:TEXTE/Prozesserklärung vom 03.12.2004
Prozesserklärung Christian S. vom 03.12.2004
Vorwurf: schwerer Landfriedensbruch und Brandstiftung am 1. Mai 2004 Berlin
Bevor
ich auf den eigentlichen Tatvorwurf zu sprechen komme, muss ich etwas weiter
ausholen und den Hintergrund des NPD Aufmarsches am 1.Mai 2004 beleuchten und
meine Motivation beschreiben.
Den ersten Kontakt mit Rechtsextremisten hatte ich 1982 im Dortmunder Westfalenstadion,
wo ich bis dahin regelmäßiger Besucher von Fußballspielen war.
Es tauchten dann immer öfter Leute auf, die sich als "Borussenfront"
bezeichneten und die gezielt Ausländer angriffen, aber in alkoholisiertem
Zustand auch alle anderen Menschen belästigten. Nachdem ich im Stadion
mit Flaschen und Fahnenstangen angegriffen wurde, bin ich nicht mehr hingegangen.
Der Anführer der "Borussenfront" war der als SS-Siggi bekannte
Siegfried Borchardt. Die "Borussenfront" übernahm auch den Saalschutz
für NPD Veranstaltungen. Nachdem ein Landesverband der später verbotenen
FAP gegründet wurde, traten die Mitglieder der "Borussenfront"
in die FAP ein. Dortmund und Umgebung war in den 80er Jahren eine Hochburg der
FAP, weshalb dann auch 1985 die Bundesgeschäftsstelle hier eingerichtet
wurde. Bereits zuvor hatten "Borussenfront" und FAP-Leute bei NPD
Veranstaltungen Punks und Gegendemonstranten angegriffen und schwer verletzt
z. B. am 28.3.84 in Wiehl und am 1.9.84 in Bonn. Ab 1985 verstärkten FAP
Mitglieder in Dortmund und den Nachbarstädten ihre Angriffe auf missliebige
Personen. Ihr Chef, Siegfried Borchard, wurde am 5.4.85 nach einem Überfall
auf Ausländer festgenommen.
Diese
Leute haben es bei ihren Aktionen auch in Kauf genommen, dass ihre Opfer ums
Leben kommen: eine Freundin von mir wurde dabei niedergestochen.
Als ich 1997 nach einer Haftentlassung nach Berlin kam, wurde mir von der Freien
Hilfe eine Wohnung vermittelt. Die Sozialarbeiter haben mich aber gewarnt. Weil
die Wohnung in Marzahn lag, sollte ich nachts öffentliche Verkehrsmittel
meiden, wo Skinheads Stress machen. Tatsächlich habe ich in der Folgezeit
ständig Leute kennen gelernt, die in den östlichen Bezirken in der
S-Bahn von Nazis zusammengeschlagen wurden. Einmal wurde ich auch am Bahnhof
Ostkreuz von besoffenen Nazis mit Bierdosen beworfen.
Wegen
der ständigen Gewalttaten der Rechten und ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit
habe ich mich auch für die Aufmärsche der NPD interessiert. Mit Großdemos
will die NPD nach innen ein stabilisierendes Gemeinschaftserlebnis schaffen
und ihre rechtsextreme Propaganda ungestört verbreiten. In den letzten
Jahren war es am 1. Mai immer zu mehreren, teilweise miteinander konkurrierenden
Nazidemos gekommen, weil NPD und Kameradschaften sich nicht auf ein gemeinsames
Konzept einigen konnten.
Das war in diesem Jahr anders. Bereits Monate vorher begann die Mobilisierung
von NPD und "Freien Kameradschaften" zu einer gemeinsamen Mai-Demo.
In den Aufrufen wurde die Gemeinsamkeit des nationalen Widerstandes beschworen,
es wurde die größte Nazi-Demo in Berlin seit 1945 angekündigt.
Für die Kameradschaften gehörte Thomas Wulff vom "Aktionsbüro
Norddeutschland" und Ralf Tegethoff von der "Kameradschaft Rhein Sieg"
zu den Aufrufern. Beide sind inzwischen im September in die NPD eingetreten.
Die NPD war durch eine Reihe von Austritten wegen Verbotsverfahren und ideologischer
Streitigkeiten geschwächt und hat deshalb einen betont inhaltslosen Aufruf
verfasst, der auch Neonazis die Teilnahme ermöglichte. Der geplante Verlauf
der Demoroute war nicht zufällig. Der Startpunkt in Lichtenberg gilt als
Hochburg der rechten Szene, während diese Friedrichshain als feindliches
Gebiet betrachten, was von Linken zu säubern ist.
