 Nazis am "Zenner" im Treptower Park und können ungestört feiern.
Der Treptower NPD Kreisverband und sein Chef Eckhardt Bräuniger veranstalten auf einem Werkstattgelände des NPD Funktionärs Albrecht Reither in Lichtenberg ein "Friedenstreffen europäischer Nationalisten" und ein Konzert der rechtsradikalen Band "Spreegeschwader" und dem ehmaligen Landsersänger "Lunikof". Sämtliche Veranstaltungsteilnehmer werden von der Polizei kontrolliert und nach Hause geschickt.
06.06.2004: Die Demonstration "Endlich weg damit, NPD-Zentrale abreisen, Abschiebeknäste abschaffen!", die mit 2000 Teilnehmern durch Köpenick zieht wird von Anti-Antifa Aktivisten vom Dach der NPD-Zentrale aus abgefilmt, mit dabei der Nazikader Jörg Hähnel.
Die Neonazis Rene Bethage (Schönefeld), Markus Loszczynski (Treptow), Thomas Markgraf (Treptow), Peggy Scholler, Gerd Walther und Jill-Pierre Glaser, Sacha Kari (Rudow)und Gabriel Landgraf (Charlottenburg), stören eine SPD-Veranstaltung an der Rudower Spinne. Sie verteilen Flugblätter des NSAM und die "Deutsche Stimme" der NPD.
07.06.2004: Drei Nazis greifen einen linken Jungendlichen am S-Bhf. Treptow an, da er einen von ihnen verbal darauf aufmerksam gemacht hatte eine Frau in Ruhe zu lassen, die der Nazi angepöbelt hatte.
08.06.2004: Etwa 20 Nazis besuchen eine Wahlkampfveranstaltung der PDS in der Brückenstr. in Oberschöneweide.
12.07.2004: Die rechtsextreme Berliner Alternative Südost veranstaltet zusammen mit anderen Nazigruppen, nach dem gescheiterten Versuch beim Richtfest des Holocaust Mahnmal zu stören, auf dem Alexanderplatz eine Kundgebung gegen Polizeiwillkür. Mit dabei die Treptower Nazis Stephan Hache, Andreas Thürmann, Marvin Nowicki und René Bethage.
23.07.2004: Und wieder veranstaltet die Berliner Alternative Südost (BASO) eine Kundgebung. Diesmal am S-Bhf. Schöneweide mit ihrer altbekannten Forderung nach einem "Nationalen Zentrum". Etwa 50 Neonazis verteilen von der Polizei geschützt etwa drei Stunden lang Flugblätter an Passanten. Mit dabei die Johannisthaler Andreas Thürmann, Thomas Graeber und Markus Loszczynski sowie Sebastian Schmidtke, Sebastian Krämer und Schmeck. Einige der Angreifer hatten Waffen bei sich.
24.07.2004: Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, hängen BASO und Kameradschaft Tor aus verschiedenen leerstehenden Häusern in Berlin Ost Transparente mit der Aufschrift "Nationale Zentren erkämpfen!"
28.07.2004: Da die BASO, KS-Tor und der Märkische Heimatschutz scheinbar ihr Ferien damit verbringen sich mit Transparenten bewaffnet irgendwo hinzustellen, ohne dass sich jemand für sie interessiert, führte sie ihr Reise diesmal vor die Oranienburger Havelpassage wo sie mit dem populistischen Motto "Gegen die Agenda 2010" wortkark rumstanden.
31.07.2004: Die BASO und KS-Tor sichern einen Infostand der NPD am S-Bhf. Schönhaser Allee ab. Auch anwesend der NPD-KV Treptow/Köpenick Vorsitzende Eckhart Bräuniger. Ein Jugendlicher wird von dem NPDler Andrew Hanisch verletzt nachdem er ein Flugblatt zerrissen und weggeworfen hat.
02.08.2004: Die zwei Treptower Neonazis Markus Loszczynski und Tobias Brähmer (Köpenick) werden wegen dem Überfall vom 6. April gegen ein vietnamesischen Imbissbesitzer zu 2 Jahren Bewährung bzw. 90 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.
05.08.2004: Und wieder macht die BASO eine Kundgebung für die Schaffung "nationaler Freiräume". Diesmal am Schlossplatz in Köpenick.
07.08.2004: Beim "Berliner Bierfestival" in Friedrichshain verfolgt Markus Loszczynski mit weiteren Neonazis aus dem BASO Umfeld alternative Jugendliche und pöbelt diese an.
09.08.2004: Der aus dem BASO Umfeld stammende Neonazi Dennis Reinhardt Eister (Köpenick) wird wegen des Überfalls auf den Imbissbesitzer vom 06.04.04 zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
13.08.2004: Nach Angaben der BASO haben Mitglieder der Neonazi-Organisation zu Ehren des Hitler Stellvertreters Hess zahlreiche Transparente an Brücken im Berliner Stadtgebiet angebracht.
