Die Jahre von 1921 bis 1930

 

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Das Jahr 1921

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01.03.1921  März: Offizielle Bezeichnung für das Trentino und für Südtirol ausschließlich "Venezia Tridentina".
24.04.1921 "Blutsonntag" in Bozen: 400 Faschisten aus verschiedenen Provinzen Italiens greifen den Trachtenumzug zur Eröffnung der Messe in Bozen an; der Marlinger Lehrer Franz Innerhofer wird von einem Faschisten erschossen; 50 Personen werden verletzt.
Gleichzeitig findet in Nordtirol die Anschlußabstimmung statt.
15.05.1921 Parlamentswahlen in Italien; rund 90% der Südtiroler stimmen für den "Deutschen Verband".
 

Das Jahr 1922

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01.07.1922 Einführung des italienischen Strafgesetzes.
01.10.1922 Marsch der Faschisten auf Bozen.
02.10.1922 Julius Perathoner, seit 1895 Bürgermeister von Bozen, wird abgesetzt.
28.10.1922 "Marsch auf Rom" - Machtübernahme durch die Faschisten.
01.11.1922 November: Hitler äußert sich in München zur Südtirolfrage.
 

Das Jahr 1923

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26.02.1923 "Burgfrieden", der in der Folge scheitert.
29.03.1923 Dekret zur Italianisierung der Ortsnamen.
15.07.1923 Im Stadttheater von Bozen verkündet der italienische Nationalist Ettore Tolomei einen 32 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog zur "Entnationalisierung" Südtirols, den der italienische Faschismus in weiterer Folge skuzessive umsetzt.
15.07.1923 Tolomei verkündet im Bozner Stadttheater seinen im Auftrag des Faschistischen Großrates verfaßten 32 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog zur Italianisierung Südtirols.
23.08.1923 Verbot des Namens "Tirol"; einige Straßen in Innsbruck werden daraufhin nach Südtiroler Städtenamen umbenannt.
01.09.1923 ab Oktober: Aufruf zum Boykott italienischer Waren in Bayern und Tirol.
03.09.1923 Auflösung des Südtiroler Alpenvereins.
01.10.1923 "Lex Gentile" - Italianisierung der Schule beginnt; Aufruf von Kanonikus M. Gamper zur Gründung der "Katakombenschule".
23.10.1923 Gebrauch der italienischen Sprache in der öffentlichen Verwaltung.
 

Das Jahr 1925

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08.01.1925 Vorzensur für alle deutschen Zeitungen.
25.05.1925 Italienisch einzig zulässige Gerichtssprache; Abschaffung der Gemeindeautonomie; Errichtung der "Arbeitsstelle für Südtirol" mit Sitz in Innsbruck.
01.09.1925 ab Oktober: Verbot der deutschen Presse.
 

Das Jahr 1926

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01.01.1926 1926: Einsetzung staatlicher Gemeindesekretäre ("Podestà").
10.01.1926 Dekret betr. "Reinigung der Familiennamen".
04.02.1926 Der bayerische Ministerpräsident Held prangert in einer Landtagsrede die faschistische
06.02.1926 Mussolini antwortet Held.
09.02.1926 Rede Stresemanns und Südtiroldebatte im Reichstag in Berlin.
10.02.1926 Antwort Mussolinis.
02.03.1926 Erste Nummer der faschistischen "Alpenzeitung".
12.07.1926 Grundsteinlegung für das Siegesdenkmal in Bozen.
01.09.1926 Südtirol wird zum Militärgebiet erklärt.
01.09.1926 Oktober: Landwirtschaftliche Zentralkasse von Faschisten übernommen.
01.09.1926 Oktober: Broschüre Hitlers zur Südtirolfrage.
 

Das Jahr 1927

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01.01.1927 Errichtung der Provinz Bozen.
01.02.1927 Februar: Der Salurner Rechtsanwalt Josef Noldin wird auf die Insel Lipari verbannt; er stirbt nach seiner Rückkehr am 15.12.1929 an Typhus.
16.11.1927 Beschriftung der Grabsteine in italienischer Sprache.
 

Das Jahr 1928

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01.01.1928 1928: Erweiterung des Bahnhofs von Bozen im faschistischen Stil.
12.07.1928 Einweihung des Siegesdenkmals in Bozen.
13.07.1928 Hitler äußert sich in Berlin zur Südtirolfrage.
14.08.1928 Tolomei trifft Hitler in München.
04.11.1928 Abschaffung des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches.
 

Das Jahr 1929

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01.01.1929 1929: Italienische Zivilgesetzgebung.
01.07.1929 Abschaffung des Tiroler Höferechts.
01.07.1929 Hitler äußert sich in München zur Südtirolfrage.
25.08.1929 Eröffnung des Kraftwerkes Kardaun.
 

Das Jahr 1930

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06.02.1930 Freundschafts- und Schiedsvertrag zwischen Österreich und Italien.