| In
Berlin Friedrichshain geschehen antisemitische, rassistische und faschistische
Übergriffe. Um in Zukunft zusammen geeignet dagegen vorgehen zu können
müssen diese Aktivitäten dokumentiert werden. Viel zu oft werden
Übergriffe in kleinem Rahmen weitererzählt und geraten bald
wieder in Vergessenheit. Darum: schickt uns eure Informationen zu Übergriffen,
Sprühereien und Treffpunkten der rechten Szene in Friedrichshain
an: antifa-fh@riseup.net
Seit
März 2009 gibt es auch in Friedrichshain eine Registerstelle. Das
Register erfasst Ereignisse mit rassistischem, extrem rechtem, antisemitischem
oder homophobem Hintergrund in Friedrichshain, die von Anlaufstellen und
Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils gemeldet werden. Bitte
meldet euch auch bei dem Register, da es auch zuverlässig für
Veröffentlichung und Nutzung der Chronik in verschiedenen Bereichen
sorgt. www.register-friedrichshain.de
Racist, fascist and anti-semitic attacks occur in Berlin-Friedrichshain
again and again. Often information about attacks is not passed on or made
public. As anti-Nazi activists we are vigilant of local Nazi activities
in order to oppose them and to stop their networks growing. Please contact
us if you observed or experienced attacks or other Nazi activities or
if you know about Nazi meeting points. If you have informations contact
us: antifa-fh@riseup.net
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07.02.2010: 7.30
Uhr Grünbergerstr. Ecke Wahrschauerstr. haben ca. 3 Nazis einen Menschen
rassistisch beschimpft, geschlagen, gerteten und verletzt. PassantInnen
konnten den Angriff stoppen und die Täter flüchteten. Ein Taxi
wollte den blutenden Betroffenen der Attacke nicht mitnehmen. Auch andere
PassantInnen solidarisierten sich nicht mit dem Betroffenen sondern gaben
ihm die Schuld für den Angriff.
28.01.2010: Urteil im Bordsteinkick-Prozeß. Die Neonazis
saßen seit dem 12. Juli in U-Haft. Hauptäter Kaplan wurde zu
fünf Jahren und sechs Monaten wegen versuchten Totschlags incl. gefährliche
Körperverletzung verurteilt und verbleibt in Haft. Gegen Marcel Ingo
Bittner und Michael Lekzycki wurden wegen gefährlicher Körperverletzung
jeweils eine Jugend- und Freiheitsstrafe von zwei Jahren verhängt,
deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Michael Gast
hat das Gericht freigesprochen. Urteil
25.01.2010: In der Nacht zu Montag wurden bei dem Büro der
Naturfreunde Jugend in der Gryphiusstr. zwei Fensterscheiben durch Würfe
mit Kleinpflastersteinen beschädigt. Gleichzeitig
wurden bei weiteren linken Läden in Neukölln ebenfalls Scheiben
zerstört. TAZ-Artikel
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20.12.2009: Zwei
Jugendliche werden auf dem Nachhauseweg gegen 5 Uhr morgens in der S-Bahn
zwischen Frankfurter Allee und Treptower Park von sechs Neonazis als "schwul"
beschimpft und ins Gesicht geschlagen. Die Nazis flüchteten vom S-Bahnhof
Treptower Park.
28.11.2009: Im Jessner-Eck trifft sich eine Gruppe augenscheinlicher
Neonazis.
22.11.2009: In der U5 wurde ein dunkelhäutiger Mann mit einem
Feuerlöscher besprüht - wahrscheinlich um ihn "weiß"
zu machen. Das sagten zumindest Zuggäste aus. Der Zug stoppte im
U-Bahnhof Weberwiese.
21.11.2009: Während die Silvio-Meier-Gedenkdemo
durch Friedrichshain zieht, sammeln sich Neonazis im "Billiard House
Friedrichshain" in der Rudolfstr. 4. Am
U-Bhf. Samariterstr. werden nachts Papierschnipsel auf der Erde hinterlassen
auf denen der Mord an Silvio Meier gefeiert wird.