Die Versammlungsbehörde hatte in den Jahren 2000-2002 die Maidemos der
NPD nach Hohenschönhausen und Hellersdorf verlegt, unter anderem weil auf
diesen Demostrecken die Rechten kaum Menschen sehen würden, die ihrem Feinbild
entsprechen. Durch eine angenommene gleichgültige oder zustimmende Haltung
der Bevölkerung sollte den rechten Demonstranten kein Grund zu Gewalttaten
gegeben werden.
Als am 1. Mai 2000 die NPD durch Hellersdorf zog, standen trotzdem 3 Personen
mit einem Transparent gegen Rassismus neben der Aufmarschroute. Diese wurden
sofort von einer Gruppe Skinheads angegriffen und niedergetreten. Die Täter
waren in Begleitung von Oliver Schweigert, einem ehemaligen FAP-Mitglied und
Multifunktionär der Berliner Naziszene. Schweigert ist auch häufig
als Ordner bei NPD-Demos aufgefallen. 1999 wurde anlässlich einer Hausdurchsuchung
bei ihm eine Liste mit Namen, Adressen und Fotos gefunden, die für Anti-Antifa-Aktionen
erstellt wurde. Auf diesen Feindlisten waren auch Namen von Staatsanwälten,
Richtern und Journalisten. Das BKA erklärte dazu: " Es liegen keine
Erkenntnisse vor, dass es in Zusammenhang mit derartigen Schriften bzw. Sammlungen
von Daten potentieller Gegner der rechtsextremistischen Szene zur Verübung
von schweren Straftaten gekommen ist. Die seit einigen Jahren immer wieder erschienen
Sammlungen
haben lediglich zu Straftaten auf lokaler Ebene zum Nachteil von Personen des
linken Spektrums geführt. "
In dem Aufruf der NPD heißt es zwar, dass ein Ordnungsdienst für
die Einhaltung der Auflagen sorgen werde, an anderer Stelle wird aber klargestellt,
dass auch gewaltbereite Teilnehmer willkommen sind. Zitat:
" Was für eine Angst müssen die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und Polizeiführung haben, wenn sie sich in ihrer Hilflosigkeit nicht anders als mit der Verfügung kleinkarierter Auflagen zu helfen wissen? Wie verblendet müssen sie sein, wenn sie glauben, den revolutionären Widerstand mit Bekleidungsvorschriften, dem Verbot von Zahlen- und Buchstabenkombinationen oder Parolen brechen zu können? Eines ist klar: Gegen uns Nationalisten müssen sie andere Geschütze auffahren, um den Widerstand der revolutionären Jugend brechen zu können."
Bei
Thomas Wulff handelt es sich um ein ehemaliges Mitglied der "FAP",
später war er Chef der verbotenen "Nationalen Liste".
Bei Ralf Tegethoff handelt es sich um den ehemaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden
der "FAP" in Nordrhein-Westfalen. Er war auch Mitglied der "Wiking
Jugend". 1983 wurde er mit anderen WJ-Mitgliedern bei Sprengversuchen mit
einer Rohrbombe festgenommen. In seiner Wohnung wurden Waffen gefunden.
1986 gab Tegethoff in Bonn den Befehl für ein Femegericht, in dessen Verlauf
ein FAP'ler von einem Kameraden erstochen wurde. Eine politische Vorreiterrolle
nahmen die Bonner FAP'ler in der Verbreitung der Anti-Antifa Kampagne ein. Sie
gingen im September 1992 als erste mit einer Anti-Antifa Erklärung und
dem damit verbundenen Outing von Antifas an die Öffentlichkeit.
1994 war er an Ausschreitungen anlässlich des Rudolf Hess Gedenkmarsches
vor der deutschen Botschaft in Luxemburg beteiligt.
Die
Personen, die vor 20 Jahren als Straßenschläger der FAP begonnen
haben, sind also inzwischen die Kader, die die gewaltbereite Naziszene zu Aufmärschen
mobilisiert.
Bei diesem Aufruferkreis fühlten sich auch die "Kameradschaft Tor"
und die "Autonomen Nationalisten Berlin" angezogen. Schon weit vor
dem ersten Mai warben sie auf verschiedenen Internetseiten für einen schwarzen
Block auf der Demo.
Der Berliner Verfassungsschutz beurteilt in einem Lagebericht diese Gruppen folgendermaßen:
"
Nach Jahren der Stagnation trat die Berliner Kameradschaftsszene 2003 erstmals
wieder durch eigenständige und öffentlichkeitswirksame Aktionen in
Erscheinung. Neben Aktivitäten der bereits bekannten "Kameradschaft
Tor Berlin" und der "Autonomen Nationalisten Berlin "(ANB) konnten
ambitionierte Neugründungen beobachtet werden: Hierbei handelt es sich
um die "Berliner Alternative Süd-Ost" (BASO) und die " Kameradschaft
Reinickendorf". Die " Berliner Alternative Süd-Ost" hat
ihren Aktionsschwerpunkt im Bezirk Treptow-Köpenick. Treibende Kraft der
"Berliner Alternative Süd-Ost" dürfte der ehemalige NPD-Vorsitzende
des Kreisverbandes Treptow-Köpenick, Rene Bethage, sein, der bereits in
der Vergangenheit als Anmelder von Demonstrationen und durch seine Kontakte
zum aktionsorientierten Rechtsextremismus in Erscheinung getreten ist.
