Impulse
zu den
Sonntagen im Jahreskreis
Gott sei Dank hat er ein Auge auf die Stecknadel dieser Welt, die gefunden und erkannt werden wollenin ihrem wahren Wesen, mit all ihren Fähigkeiten, mit all dem Guten, was in ihnen steckt, die entdecken und Schätze gehoben verden wollen, die geliebt werden wollen trotz ihrer Fehler und Schwächen. Denn Gottes Auge ist das Auge der Liebe
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Jesus kann sehr zärtlich sprechen. Aber auch sehr schroff. An diesem Sonntag ist er eher schroff und sagt: Wenn jemand nicht sein ganzes Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Kein Wunder, möchte man da antworten, dass nur ein paar wenige mit ihm gegangen sind. Wer will denn seine Familie, seinen Besitz und alles ihm lieb gewordene einfach so zurücklassen? Wer will sich denn aufgeben, nur um mit Jesus zu ziehen? Ja, genau das ist die ernste Frage. Die meisten Menschen möchten ihr Leben und Jesus noch dazu. Davor warnt Jesus. Ich will nicht am Rand deines Lebens stehen, sagt er sinngemäß. An mich glauben, sagt Jesus, heißt: mich zur Mitte des Lebens machen. Am Morgen, am Mittag, am Abend; beim Arbeiten, beim Lieben, beim zu Bett gehen. Einfach immer. Glaube heißt, das ganze Leben von ihm bestimmen zu lassen. Man gehe getrost seinen Geschäften nach, aber man bitte dabei immer: Dein Wille geschehe. Wer kann das? Das ist nicht die Frage. Jesus interessiert kein Können. Jesus interessiert die Absicht, das Bemühen, mein guter Wille. Damit könnte man doch anfangen, oder? Und Erfolge dann getrost dem Heiland überlassen.
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Ist das heutige Evangelium ein Lob der Bescheidenheit? Mag sein, denn es ist ja wohl immer gut, sich nicht gleich zu wichtig zu nehmen. Es könnte ja noch andere Wichtige oder sogar Wichtigere geben, und dann wäre meine Wichtigtuerei eine Peinlichkeit. Aber da ist auch noch eine andere Blickrichtung bzw. eine andere Wichtigkeit, nämlich die Armen und die Krüppel, die Lahmen und die Blinden. Vielleicht ist das heutige Evangelium ein Lob der Aufmerksamkeit, und zwar der Aufmerksamkeit für Schwache. Schwach ist jemand, wenn er sich selbst nicht zu helfen oder zu versorgen weiß, wenn er auf andere angewiesen ist und wenn er sich nicht auf gleicher Augenhöhe revanchieren kann, wenn die Beziehung also einseitig bleibt. Kaum jemand will schwach und angewiesen sein, und dennoch ist das ein Wesensmerkmal unseres Glaubens und unserer Kirche: Aufmerksamkeit für die Schwachen um uns, und zwar nicht nur aus der Distanz, sondern sogar beim Fest in unserem eigenen Haus, am eigenen Tisch, im unmittelbaren Kontakt und Gespräch, nahe „an der eigenen Haut“. Eines Tages wird das die entscheidende Frage an uns sein, die Frage nach der Aufmerksamkeit für die Schwachen um uns, aber auch für das Schwache in uns und an uns. Und dann werden wir alle Erlöste sein.
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Wer immer wieder abends vor dem Fernseher hängt und nicht ins Bett kommt, erreicht schnell den Punkt, wo aus ein paar Mal eine Gewohnheit und aus der Gewohnheit eine Sucht wird. Dann ist es schwer, wieder Ordnung ins Leben zu bekommen. Wer seinen Glauben nicht mehr praktiziert, sich nicht mehr in Gott festmacht und sich nicht um das Größere in seinem Leben kümmert, der erreicht irgendwann den Punkt, wo er gar nicht mehr merkt, dass er ausgetrocknet ist. Wenn wir der Natur ständig unseren Müll, unsere Abgase und unseren Dreck zumuten, dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem wir das nicht mehr rückgängig machen können und die ökologische Ordnung zusammenbricht. Wenn Jesus uns mahnt, durch das enge Tor zu gelangen, dann sagt er: Mensch, du triffst immer wieder Entscheidungen und jede Entscheidung hat Konsequenzen. Du kannst nicht so tun als ob dir nichts passieren könnte, egal wie du dich entscheidest. Wenn du dich nur treiben lässt, wirst du dein Leben vertun. Nimm dein Leben ernst. Triff deine Entscheidungen so, dass du auch die Konsequenzen bedenkst, bevor es zu spät ist.