15.08.2004: In Altglinicke werden von Martin G. viele Anti-Antifa Aufkleber, Hess Plakate und Aufkleber geklebt.
16.08.2004: Am Morgen werden in Johannisthal Plakate zu ehren des Hitlerstellvertreters Hess geklebt.
19.08.2004: Die Schnellerstr. wird von Neonazis mit Aufklebern in "Rudolf Hess Str." umbenannt.
20.08.2004: Wieder in den frühen Morgenstunden kleben BASO-Aktivisten "Rudolf-Hess" Plakate und übermalen linke Plakate mit weißer Farbe. Mit dabei, Neonazi Andreas Thürmann aus Johannisthal.
21.08.2004: In den Morgenstunden tauchen wieder viele NPD und Hess Aufkleber in Treptow auf, die von ca. 15 Neonazis aus Johannisthal geklebt wurden.
Beim Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolff Hess im bayrischen Wunsiedel ist neben 4000 anderen Nazis auch Rene Bethage aus Schönefeld beteiligt.

Als die zwei Berliner Neonazibusse um Mitternacht wieder zurück waren veranstalten ca. 35 von ihnen eine Spontandemo vom Bhf. Lichtenberg zum Bhf. Karlshorst gegen Polizeiwillkür. Rene Bethage trat am Ende als Redner auf.
25.08.2004: Und wieder Hess Gedenken von Kameradschaft Tor, Märkischer Heimatschutz und BASO: Etwa 50 Neonazis verantstalten um 19 Uhr eine kurze Demonstration auf dem Mittelstreifen Unter den Linden. Sie zeigen Transparente mit seinem Konterfei und "Rudolf Hess, Märtyrer für Deutschland. Gebt die Akten frei". Danach stolperten einige von ihnen noch für ein paar Fotos durchs Brandenburger Tor.
27.08.2004: In der Nähe des Geländes in Niederschöneweide, wo am 28.08. das Kontrollverluste-Festival stattfinden soll, sammeln sich Neonazis und kundschaften die Umgebung aus. In den Internetforen der verbotenen rechtsradikalen Vereinigungen "Combat 18" und "Blood&Honour" diskutieren Neonazis wie das Festival und die davor stattfindene Antifa Demonstration militant behindert werden kann.
Im Treptower Park findet das "Hafenefest statt". Etwa 20 betrunkene Neonazis pöbeln Passanten an und versuchen am S-Bhf. einen Jugendlichen zu schlagen. Dieser kann aber flüchten.
28.08.2004: Im Umfeld der Antifa-Demo "Linke Freiräume erkämpfen! Nazis stoppen!" greift eine Gruppe von etwa zehn Neonazis einen alternativen Jugendlichen mit Pfeffergas an. Die Täter Andreas Thürmann und Markus Loszczynski werden von der Polizei festgenommen. Bei einer weiteren Störaktion ist der Johannisthaler Thomas Graeber beteiligt.
Etwa 20 Neonazis aus BASO und Kameradschaft Tor stellen sich am späten Nachmittag in Spandau auf eine Wiese, stecken ein Holzkreuz mit der Aufschrift "Rudolf Hess. 1946-1987" in den Boden, machen ein Foto und erklären ihre "Hess Aktionswochen" für beendet.
29.08.2004: Vier betrunkene Neonazis jagen am S-Bhf. Adlershof eine junge Frau die Treppe hinunter und beschimpfen sie als "Zecken-Sau"
30.08.2004: Etwa 50 Neonazis, wieder aus dem Spektrum der BASO, KS-Tor und Märkischer Heimatschutz versuchen vergeblich an den Montagsdemos in Berlin teilzunehmen. Vom Bhf. Jannowitzbrücke aus starten sie dann eine Spontandemo unter massiven Polizeischutz in Richtung Friedrichshain über Strausberger Platz zurück zur Jannowitzbrücke. Und wieder sind Andreas Thürmann, Sebastian Krämer und Stephan Hache dabei.
01.09.2004: Ronny B., ein bundesweit gesuchter Neonazi aus Frankfurt/Oder, wird von Zielfahndern der Polizei in einer Sparkasse in Treptow festgenommen. Er war im Juni 2004 an der Entführung und Folterung eines Antifaschisten in Frankfurt/Oder beteiligt.
06.09.2004: Da die BASO, Kameradschaft Tor und der Märkische Heimatschutz in Berlin nicht an der "Montags-Demonstration" gegen die Agenda 2010 teilnehmen konnten, fuhren sie nach Bernau, um dort ein Spontandemonstration mit etwa 50 Teilnehmern zu veranstalten.
07.09.2004: Mitglieder der BASO, u.a. Rene Bethage und Marcus Loszczynski, verschaffen sich zutritt zum "runden tisch Johannisthal" im Rathaus Johannisthal.
17.09.2004: 15 Nazis verkleben auf dem Bhf. Baumschulenweg Aufkleber der "Division Germania" und der NPD.