08.11.2009: In der Revaler Str. wird ein Mann, der eine Kippa trägt,
von zwei Jugendlichen antisemitisch beleidigt.
07.11.2009: Nach einem gescheiterten Konzert der extrem rechten
Band "Kategorie C", das in Oberschöneweide stattfinden
sollte, bewegen sich größere Besuchergruppen durch Berlin.
Am Ostkreuz kommt es an diesem Abend zu mehreren Angriffen auf AntifaschistInnen.
21.10.2009: Drei Autonome Nationalisten kleben am U-Bhf Frankfurter
Allee Plakate für eine Nazi-Soli-Party für "Enrico"
in Sachsen.
10.10.2009: Naziaufmarsch mit 600 Teilnehmern unter dem Motto "Vom
nationalen Widerstand zum nationalen Angriff!" vom Alexanderplatz
zur Landsberger Allee. Nach dem Aufmarsch kommt
es am U-Bhf. Frankfurter AAllee zu einem Angriff von etwa 50 Neonazis
auf eine Gruppe linker Jugendlicher. Die Polizei schaut demonstrativ weg.
Bericht
26.09.2009: Kurz vor der Wahl werden im Weidenweg mehrere Exemplare
der NPD-Wahlkampfzeitung "Jetzt reicht`s" hinter die Scheibenwischer
parkender Autos geklemmt. Die Zeitungen wurden entfernt.
25.09.2009: In den Morgenstunden wird ein Schwarzer von drei Männern
rassistisch beleidigt, geschubst und angegriffen. Er wehrt sich erfolgreich
und kann entkommen.
18.09.2009: In der Kneipe "Tonart" (Sonntagstr./Lehmbachstr.)
treffen sich ca. 20 Neonazis. Thor-Steinar-Bekleidung und T-Shirt`s mit
eindeutig neonazistischen Motiven, rufen keinerlei Reaktion bei Betreiber
und Gästen hervor. Erst das Eintreffen von mehreren AntifaschistInnen
ruft auch die Polizei auf den Plan.
31.08.2009: Gegen 14:30 Uhr wird in der Simon-Dachstraße
auf der Höhe Nummer 5 eine migrantische Frau von fünf Neonazis
angegriffen.
30.08.2009: Polizisten nahmen gegen
3 Uhr morgens drei Männer in der Rigaer Str. fest, die Wahlplakate
beschädigt hatten. Hierbei wehrten sich die Drei, so dass sie von
den Polizisten gefesselt werden mussten. Gegen das Trio, welches der rechten
Szene zugehörig ist, wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstandes
gegen Vollzugsbeamte ermittelt.
25.08.2009: Rassistische Kontrolle auf dem Forckenbeckplatz. Ein
migrantische Familie wird von Polizisten schikaniert, durchsucht und schlussendlich
werden ihnen zwei vier Monate alte Hundewelpen weggenommen, weil diese
angeblich Kampfhunde sein.
7.-9.8.2009: Biermeile 2009 Gesichtete ein- und mehrdeutige Symbole
und Aufdrucke: Schwarze Sonne-Tattoo am Ellenbogen, Keltenkreuz-Tattoo
am Ellenbogen abgeklebt, Eisernes Kreuz als Tattoo und auf Shirt, Utgard
Tattoo-Shirt, Sonnenrad-Shirt, Blood4Blood, Todesstrafe für Kinderschänder,
"Arrogant und Antisozial", "Legion of Thor", "Stop
Control" (linkes Shirt an rechten Brust), "NS-Spirit 1933-1945",
"Wer besser schießt hat mehr vom leben", "Heide",
Odin statt Jesus-Schlüsselband, "Wild new Generation" (Faust
im Eisernen Kreuz), "Skingirls", "StahloBrandenburg",
T-Shirt von der ehemaligen Nazi-Kneipe Kiste (Weitlingstraße), Erik
& Sons, "Kameradschaft Zelle Jüterborg", "Kill
Baby Kill!" belgische B&H-Band, "You know we hate you",
" "Kellerjungs-Ostberlin", "Kampftrinker Ost",
"Aryan Brotherhood", "Problemfan", "Gib Gays
keine Chance", Anti-Antifa-Shirt (Triskele), KluKluxKlan-Tattoo,
Snow & Sund, ACAB, Lichtenberger Dynamo Crew, "Keine Waffen für
Israel", "Midgards-Stimme", "Trotz Verbot nicht blöd",
"Twillight of the thunder-god" (mit thorshammer) Indymedia-Bericht
04.08.2009: Um 20 Uhr 15 zieht eine Gruppe von 15-20 Nazis, unter
ihnen vier Frauen, mit u.a.