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Das Fest der Aufnahme Marias in den Himmel, volkstümlich "Maria Himmelfahrt" genannt, feiert die Erfüllung des Magnifikat an Maria: "Gott hat die "Niedrige erhöht", wi ees die Biebel sagt, ihr Leben" mit Leib und Seele in die himmlische Herlichkeit aufgenommen", wie es das Dogma von 1950 von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel" formuliert. Mit der Himmelskönigin Maria stellt Gott seine ganze Schöpfung in die Mitte seines Himmels. Denn Gott will, das wir lebendig sind: Mit Leib und Seele
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Mahnende Worte für die Oberhirten da können alle anderen sich bequem zurücklehnen, oder? Auf die Nachfrage von Petrus wird Jesus ganz deutlich: Wehe den Verwaltern und Ober-Knechten, die die anderen Diener drangsalieren. Wehe denen, die sich als Herren aufspielen und die quälen, die sich nicht wehren können! Aber Jesu Worte gelten allen Christen: Es ist schwer, zu warten. Da kann man leicht müde werden. Oder nur noch auf die eigene materielle Sicherheit achten. Oder sich gehen lassen, als gäbe es kein Morgen. Man kann alte Machtverhältnisse wiederherstellen, die doch eigentlich schon überwunden waren. Oder die Türen verschließen vor der bösen Welt da draußen und ängstlich zitternd unter sich bleiben wollen. All das, so warnt uns das Evangelium, kann passieren, weil der Herr des Hauses auf sich warten lässt. Bleibt trotzdem wach und offen und solidarisch! Der Herr des Hauses wird es euch lohnen! Wenn er kommt, wird er euch bedienen, als wäret ihr größer und wichtiger als er.
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Auf offener Straße kommt es zum Konflikt. Jesus wird von einem Menschen bestürmt, der ihm sagt: Meister, hilf mir und sag meinem Bruder, er solle das Erbe mit mir teilen. Jesus antwortet: Was habe ich mit eurem Erbe zu tun? Seht euch lieber vor, dass ihr nicht habgierig werdet. Um das noch deutlicher zu unterstreichen, erzählt er von einem Bauern, der nicht genug kriegen konnte und eine Scheune nach der anderen baute einen Sparbrief nach dem anderen anlegte, würde man heute vielleicht sagen. Aber es nützte ihm nichts. Bald darauf starb er und konnte nichts von seinem Besitz mitnehmen. Jesus liebt solche Gleichnisse, die vom alltäglichen Leben erzählen und überlässt es dann uns, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Hier heißt der richtige Schluss: Geh richtig um mit deinem Besitz. Und das heißt: Denke nicht nur an dich und dass es dir gut geht. Spare für die Not, aber auch für die Not der anderen. Dann wird dein Leben reicher. Nur wer Liebe austeilt, wird reich. So ist das bei Gott.
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Ein wahrhaft orientalisches Evangelium: Jesus vergleicht seine Einladungen zum Beten mit Verhandlungen und sogar mit Zudringlichkeit. Da wird zwischen Freunden und zwischen Vater und Kindern lange geredet, geschachert und „palavert“, bis die Bitte erfüllt ist. Ist das das Wesen eines Bittgebets oder gar des Vaterunsers? Gott so lange zu bestürmen, ja, lästig zu sein, bis man bekommt, was man erbittet? Beten bleibt wohl immer ein Geheimnis und unberechenbar, erst recht das Bittgebet, so wie Gott selber geheimnisvoll bleibt. Und doch: Es „lohnt sich“, sich Gott zuzuwenden, auf ihn auszurichten, und zwar als ein Mensch, der bedürftig ist, dem nicht alles selbstverständlich ist, der nicht selbst Herr über das Leben ist und alles im Griff hat, der sich Wesentliches von Gott schenken lassen will. Gott und das Gebet bleiben geheimnisvoll und unberechenbar, aber ich selbst werde ausgerichtet und empfangend-dankbar, und dadurch werde ich – in allem Angewiesensein, ein freier Mensch.
