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Weltgeschichte
Erste Marokkokrise. Russisch-japanischer Krieg. Blutbad
in St. Petersburg. Beginn
der Russischen Revolution.
Die Entente Cordiale zwischen Frankreich und England doht zu scheitern,
als Deutschland in die Annektionsabsichten Frankreichs durch den
Kaiserbesuch in Marokko eingreift. Frankreich gibt der deutschen
Forderung nach Rücktritt des Außenministers Delcassé nach.
Deutschland fordert eine internationale Marokkokonferenz.
Durch Vermittlung des US-Präsidenten Roosevelts wird der
russisch-japanische Krieg zum Vorteil Japans beendet. Die Japaner hatten
vorher zu Lande und zu Wasser in der Seeschlacht bei Tsushima (die
russische Ostsee- und Schwarzmeerflotte wird vernichtend geschlagen)
beachtliche militärische Erfolge erringen können.
In Rußland wird das Ende des Absolutismus eingeleitet durch das blutige
Zusammenschießen einer Großdemonstration vor dem St. Petersburger
Winterpalast, bei dem über 1´000 Tote unter den Demonstranten zu
beklagen sind. Es kommt zu weiteren Aufständen, so zur Meuterei des
Panzerkreuzers Potemkin, dessen Besatzung in Rumänien politisches Asyl
erhält. In Moskau und St. Petersburg werden Stadt-Sowjets gegründet,
in Finnland und dem Baltikum gestreikt. Der Zar stimmt der von allen Bevölkerungsschichten
zu wählenden Duma zu.
Norwegen sagt sich von Schweden los.
In England wird die Frauenbewegung von Emmeline Pankhurst und ihren
beiden Töchtern organisiert.
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