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Chronologie
faschistischer Übergriffe in Treptow/ Köpenick.
1999 2000
2001 2002 2003
2004 2005 2006 2007 2008 2009
2009 05.02.2009: An
der Bushaltestelle "Marientaler Straße" in Baumschulenweg sind zwei
Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt verklebt worden. Einer ist von der
NPD und trägt die Aufschrift "Jeder ist Ausländer...nur dort nicht, wo
er hingehört." Der zweite Aufkleber ist aus dem Kameradschaftsspektrum.
Auf ihm steht: "Freiheit für alle Nationalisten". 26.02.2009: Ein
16-Jähriger Jugendlicher wird am frühen Nachmittag in der Nähe des
S-Bahnhofs Köpenick von drei Rechtsextremisten auf dem Weg nach Hause
angegriffen. Die drei Angreifer beschimpfen ihn als "Zecke" und drohen
ihm ihn "fertig machen" und "abstechen" zu wollen. Dabei hält einer der
Angreifer ein Messer in der Hand. 14.03.2009: Die
NPD veranstaltet ihren Landesparteitag in der Parteizentrale in der
Seelenbinderstraße in Köpenick. Ursprünglich war die Veranstaltung in
Lankwitz geplant gewesen. Ein Mietvertrag, der rassistische,
antisemitische und rechtsextreme Äußerungen untersagte, war jedoch für
die NPD nicht annehmbar. In der gerichtlichen Auseinandersetzung um den
Mietvertag, unterlag die NPD. 01.05.2009:
Die NPD hat für den Mandrellaplatz eine Kundgebung unter dem Motto
"Kampf und Arbeit untentwegt" mit 1000 Personen angemeldet. Das Bündnis
"gemeinsam gegen rechts" und das "Bündnis für Demokratie und Toleranz
Treptow-Köpenick" haben gemeinsam Gegenaktionen vorbereitet. Es finden
sich bis zu 3000 Gegendemonstranten ein, die den S-Bhf Köpenick, den
Anreiseort der Nazis blockieren, eine Demo machen und den
Mandrellaplatz besetzen. Die NPD muss mit ihren ca. 280 mobilisierten
Nazis auf dem Hof der Parteizentrale (Seelenbinderstr. 42) bleiben.
Gegen 14 Uhr, nachdem der Großteil der GegendemonstrantInnen bereits
abgereist ist, beginnt die NPD mit einer Kundgebung auf dem
Mandrellaplatz. Nach Abschluss der Kundgebung löst sich langsam auch
die NPD-Veranstaltung auf. 20 Nazis aus dem Berliner Spektrum der
Autonomen Nationalisten, fahren von der NPD-Zentrale in die neue
Nazikneipe "Zum Henker" in der Brückenstraße in Schöneweide.
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