Der Versuch der BASO, ihre Themen durch provokantes Auftreten in die Öffentlichkeit
zu tragen, zeigt sich auch in der Anmeldung einer rechtsextremistischen Demonstration
in Rudow für Samstag, den 6. Dezember 2003. Bei der Versammlung gab BETHAGE
500 als zu erwartende Teilnehmer an. Als Veranstaltungsthema benannte BETHAGE:
" Freiräume schaffen- Jugendzentrum für Deutsche erkämpfen
". Die Demonstration könnte der Auftakt einer langfristig geplanten
Kampagne sein. Wie die " Kameradschaft Tor" auf ihrer Hompage verkündet,
hat sie bereits am 19. Oktober 2003 im brandenburgischen Schönfließ
gemeinsam mit der BASO eine symbolische Hausbesetzung durchgeführt.
Im Gegensatz zum Vorjahr ist bei den Gewaltstraftaten eine deutliche Verschiebung
der geografischen Schwerpunkte festzustellen. Wurden 2002 ca. 30 Prozent der
Gewaltstraftaten in Marzahn/Hellersdorf begangen, so waren dies im ersten Halbjahr
2003 nur noch ca. 9 Prozent. Am stärksten sind jetzt die Bezirke Treptow-Köpenick,
Pankow und Neukölln betroffen. Allein ca. 34 Prozent der Gewaltstraftaten
entfallen auf Treptow-Köpenick und Neukölln. Die Gewaltstraftaten
in Neukölln wurden fast ausschließlich von einer Personengruppe begangen,
die mehrfach im Ortsteil Rudow in Erscheinung getreten ist. Hervorzuheben ist
ein schwerer Landfriedensbruch am 04. April 2003, als diese am U-Bahnhof Rudow
ausländische Jugendliche angriff und eine Massenschlägerei entstand.
Ein
Teil der Personengruppe, die in Rudow in Erscheinung getreten ist, besitzt auch
enge Beziehung nach Treptow-Köpenick und war an dortigen Gewaltstraftaten
beteiligt. Die geplante Demonstrationsroute ist ein weiteres Anzeichen dafür,
dass die BASO beabsichtigt, ihre Aktivitäten nach Neukölln auszuweiten
und das dortige Potenzial von gewaltbereiten und ideologisch weniger gefestigten
Jugendlichen an sich zu binden. So ist es seit der Gründung der BASO im
Berliner Südosten vermehrt zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen
Rechts- und Linksextremisten gekommen, an denen auch Personen beteiligt waren,
die bereits durch Gewalttaten in Rudow in Erscheinung getreten sind.
Neben den genannten Kameradschaften ist vor allem das 2002 von Berliner Kameradschaftsaktivisten
gegründete Projekt der "Autonomen Nationalisten Berlin" (ANB)
in Erscheinung getreten. Die ANB thematisierten im Jahr 2003 vor allem den Kampf
gegen die "Antifa" und propagierten ein gewaltsames Vorgehen gegen
politische Gegner. Nachdem die ANB bereits im Jahr 2002 auf einem Transparent
dazu aufforderten, örtliche "Anti-Antifa "-Gruppen zu bilden
und "zurückzuschlagen ", sind sie im ersten Halbjahr 2003 dazu
übergegangen, unverhohlen Drohungen gegen namentlich genannte politische
Gegner auszusprechen. Durch diese Aktionen soll eine Drohkulisse aufgebaut werden,
um Personen einzuschüchtern. So wurde im Februar 2003 die Hauswand des
Kinos " Kiste" in Marzahn-Hellersdorf mit einem Hakenkreuz und der
Parole " wir kriegen dich! ANB" beschmiert. Mitte November 2003 ist
die ANB erstmals dazu übergegangen, konkret Gewalt gegen politische Gegner
auszuüben: Zwei Personen warfen einen Stein auf eine Person in einer Straßenbahn.
Der Geschädigte gab an, dass er in der Tat einen gezielten Angriff gegen
sich sehe, da er in der Vergangenheit Aufkleber der ANB entfernt habe.
In der Gesamtentwicklung sind diese Neuentwicklungen in der Kameradschaftsszene
Berlins vor dem Hintergrund einer längeren Stagnationsphase zu sehen. Sie
sind bemerkenswert, da sich erstmals seit zwei Jahren wieder eine Führungsszene
herauszubilden scheint."
