ÖKOSOZIALE BEWEGUNG FÜR EINE ETHISCH VERTRETBARE SCHULE

ÖSBEVS

Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen möchte die ÖSBEVS feststellen, daß das Realgymnasium Albert Einstein Meran eine der best-ausgerüsteten Schulen ist. Trotzdem möchten wir noch einige Vorschläge vorbringen, um die Schule und die soziale Gemeinschaft in der Schule zukunftsfähig und homogener zu machen. Die ÖSBEVS ist eine multiethnische und multikulturelle Organisation, die sich über neue Mitglieder – Frau oder Mann – freuen würde.

 

10 konkrete Ideen für eine zukunftsfähige Schule

  1. Verbietung der Getränke- und Snackautomaten.
  2. Durch sie wird die Umwelt in nicht unwesentlichem Maße geschädigt (Aluminiumdosen, Verpackungsmaterial). Außerdem wird die Jugend immer mehr an eine Konsumgesellschaft (Fastfood) gewöhnt, es fällt den Betroffenen nicht mehr auf ungesund zu leben.

    Wir sprechen uns ganz gegen Snackautomaten aus, weil es keiner großen Anstrengung bedarf, Selbst eine gesunde Pause mitzubringen. Wir möchten den Verkauf von Biobroten im vergangenen Schuljahr positiv hervorheben, auch weil der Profit schulintern für sinnvolle Zwecke gebraucht werden kann. Es wäre außerdem positiv, würden Glasflaschen mit Pfand vom Schulpersonal verkauft.

  3. Vorschreibung von Umweltschutzpapier
  4. Es ist sicherlich im Sinne einer modernen verantwortungsvollen Schule, die Umwelt zu schützen. Ein bedeutender Schritt dazu könnte die Vorschreibung von sog. Altpapier in der Schule sein. Wenn jeder Schüler Umweltschutzpapier kaufen würde, und auch in der Schule diese Art von Papier verwendet würde (Toilettenpapier, Register, sonstige Unterlagen), würde auch die Industrie zu einem Umdenken gezwungen. Die Nachfrage regelt das Angebot.

  5. Benutzung von umweltschonenden Reinigungsmitteln
  6. Auch das Schulpersonal kann einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz leisten, würden beim Reinigen der Toiletten oder Klassenräume umweltschonende und biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwendet (z.B. Frosch WC Reiniger).

  7. Regelung der Heizung
  8. Oftmals wurde im vergangenen Jahr eine falsche oder inadäquate Justierung der Heizung festgestellt, was zum einen gesundheitsgefährdend kalte Klassenzimmer, zum anderen eine Verschwendung der Heizenergie zur Folge hatte. Auch im Sinne des Umweltschutzes wäre eine bessere Regelung der Heiztemperatur wünschenswert. Eine autonome Heizung wäre eine gute Lösung. Auch das Anbringen von Sonnenkollektoren wäre eine Überlegung wert.

  9. Anlegung eines Schulgartens
  10. In den Unterrichtsstunden des Naturkundeunterrichts könnte in Zusammenarbeit mit der Frauenoberschule ein Schulgarten mit Zierpflanzen, Kräutern und Gemüse angelegt werden. Die gezüchteten Pflanzen könnten zum Beispiel beim Kochunterricht der Frauenoberschule und für die Biopause verwendet werden.

  11. Errichtung einer Kopierecke
  12. Ein Problem in der Schule, das unter Schülern sowie unter dem Schulpersonal oft Unzufriedenheit verursacht, ist das Kopieren. Die aktuelle Lösung ist nicht zufriedenstellend, da jedesmal jemand vom Schulpersonal gesucht werden muss, und das Sekretariat gestört wird (auch durch die nicht unwesentliche gesundheitliche Belastung durch cancerogene Stoffe, die beim Kopiervorgang frei werden). Eine Lösung wäre die Errichtung einer Kopierecke, in der jeder Schüler mit einer Magnetkarte selbständig kopieren kann. Am Anfang könnte eine kurze Einführung seitens des Schulpersonals stattfinden.

  13. Stärkung der Gemeinschaft durch gemeinsame Kurse und Projekte.
  14. In den vielen Spezialräumen der Schule steckt ein immenses Potential. Es wäre zu begrüßen, würden mehr Kurse (z.B. Photokurse, Chemiekurse, Tanzkurse usw.) angeboten und auch besucht. Wir richten unseren Appell hier auch an die Schüler: Nützt das Angebot der Schule! Die oft imaginäre Barriere zwischen Professoren und Schülern könnte bei solchen Veranstaltungen abgebaut werden. Das Motto lautet: Miteinander statt nebeneinander.

  15. Einführung von Musikunterricht.
  16. Angesichts dessen, dass das Realgymnasium die wenigsten Unterrichtsstunden pro Woche aller Oberschulen aufweist, könnte eine oder zwei Stunden Musikunterricht pro Woche eingeführt werden, denn auch Musik gehört zu Allgemeinbildung eines Menschen. Themen könnten neben praktischem Arbeiten auch Instrumentenkunde und Musikgeschichte sein. Musik wird von namhaften Psychologen für das innere Gleichgewicht eines Menschen sehr geschätzt, wieso nicht auch in einer allgemeinbildenden Schule?

  17. Austauschunterricht mit italienischen Schulen (Zusammenarbeit)
  18. Mit Bedauern muss oft festgestellt werden, dass viele Schüler auch nach 13 Schuljahren noch immer Probleme mit der italienischen Sprache haben. Das könnte durch gemeinsame Projekte und Austauschunterricht verbessert werden. Zum einen würde die italienische Sprache in Alltagssituationen geübt, zum anderen würden Bekanntschaften mit italienischsprachigen Menschen geknüpft, was für das immer noch distanzierte Verhältnis zwischen den Sprachgruppen sicherlich positiv wäre.

  19. Patenschaften für Kinder der 3. Welt

Obwohl es vielleicht nur eine symbolische Geste sein mag, wäre sicherlich vielen Menschen geholfen, würde jede Klasse die Patenschaft für ein Kind der 3. Welt übernehmen. Natürlich kann das nicht vorgeschrieben werden. Wir appellieren aber an das Gewissen jedes einzelnen. Durch diese Geste kann jeder Hilfsbereitschaft und Verzicht lernen.

Anregungen und Infos über Mitgliedschaften bei osbevs@hotmail.com

 

Andere interessante Webseiten:

WWF: http://www.wwf.org/

Greenpeace: http://www.greenpeace.org/ 

Great http://www.theu2zone.com/check it out

http://www.jamiroquai.com/