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„Eins aber ist not“, heißt es in einer Bibelübersetzung zum heutigen Evangelium, und weiter: „Maria hat das gute Teil erwählt.“ Was ist bei uns nötig? Auch am Sonntag das Geschäft zu öffnen, um Umsatz zu steigern? Gewerbliche Arbeiten zu verrichten, die eigentlich am Sonntag nicht notwendig wären? Das Evangelium von Maria und Marta erzeugt Anspannung, vielleicht Ärger. Soll sich im Nichtstun eher die Nähe zu Christus zeigen als in tätiger Nächstenliebe? Es gilt doch eher ein „Sowohl-als-auch“. Doch das Evangelium spitzt zu: Nur eins ist not. Lasst uns hinhorchen und das Notwendige immer besser erkennen.
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Der Priester und der Levit: Sie sahen ihn, den Halbtoten, den Hilfsbedürftigen, noch dazu einer aus ihrem Volk, ihrer Religionsgemeinschaft. Ihre Augen finden ihn, ihr Herz nicht. Aber der verachtete Fremde, der mit der falschen Religion, der sah und schaute hin. Der erkannte, was nötig war. Der stellte seine eigene Bequemlichkeit, seine Pläne zurück und widmete sich dem Dringendsten. „Er sah ihn“. Dreimal sagt Jesus im Gleichnis diese Worte. Immer wieder sehe ich im Fernsehen und in der Stadt Menschen, die unter die Räder kamen: Wie oft sehe ich gar nicht mehr hin? Wie oft bleibe ich neugierig starrend stehen? Wie oft habe ich gute Gründe, den Kopf ganz tief in den Terminkalender zu stecken. „Ich kann grad nicht. Macht ihr mal. Ich bin nicht zuständig.“ Wer ist mein Nächster?, fragt der Gesetzeslehrer. Sieh hin, sagt Jesus. Geh durch die Welt mit offenen Augen und einem weiten Herzen. Deine Nächsten liegen direkt am Wegrand, stehen an Hauseingängen und Bahnhöfen. Die „Unter-die-Räuber-Gefallenen“ weinen in Kameras und Mikrofone, sie stellen Asylanträge in deinen Behörden und landen halbtot an deinen Ferienstränden. Wen siehst du, wenn du sie siehst?
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Jesus sendet Jünger aus - und er warnt sie: Nicht alle werden euch aufnehmen. Darum seid auf der Hut, aber richtet niemanden. Nach einiger Zeit kommen die Jünger zurück und erzählen Jesus verwundert: Herr, sogar die bösen Geister gehorchen uns. Ja, sagt Jesus, und darum werden eure Namen auch im Himmel geschrieben sein. Zweitausend Jahre sind seit dieser Geschichte vergangen. Darum wirkt sie auf uns etwas fremd. Was eigentlich in dieser Geschichte geschieht, wenn man auf ihren Kern sieht, ist aber zeitlos schön: Wer im Namen Gottes denkt, fühlt und handelt, hat seinen guten Geist an seiner Seite. Ist unschlagbar, wie der Volksmund das ausdrückt. Wer nicht immer im eigenen Namen unterwegs ist, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, sondern auch darauf achtet, dass es anderen gut geht, der ist auf der besseren Seite. Nicht immer auf der sicheren Seite, aber auf der besseren. Denn der Name ist im Himmel geschrieben. Der Himmel, also Gott, kennt die Seinen und die, die im Namen Gottes denken, fühlen und handeln. Das ist gut zu wissen. Wer Gott vertraut, muss sich über seine Kräfte dann keine Sorgen mehr machen.
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Schroff, ja ablehnend erscheint Jesus in diesem Sonntagsevangelium. Doch diese Charakterisierung sagt weniger über Jesus aus und mehr über unser Bild von ihm. Unser Gottesbild neigt oft zu Einseitigkeiten. War es über sehr lange Zeit der strenge, strafende Gott, ist das Pendel seit einigen Jahrzehnten zur anderen Seite ausgeschlagen: der liebe, alles verzeihende, gütige Jesus. Die Wahrheit – sofern ich sie wissen kann – liegt eher in der Mitte. Der Glaube ist ein Geschenk, ohne das ich nicht leben mag, zugleich weist uns Jesus aber auch auf die Ernsthaftigkeit dieses Geschenks hin. Der Glaube ist Zuspruch, aber eben auch Anspruch an mich. Und anders kann ich es mir auch nicht vorstellen, denn nur so fühle ich mich von Gott als freier Mensch auch ernst genommen. Denn auch wenn der Glaube mich „in die Pflicht nimmt“, ist er stets ohne Zwang. Auch darauf weist das Evangelium hin: Als Jakobus und Johannes das samaritische Dorf, das Jesus und die Jünger nicht aufnimmt, vernichten wollen, weist Jesus sie zurecht. Frei darf ich mich für Gott entscheiden, doch meine Entscheidung muss auch Konsequenzen haben. Das macht den Glauben so wertvoll.