Dieser
schwarze Block von rechts sollte vermummt im NPD-Aufzug mitlaufen und unterwegs
Linke oder andere unerwünschte Personen angreifen.
Von militanten Nazis aus diesen Gruppen wird seit längerer Zeit eine gewalttätige
Eskalation in Friedrichshain verbreitet und propagiert.
Im für den 1. Mai geplanten Aufmarschgebiet kam es dabei zu folgenden Aktionen:
Im
Januar 2002 sprühten Mitglieder der "Kameradschaft Tor" an der
Route der Luxemburg-Liebknecht Demonstration Hakenkreuze, wobei sie verhaftet
wurden.
Im Januar 2003 tauchten Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin"
am U-Bahnhof Samariterstrasse auf. Darauf stand: "C4 for Reds", was
wohl ihre Vernichtungsphantasien gegen Linke ausdrücken soll.
Am U-Bahnhof Frankfurter Allee sprühten sie Hakenkreuze.
Am 12.11.2003 wurde ein Jugendlicher in der Straßenbahn von außen
mit einem Stein beworfen, weil er zuvor Aufkleber der "Autonomen Nationalisten
Berlin" entfernte.
Am 20.11.2003 wurden in der Frankfurter Allee, im Vorfeld der alljährlichen
Silvio Meier Demo, Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin"
verklebt, auf denen der Mord an dem Antifaschisten Silvio Meier auf dem U-Bahnhof
Samariterstrasse als gerechtfertigt und nachahmenswert dargestellt wird.
Am 30.l.2004 hängten Mitglieder der "Kameradschaft Tor" in Friedrichshain
ein Transparent auf, mit dem sie Hitlers Machtergreifung 1933 glorifizierten.
Die gleichen Personen trafen sich am 22.02.2004 vor dem Krankenhaus Friedrichshain
um den NS-Märtyrer Horst Wessel zu ehren.
Von
diesen Leuten und ihrem Umfeld, das sie am 1. Mai motivieren wollten, gehen
ständig Angriffe auf tatsächliche oder vermeintliche Linke und Nicht-Deutsche
aus.
Am 10.7.2003 wurden in der Pettenkofer Str. vier Vietnamesen von vier Nazis
mit Billiardqueus angegriffen und schwer verletzt. Einer der Nazis hatte kurz
zuvor eine Strafe wegen eines Tötungsdelikts abgesessen.
Am 12.07.2003 griff ein Nazi in der Frankfurter Allee einen türkischen
Imbiss mit Steinen an. Nach dem Internationalen Bierfestival auf der Frankfurter
Allee, Anfang August 2003, zogen 15 Nazis durch die Rigaer Strasse um Linke
zu jagen. Wie gefährlich es ist, wenn sich auf der Frankfurter Allee Rechtsradikale
in größeren Gruppen zusammenrotten können, wie bei dem jährlichen
Bierfestival, hat inzwischen auch die Polizei erkannt. In der Berliner Zeitung
vom 07.08.2004 sagt ein Polizeisprecher, dass es in den vergangenen Jahren so
viele Schlägereien und Landfriedensbrüche der Rechten gegeben habe,
dass die Beamten mit der Arbeit nicht nachgekommen seien und ihre Kräfte
nicht ausreichten.
Am 20.09.2003 wurde in der Jessener Str. ein Punk aus einem Auto heraus von
mehreren Nazis angegriffen und schwer verletzt.
Am 02.10.2003 wurde ein Jugendlicher auf dem S-Bahnhof Ostkreuz wegen seines
linken Aussehens angegriffen.
Am 03.10.2003 wurden aus dem gleichen Grund vier Jugendliche an der Ecke Waldeyerstr./Frankfurter
Allee von besoffenen Nazis angegriffen.
Am 18.10.2003 wurden zwei Afrikaner in der Tram in der Warschauer Str. von vier
Nazis geschlagen.
Am 31.10.2003 wurden zwei Linke an der Ecke Eberty-/Straßmannstr. aus
Autos heraus von mehreren Nazis angegriffen und verletzt.
Am 11.11.2003 wurde ein Punk in der Nähe der U-Bahn Weberwiese von Nazis
mit einem Messer verletzt.
Am 11.12.2003 fuhren Nazis in der Revalerstraße mit ihrem Auto einen Fahrradfahrer
um, den sie für einen Antifa hielten.
Aus dem gleichen Grund wurde am 19.12.2003 ein Radfahrer am Frankfurter Tor
von Nazis angegriffen.
Am 28.12.2003 wurden am Rudolphplatz mehrere Linke angepöbelt und bedroht.
Am gleichen Tag wurde jemand in seinem Wohnhaus von vermummten Nazis zusammengeschlagen.
Sie hatten ihn beim Verlassen einer linken Kneipe verfolgt.
