Die Jahre von 1961 bis 1970

 

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Das Jahr 1961

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01.01.1961 Januar: Ergebnislose österreichisch-italienische Verhandlungen in Mailand,
01.05.1961 Mai: Ergebnislose österreichisch-italienische Verhandlungen in Klagenfurt und Zürich; Sprengstoffanschläge.
11.06.1961 bis 12.06.1961 "Feuernacht": zahlreiche Sprengstoffanschläge auf Hochspannungsmasten in Südtirol.
01.07.1961 Juli: Weitere Anschläge.
01.09.1961 Einsetzung der sog. Neunzehner-Kommission durch die italienische Regierung.
30.09.1961 Gruppe "Aufbau"; Gefahr der Spaltung der SVP.
28.11.1961 Südtirolfrage erneut vor der UNO-Vollversammlung; diese erneuert ihre Resolution vom Oktober 1960.
 

Das Jahr 1962

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01.01.1962 bis Mai: Intervention der Tiroler Landesregierung in Wien: keine Südtirolprozesse in Österreich, solange entsprechende Prozesse in Italien nicht abgeschlossen sind.
 

Das Jahr 1963

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13.07.1963 Eduard Wallnöfer wird Landeshauptmann von Tirol (nach dem Tod von Hans Tschiggfrey).
20.08.1963 bis 30.08.1963 Prozeß gegen zehn Carabinieri in Trient; sie werden beschuldigt, Südtiroler Häftlinge mißhandelt zu haben; das Urteil: Freispruch.
09.12.1963 Beginn des Südtiroler Sprengstoffprozesses in Mailand gegen 91 Angeklagte.
 

Das Jahr 1964

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10.04.1964 Abschlußbericht der Neunzehner-Kommission.
25.05.1964 Kreisky und sein italienischer Kollege Saragat einigen sich in Genf auf die Einsetzung einer österreichisch-italienischen Kommission, die Maßnahmen zur verbesserten Autonomie erarbeiten soll.
16.07.1964 Urteile im 1. Südtirolprozeß in Mailand.
16.12.1964 Grundsätzliche Einigung zwischen Kreisky und Saragat.
 

Das Jahr 1965

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08.01.1965 Kreisky erstattet in Innsbruck Bericht über die mit Saragat erzielte Einigung. Die SVP-Vertreter und die Nordtiroler lehnen das Ergebnis ab.
 

Das Jahr 1966

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12.01.1966 bis 20.04.1966 Zweiter Mailänder Südtirolprozeß.
06.03.1966 Nationalratswahlen; absolute Mehrheit für ÖVP.
18.04.1966 Nach dem Ausschluß aus der SVP gründet Egmont Jenny die "Soziale Fortschrittpartei Südtirols" - mit Unterstützung Kreiskys und der SPÖ.
19.04.1966 Bildung der ÖVP-Alleinregierung unter Bundeskanzler Klaus; Lujo Toncic-Sorinj neuer Außenminister.
21.06.1966 Sommer: Klaus und Toncic drängen auf Abschluß.
26.08.1966 1. österreichisch-italienischer "Antiterrorgipfel" in Zürich.
20.10.1966 Magnago wird von Ministerpräsident Aldo Moro empfangen zwecks "Klarstellungen" zum "Paket".
 

Das Jahr 1967

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21.01.1967 Erneutes Gespräch Magnago-Moro.
23.03.1967 SVP-Parteiausschuß empfiehlt Annahme des "Pakets" unter der Bedingung, daß eine "wirksame internationale Verankerung" erreicht wird.
25.06.1967 Anschlag auf der Porzescharte; vier Tote.
29.06.1967 Veto Italiens bei den Verhandlungen Österreich-EWG.
11.07.1967 Toncic im Ministerrat: die Beziehungen Österreich-Italien haben den "tiefsten Punkt seit 1945 erreicht."
01.11.1967 November/Dezember: Italien fordert die Abänderung österreichischer Strafgesetze; in Österreich geht es um die "Preisgabe der primitivsten Selbstachtung".
 

Das Jahr 1968

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19.01.1968 Neue Regierung Klaus; Außenminister Toncic wird durch Kurt Waldheim ersetzt.
21.06.1968 Sommer/Herbst: zahlreiche "Südtirolbesprechungen" in Wien und Innsbruck und italienisch-österreichische Geheimgespräche über den "Operationskalender" betr. Durchführung der im "Paket" ausgehandelten Autonomievereinbarungen.
 

Das Jahr 1969

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13.05.1969 Die Außenminster Kurt Waldheim und Pietro Nenni einigen sich über den "Operationskalender".
22.11.1969 Mit knapper Mehrheit nimmt die außerordentliche Landesversammlung der SVP in Meran "Paket" und "Operationskalender" an.
04.12.1969 bis 05.12.1969 Zustimmung von Kammer und Senat in Rom.
16.12.1969 Zustimmung der ÖVP; SPÖ und FPÖ lehnen ab.