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„Jabulani“ so heißt der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Das Wort bedeutet in der Sprache der Zulu „Feiern“. Was soll gefeiert werden? Das scheint auf der Hand zu liegen: der Sport, speziell der Fußball. Doch das Motto der Spiele weist in eine andere Richtung: „Ke Nako. Celebrate Africa’s Humanity.“ „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern“. Die Tatsache, dass 2010 die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden stattfindet, wird dem Turnier seinen Stempel aufdrücken und ist ein Hoffnungszeichen; Grund genug, das Klischee von Afrika als Kontinent von Krieg, Hunger und AIDS zu überdenken. Das Motto soll Afrikas größte Ressource, nämlich die Wärme, Freundlichkeit, Bescheidenheit und Menschlichkeit seiner Einwohner, herausstellen. Und darin liegt zugleich die Gefahr, Erwartungen zu haben, die den Sport überfordern. Auch wenn Milliarden Menschen zuschauen und es zugleich um Milliardensummen geht, bei aller Gigantomanie, bleibt Fußball ein Spiel. Ein Spiel, das Freude macht, das Emotionen entfacht, das Menschen näher bringen kann. Vielleicht ein neues „Sommermärchen“ – und das wäre schon viel, aber eben auch nicht mehr. Wenn Fußball ein Spiel bleiben darf, kann er uns Freude machen, haben wir einen Grund zum Feiern. Jabulani!
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„…Letztlich ist Christus unser Friede, denn er hat durch seine hingebende Liebe am Kreuz alle trennenden Wände der Feindschaft überwunden und uns in seiner Person die Möglichkeit eröffnet, neue Menschen zu werden. Alles ist durch Christus und auf ihn hin geschaffen, alles wird einmal in ihm erneuert und zusammengefasst, damit Gott alles in allem ist, damit alles eingehe in die ewige Liebe Gottes.“
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Was nährt den hungrigen Leib des Menschen? Die Verteilung der vorhandenen Güter, auch wenn sie wirklich oder vermeintlich noch so knapp vorhanden sind. Was nährt den suchenden Geist und das unruhige Herz des Menschen? Falls das in diesem Leben überhaupt möglich ist, ist es ebenfalls das Teilen, das Austeilen und Mitteilen, das Hin-Geben und Empfangen des Vorhandenen. Zu Fronleichnam bringen wir unsere eigene hungrige, suchende, unruhige Existenz, und wir feiern vor allem den, der als Einziger Nahrung sein kann. So glauben wir es. Und es geht uns wie den vielen Menschen bei der Brotvermehrung: Gott gibt – aber mit der Hilfe von Menschen, und es wird genug sein. „Und alle aßen und wurden satt“, heißt es im Evangelium. Wie auch immer Gott meinen Leib, meinen Geist und mein Herz nährt: Es wird genug sein.
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Dass Gott die Welt geschaffen hat; dass er in Gestalt seines Sohnes Jesus das Leben auf Erden mit den Menschen geteilt hat und dass er in Gestalt des Heiligen Geistes jetzt bei uns ist. Gott lebt in Beziehung – mit seinem Sohn, mit seinem Geist. Und wie er selbst in Beziehung lebt, so lebt er mit uns in Beziehung. Gott ist kein fernes Wesen, das auf seinem Platz ruht. „Gott ist gesellig“, hat Gilbert Keith Chesterton gesagt, er ist gesellig wie jeder Mensch. Leben ist nur möglich in Beziehung zu anderen. Das gilt für unseren Gott; das gilt für Menschen. Und das bedeutet: Gott ist nie fern. „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“
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Komm herab, o Heil’ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. In der Unrast schenke Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
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