Am 06.02.2004 verprügelten vier Nazis zwei Jugendliche, die sie für
Linke hielten, am Frankfurter Tor.
Am 14.02.2004 griff eine Gruppe von 25 Nazis, die von einer Nazidemo in Dresden
kamen, im Ostbahnhof mehrere Antifaschisten an.
Am 01.04.2004 pöbelten 8 Nazis mit "KS-Tor T-Shirts" Passanten
in der Frankfurter Allee an.
Am 6.4.2004 griff ein Nazi in der Rigaer Str. einen Punk an.
Am 18.4.2004 wurde der Nazi Eckard Bräuninger aus Friedrichshain zusammen
mit anderen bei einer Wehrsportübung in Brandenburg festgenommen.
Der Bezirk Friedrichshain ist für militante Nazis besonders wichtig geworden, weil sich hier seit dem Mauerfall die sonst in östlichen Bezirken vorherrschende rechte Jugendkultur nicht durchsetzen konnte. Obwohl hier viele rechte Aktivisten leben, wurde diese Gegend zu einem Synonym für Hausbesetzung und einen relativ hohen Anteil nicht deutscher Wohnbevölkerung. Viele Nazis wähnen sich deshalb in einer Situation, ähnlich der Endphase der Weimarer Republik, nur dass sie jetzt keine jüdischen Geschäfte angreifen, sondern Döner-Imbisse oder vietnamesische Zigarettenhändler. Statt des damaligen Straßenkampfes gegen die KPD greifen sie inzwischen alles an, was nicht der rechten Subkultur entspricht. Mit der Verehrung für Horst Wessel zeigen sie den historischen Hintergrund für ihr Handeln auf.
Am 06.04.2004 griffen 3 Mitglieder der BASO in Köpenick einen vietnamesischen Imbissbetreiber an und verletzten in schwer. Der Haupttäter, Markus Loszinski, kam nach zwei Wochen U-Haft wieder frei und konnte deshalb am 01. Mai wieder zur Nazidemo antreten.
Eine
weitere Gruppierung dieser Art sind die "Vereinten Nationalisten Nordost"
(VNN). Die "VNN" führten am 01. Mai ein eigenes Transparent mit.
Sie ist eine Sammlungsorganisation von NPD-Mitgliedern und sogenannten Freien
Nationalisten. Die Funktion der "BASO" in Treptow-Köpenick und
Rudow übernimmt die "VNN" in Pankow, wo sie ganze Straßenzüge
mit Aufklebern wie: "National Befreite Zone", "Deutsche kauft
bei Deutschen", "Pankow bleibt deutsch" oder "Kurt Lade-Club
dichtmachen - kein Geld für Asoziale und Linksradikale" beklebt.
In der Nacht vom 01. zum 02.07.04 verklebten "VNN"-Anhänger diese
Aufkleber in Niederschönhausen und legten sich auf die Lauer. Als zwei
Antifas die Aufkleber entfernen wollten, schlugen die Nazis mit Teleskopschlagstöcken
auf sie ein.
Dieser Personenkreis hatte vorher zweimal auf Kameradschaftsdemos einen schwarzen
Block organisiert. Sowohl am 06.12.03 in Rudow als auch am 10.01.04 in Lichtenberg
wäre das fast gescheitert, weil die Polizei sie für Linke hielt und
zunächst nicht durchlassen wollte. Nach einer Aktion gegen das Holocaustmahnmal
äußerte sich am 14.07.04 ein Staatsschützer in der Morgenpost
zu diesen Leuten. Von der Kleidung her, Kapuzen und Jeans, hätten sie eher
Angehörigen der linksautonomen Szene geähnelt. Diese Form der Tarnung
würde in letzter Zeit häufiger registriert.
"Die Leute wollen so lange wie möglich unerkannt bleiben. Das gibt
ihnen bei ihren Aktionen die Möglichkeit, sich zu größeren Gruppen
zu sammeln ohne sofort die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zu ziehen.",
sagte ein Staatsschützer.
Der Anmelder der Nazidemo vom 06.12.03, Rene BETHAGE, versuchte am 09.12.03
mit etwa 20 Mitgliedern verschiedenster rechtsextremer Gruppierungen, den alternativen
Jugendclub "Lade" in Pankow zu überfallen.
Nach der Demo vom 10.01.04, bei der zur Solidarität mit der als kriminelle
Vereinigung verbotenen Naziband "Landser" aufgerufen wurde, griffen
20 BASO-Leute am S-Bahnhof Baumschulenweg drei Punks an und verletzten sie schwer.
Am Abend des 1. Mai 2004 versuchten betrunkene Teilnehmer der beendeten Nazi-Demo
am Markgrafendamm in Friedrichshain ein Veranstaltungs- und Werkstattgelände
anzugreifen, weil sie dort Linke vermuteten.