19.09.2004: Die BASO veranstaltet in Lichtenberg zusammen mit der NPD und der Kameradschaft Tor eine Demonstration wegen des Wahlerfolges der NPD in Sachsen.
25.09.2004: Nach einem verbotenen Naziaufmarsch in Berlin-Wedding ziehen ca. 20 Nazis aus Treptow und anderen Berliner Bezirken zum S-Bhf Schöneweide und provozieren Passanten. Später ziehen sie sich in der Kneipe "Johannisthaler Stüb´l" zurück. Mit dabei ist mal wieder der Treptower Nazi Markus Loszczynski...
02.10.2004: Der 59jährige Peter S. stirbt im Mahonienweg nach einem Streit mit dem Nazi Maik G. an einem Herzinfarkt.
06.11.2004: Neonazis starten eine Klebeaktion in Altglienicke. Es werden Aufkleber vom NAMD, NWBB ( Nationaler Widerstand Berlin/Brandenburg) und der NPD massiv verklebt.
09.11.2004: Nazis klauen einen Kranz in Erinnerung an die Reichspogromncht, am 9.November vor 66 Jahren in der Freiheit in Köpenick.
Bei einer Gedenkdemonstration am Abend in Moabit versuchen BASO-Mitglieder das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ausspionieren. Mit dabei waren auch die Nazi Markus Loszczynski und Alexander Meurer, die anschließend im Internet einen verwirrenden Bericht formulierten.
13.11.2004: Die BA-SO stellt zusammen mit anderen Kameradschaften in Halbe den Ordnerdienst für das nazistische Heldengedenken mit knapp 1600 Teilnehmern. Mit dabei Andreas Thürmann.
02.12.2004:
Neonazis zerstören entlang der Aufmarschroute der BA-SO linke Plakate und kleben anstelle dessen ihre rassistische Propaganda.
03.12.2004: Der Nazi Til Raben aus Adlershof reißt in der Müggelheimer Straße, der Oberspreestraße und der Ottomar-Geschke-Straße Plakate gegen den Naziaufmarsch am 4. Dezember runter. Dabei wird er zweimal von der Polizei erwischt.
04.12.2004: Aufmarsch der BA-SO mit 200 Teilnehmern vom S-Bhf. Adlershof bis zum S-Bhf. Köpenick. Die Struktur, Lautsprecherwagen und rechtlichen Beistand organisiert der Hamburger Neonazi Christian Worch. Im Verlauf des Aufmarschs wird Goebbels zitiert und der Polizeiführer Knape bedroht. Über 700 Gegendemonstranten versammeln sich auf verschiedenen Kundgebungen. Im Umfeld des Aufmarsches werden mehrere Gegendemonstranten von Neonazis bedroht und z.T. angegriffen. Der Treptower Nazischläger und vermeintliche Aussteiger Marco Oemus, provoziert auf der antifaschistischen Gegenkundgebung und versucht später zwei Linke anzugreifen. Das an der Route des Aufmarsch gelegene Lokal "J.@M.one" in der Müggelheimerstraße bietet den Nazis Freibier an.
Am Abend nach dem Aufmarsch wird ein Lokalpolitiker der PDS von Nazis, die aus der Kneipe "Haltestelle" (Betreiber: Reinhard Reimann) in der Brückenstr. kommen, am S-Bahnhof Schöneweide zusammengeschlagen und schwer verletzt.
Außerdem wird in der Nacht zum 05.12. von Neonazis mehrere Scheiben des Jugendclubs "JuJo" in Johannisthal eingeworfen und Parolen wie "Antifa angreifen" gesprüht.
Anfang Dezember 04: Die Scheiben der PDS Geschäftsstelle sowie des Brücke 7 e.V. in der Brückenstr. werden eingeschlagen. Am 4.12. hatten PDS Aktivisten nach dem Aufmarsch in den beiden Lokalitäten aufgehalten.
11.12.2004: Etwa 60 Neonazis aus der BA-SO und ihrem politischen Umfeld (Märkischer Heimatschutz, Kameradschaft Tor) feiern im Lokal "Spreehexe" in der Schnellerstrasse am S-Bhf. Schöneweide den Geburtstag des Nazis Sebastian Dahl (BASO). Die Veranstaltung wird von der Polizei aufgelöst, da Getränke ohne Genehmigung ausgeschenkt wurden. Es wurden 13 Strafverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Mit dabei Rene Bethage (Anführer BA-SO), Daniel Meinel (Kameradschaft Tor, Autonome Nationalisten Berlin), Alexander Meurer, Andreas Thürmann und der Scheinaussteiger Marco Oemus. Gegen Dahl wird ein Verfahren wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und gegen Bethage wegen Waffenbesitz eingeleitet.
23.12.2004: Der Nazi Harenfeld wirft beim Dönerimbiss Südpool am S-Bhf. Schöneweide die Scheiben ein.



Treptower Antifa Gruppe (T.A.G.)
c/o Infoladen Daneben, Liebigstr.34, 10247 Berlin
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