Auch das Potential, das nicht von den Kameradschaften, sondern von der NPD mobilisiert
wird, hatte sich kurz zuvor als gefährlich erwiesen.
Bei einer Demonstration von 40 NPD-Anhängern am 13.03.2004 im niedersächsischen
Rotenburg schlug einer von diesen seine hölzerne Plakatstange einem Jugendlichen
mit voller Wucht an den Kopf, so dass dieser schwer verletzt wurde. Der Schläger
marschierte auch am 1. Mai in Berlin wieder mit der NPD auf. Der NPD-Stützpunkt
in Verden/Rotenburg, zu dem er gehört, ist extrem gewalttätig.
Am 21.4.2004 überfielen diese Leute mit 30 Mann eine GEW Veranstaltung
in Verden, wobei sie von Nazis aus Berlin unterstützt wurden. Dabei wurden
einige Nazis festgenommen, was sie aber nicht daran hinderte, einige Tage später
in Berlin zu "demonstrieren".
Einer der Demonstranten am 1. Mai war der Materialwart der NPD, Andre Harnisch.
Weil er an diesem Tag nicht mehr dazu kam, seine Flugblätter in Friedrichshain
zu verteilen, tat er das am 31.07.04 in Prenzlauer Berg an einem von "KS-Tor"
und "BASO" beschützten Infostand. Als ein Passant das ihm überreichte
Flugblatt wieder wegwarf, stürzte Andre Harnisch sich auf in und würgte
ihn. Von der anwesenden Polizei ließ er sich nicht abhalten.
Was
mir außerdem noch bedrohlich erschien war das terroristische Potential,
dass bei den
vorherigen Mai-Demos der NPD mobilisiert wurde und teilweise als Redner auftrat.
Das war z. B. Manfred Roeder, der 1983 als Rädelsführer der "Deutschen
Aktionsgruppen" für Sprengstoffanschläge zu 13 Jahren Haft verurteilt
wurde. Bei einem Anschlag auf ein Asylbewerberheim in Hamburg kamen 1980 zwei
Vietnamesen ums Leben.
Oder Peter Naumann, der 1988 wegen versuchter Gründung einer terroristischen Vereinigung und Bombenanschlägen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Oder Manfred Börm, der als Funktionär der Wiking-Jugend 1979 für den Überfall auf ein Munitionsdepot der Bundeswehr verurteilt wurde.
Der
NPD-Kreisvorsitzende von Greifswald, Maik Spiegelmacher, wurde wegen Anstiftung
zum Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, versuchtem Mord an einem marokkanischen
Studenten mittels Baseballschläger und mehrfach wegen Körperverletzung
verurteilt.
Weitere Teilnehmer in den Vorjahren waren Martin Wiese und Christoph Schulte.
Anlässlich einer Geburtstagsfeier von Wiese im Januar 2001 in München
griff eine Gruppe Nazis einen Griechen an und schlug in fast tot. Als Haupttäter
wurde Christoph Schulte festgenommen. Martin Wiese soll als Anführer der
"Kameradschaft Süd" ein Sprengstoffattentat auf die Grundsteinlegung
des Jüdischen Kulturzentrums in München im November vorbereitet haben.
Ebenfalls von der NPD immer gern eingebunden sind die Mitglieder der Band "Landser". Diese wurden als kriminelle Vereinigung verurteilt, weil sie auf ihren CD's zum Mord an Ausländer und politischen Gegnern aufrufen.
Die
Mischung der hier beschriebenen Gruppen und Einzelpersonen, die in dieser Konstellation
und Masse bislang noch nicht aufgetreten war, erschien mir als Zeitbombe. Der
Berliner Verfassungsschutz schreibt in seinem Bericht für 2003 zu den rechten
Gewalttaten dieses Jahres:
" Gegenüber dem Jahr 2002 ist eine deutliche Steigerung der Fallzahlen
politisch motivierter Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Den Schwerpunkt
machten dabei die Körperverletzungsdelikte aus."
Ich
hielt deshalb schon im Vorfeld des 1. Mai die Tatsache, dass Tausende gewaltbereiter
Faschisten aus ihrer Hochburg Lichtenberg in den Bezirk marschieren wollen,
den sie seit längerem mit einer militanten Kampagne überziehen, für
eine Gefährdung der Menschen, die traditionell im Fadenkreuz der Nazis
stehen, also besonders Nicht-Deutsche, Linke und soziale Randgruppen.
Es erschien mir ausgeschlossen, dass es dabei nicht zu Körperverletzungen
und anderen Taten kommen würde. Dabei hatte ich aber die Hoffnung, dass
der Aufmarsch nicht in dieser Form zugelassen würde, weil der Polizeipräsident
von Bochum kurz vorher eine ähnliche Demonstration verboten hatte. Seine
Begründung dafür war, die öffentliche Ordnung sei unmittelbar
und erheblich gefährdet, die rechtsextreme Partei mache deutlich, dass
sie "dem Brandschatzen der Synagogen als Auftakt einer bürokratisch
organisierten und mitleidlos durchgeführten fabrikmäßigen Massenvernichtung
von Juden in ganz Europa auch heute noch im nationalsozialistischen Sinne historischen
Bestand verliehen wissen will: " es solle ein öffentliches und unverhohlenes
Bekenntnis zur Zerstörung der Synagogen und zum Holocaust abgelegt werden.
"
Mir
erschien es auch unwahrscheinlich, dass die Polizei die Kontrolle über
die rechten Demonstranten behalten würde. Ihr Auftrag lautete, den NPD-Aufzug
zu schützen und erfahrungsgemäß hatte die Polizei dabei in der
Vergangenheit die Taktik Übergriffe der Nazis bei der An- und Abfahrt oder
am Rande der Demo kaum wahr zu nehmen und zu verfolgen. Das zeigte sich auch
am 25.08.04 wieder, als sich ca. 70 Angehörige der NPD und der Kameradschaftsszene
vor der britischen Botschaft zu einer Kundgebung für Rudolf Hess trafen.
Laut Polizeibericht kam es dabei zu Verstößen gegen die Auflagen.
Nach dem Ende der Kundgebung zogen die Rechtsextremisten völlig überraschend
und unbemerkt von der Polizei mit wehenden Fahnen durch das Brandenburger Tor.
Nachdem es am 29. Januar 2000 schon mal zu einem international beachteten Durchmarsch
gekommen war, sollte das unter allen Umständen verhindert werden. Trotzdem
hatte die Polizei an einem der am besten bewachten Orte der Stadt die Kontrolle
über einen Nazi-Aufzug verloren.
Außerdem ging ich davon aus, dass bei vielen Demonstranten keine Hemmschwelle
mehr vorhanden ist, die sie von Gewalttaten abhalten könnte. Die ständigen
Angriffe auf Ausländer oder Obdachlose werden in dem Bewusstsein begangen,
die vermeintliche Mehrheit der Bevölkerung würde das gutheißen.
Die Berichterstattung in den Medien über Asylmissbrauch, Ausländerkriminalität
oder Sozialschmarotzer wird von Menschen mit rechtem Weltbild als Handlungsanweisung
verstanden. Schlagzeilen der Bildzeitung, wie z. B. : "Die Deutschen sind
weder ausländerfeindlich noch Rechtsextremisten. Aber wenn der ungehemmte
Zustrom der Asylanten weiter wächst, wird auch die Gewalt gegen sie zunehmen."
Oder: "Fast jede Minute ein neuer Asylant - Die Flut steigt, wann sinkt
das Boot?!" legitimieren das Handeln gewaltbereiter Nazis genauso, wie
im Februar 1999 der damalige Bürgermeister von Spremberg, Klaus Wochatz,
der nach dem Tod eines Algeriers bei einer Hetzjagd in Guben verlauten ließ,
dieser wäre selber schuld, weil er nachts nichts auf der Straße zu
suchen habe. Es hat sich auch gezeigt, dass die rechte Gewalt, wenn sie durch
eine spektakuläre Berichterstattung zu einem Schlüsselereignis wird,
wie z. B. in Hoyerswerda, weitere Gewalttaten nach sich zieht. Das war am 01.
Mai vielleicht nicht das Ziel der NPD-Funktionäre, aber bestimmt das der
organisierten Kameradschaftsszene.
Am 1. Mai ging ich davon aus, dass eine größere Menschenmenge die geplante Wegstrecke der NPD-Demo blockieren würde und dass die Polizei dann, um Konfrontationen zu vermeiden, den Aufmarsch nur durch einige Straßen Lichtenbergs führen würde. Weil bekannt ist, dass die Nazis ihre Gegner fotografieren, hatte ich Halstuch und Mütze dabei, um nicht so einfach auf einer ihrer Listen zu landen. Die relativ auffällige Jacke hatte ich dabei, weil ich nicht von Ausschreitungen ausging.
Ich
hatte gehört, dass die Antifa-Demo am Boxhagener Platz aufgelöst wurde
und bin deshalb um 14 Uhr zu der Brücke am Bahnhof Lichtenberg gegangen.
Von da war die vordere Hälfte der Nazi-Demo, die vor dem Bahnhof stand,
zu überblicken.
Einige Teilnehmer trugen ein Plakat mit dem Titel "Gute Heimreise"
und das Foto einer augenscheinlich ausländischen Familie, die mit Taschen
bepackt ist und nur noch von hinten zu sehen ist. Dieses Plakatmotiv wurde von
der NPD im Europawahlkampf eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft in Bremen hatte
alle diese Plakate wegen Volksverhetzung beschlagnahmen lassen.
Vom
Lautsprecherwagen der NPD-Demo kam die Durchsage, die Polizei würde zusammen
mit dem linken Pöbel den Weg versperren. Nach Angaben einer Polizeisprecherin
verzögerte sich der Demo-Start jedoch bis 16 Uhr, weil der Anmelder auf
das Eintreffen weiterer Busse mit Teilnehmern wartete. Die ersten Reihen der
Nazis versuchten daraufhin, die relativ dünne Polizeikette zu durchbrechen.
Die Polizei schlug halbherzig zurück.
Um zu sehen, aus welchen Gruppen sich die Nazi-Demo zusammensetzt und ob bekannte
Gesichter dabei sind, bin ich von der Brücke die Treppe runtergegangen.
Zwischen der Treppe und den Nazis standen ca. 50 Leute.
An
dieser Stelle habe ich eine Freundin getroffen. Als wir uns einige Tage zuvor
über den bevorstehenden Aufmarsch unterhalten hatten, hatte sie mir erzählt,
was mit ihren Angehörigen aufgrund ihres jüdischen Glaubens im 3.
Reich passiert ist. Jetzt war sie von diesem Aufmarsch schockiert. Ich hatte
ein schlechtes Gewissen, weil sie als
ausländische Studentin diesen Eindruck von Berlin bekommt.
Während wir uns unterhielten, wurden aus der Nazi-Demo Flaschen in unsere
Richtung geworfen und einige total besoffene Nazis wollten uns angreifen.
Dieser Angriff löste bei mir Wut aus. Ich dachte, wenn diese aggressive
Menge nach Friedrichshain gelangt, sind alle bedroht, die keine Nazis sind.
Um mich bei einem Angriff besser verteidigen zu können, ließ ich
mir von einem Bekannten Handschuhe geben. Der Polizeipräsident kündigte
später wegen der Angriffe der Rechten auf Polizeibeamte an, in Zukunft
ein Verbot von Demos dieser Gruppen zu überprüfen.
Wir sind dann wieder auf die Brücke rauf. Die Nazi-Demo kam dann auch im Wanderkessel. Ca. 100 Leute haben versucht, friedlich die Strasse zu blockieren. Ca. 500 Leute standen unschlüssig auf der Frankfurter Allee rum. Die Polizei trieb uns dann Richtung Alex, die Menge war, soweit ich das sehen konnte, friedlich.
Die
Nazi-Demo zog immer weiter voran Richtung Friedrichshain Die Demonstration war
bis 18 Uhr angemeldet, das heißt, wenn sie weiter gezogen wäre, wäre
sie vermutlich am Bersarinplatz beendet worden und die Teilnehmer hätten
sich unkontrolliert in großen Gruppen oder, in für die Polizei äußerlich
von Linken nicht zu unterscheidenden Kleingruppen, durch Friedrichshain bewegt.
Um das weitere Vordringen der Nazis zu verhindern, hatten einige Leute Mülltonnen
auf die Frankfurter Allee geschoben. Einige Tonnen brannten schon richtig, aus
anderen stieg nur etwas Rauch auf. Um die Straße zu blockieren, habe ich
dann die Tonnen wie in der Anlageschrift beschrieben, bewegt. Sie wären
aber auch ohne mein Zutun von Flammen erfasst worden. Das richtete sich auch
nicht gegen die Polizei, die in diesem Moment reglos verharrte, sondern nur
gegen die Nazis. Die anderen Menschen auf der Straße waren schon weiter
in Richtung Alex zurückgewichen. Die Nazigegner hatten sich überwiegend
hinter die Einmündung der Waldeyerstraße zurückgezogen. Vier
Personen machten sich dann an dem Mercedes zu schaffen, gemeinsam haben wir
dann das Auto umgekippt und auf die Straße geschoben.
Ich habe dann versucht, die Sachen, die im Auto lagen anzuzünden, damit
sich Rauch entwickelt. Der Wasserwerfer war bereits in Sichtweite, so daß
ich davon ausging, daß bis zur schnellen Löschung das Auto jedenfalls
nicht anfängt zu brennen. Damit sollte eine Barrikade geschaffen werden,
durch die das Vorrücken der Nazis gestoppt wird und der Polizei ein Grund
gegeben wird, den Aufmarsch zur Umkehr zu veranlassen. Dazu habe ich ein Feuerzeug
und Papiere, die zusammen mit anderen Sachen vermutlich beim Umkippen aus dem
Auto gefallen sind, genommen und habe durch die zerstörte Heckscheibe in
den Kofferraum geschaut. Da drin lag ein Haufen Papiere durcheinander. Ich habe
das Papier in den Kofferraum gelegt, zwischen die Sachen, die durcheinander
lagen, da kann auch Kleidung dabei gewesen sein, und angezündet.
Kurzversion
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