Sieg-Heil-Rufen durch die Mainzer Straße. Als ein Anwohner sich
am Fenster beschwert, bedrohen ihn die Nazis und sieben von ihnen stürmen
das Haus, wobei ein Mann sich beim Einschlagen der Tür verletzt.
Nach ein paar Minuten verlassen sie das Haus wieder. Auch im Beisein der
Polizei bedrohen die Nazis weiterhin das Opfer. Die Polizei nimmt die
Personalien von einem Nazi auf, bevor die ganze Gruppe ungestört
ihren Weg fortsetzt.
03.08.2009: Gegen 00.15 Uhr kommt es am Bersarinplatz zu "Heil
Hitler"-Rufen durch drei Männer.
20.07.2009: Gegen 4 Uhr früh wird die Betreiberin eines Imbiss
in der Rigaer Str. von zwei Männern rassistisch beleidigt nachdem
sie die beiden aufgefordert hat den Laden zu verlassen. Es kommt zu einer
Auseinandersetzung. Einer der Männer umfasst den Arm der Betreiberin
so stark, dass sie ein Hämathom davon trägt.
12.07.2009: Gegen 6 Uhr wird ein 22jähriger am S-Bahnhof Frankfurter
Allee von vier Neonazis brutal zusammengeschlagen. Mit dem Gesicht nach
unten wird auf seinen Kopf getreten. Er erlitt Hirnblutungen, einen Jochbeinbruch
und Prellungen. Die vier Neonazis im Alter zwischen 20 und 26 Jahren wurden
festgenommen. Polizeiticker
06.07.2009: Ein 45-Jähriger wurde gestern Abend in Friedrichshain
angegriffen. Gegen 18 Uhr 15 hatte ein Unbekannter den Mann im Volkspark
Friedrichshain ohne vorherigen Anlass mit den Worten ?Du schwule Sau?
beleidigt und ihm mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen. Der Täter
flüchtete anschließend unerkannt. Der 45-Jährige erlitt
leichte Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen
übernommen.
05.07.2009: Zwei augenscheinlich linke Jugendliche werden gegen
5 Uhr morgens von einem Neonazi vor dem Jeton als "Scheiß Antifas"
angepöbelt und bedroht. Als sie weitergingen, kommen ihnen plötzlich
der Pöbeler und ein weiterer Neonazi hinterhergerannt, schlagen einen
der Jugendlichen zu Boden und versuchen auf seinen Kopf einzutreten. Die
beiden Jugendlichen wehren sich und können flüchten, während
die Neonazis zurück zum Jeton gehen um Verstärkung zu holen.
14.06.2009: Gegen 4 Uhr treffen zwei Linke in der Frankfurter Allee
auf zwei Neonazis. Als diese
von den beiden Antifaschisten auf ihre Thor Steinar - Kleidung angesprochen
werden, kommt es zu einem Wortgefecht. Im Verlauf der Diskussion zieht
einer der Neonazis ein Messer und fügt einem beteiligten Linken eine
tiefe Schnittverletzung am Arm zu.
06.06.2009: Nach Augenzeugenberichten treffen sich 150-200 rechtsoffene
Hooligans und einige Neonazis am S-Bhf. Treptower Park, um gemeinsam bis
zur Frankfurter Allee zu fahren. Sie skandieren: "Deutschland den
Deutschen - Ausländer raus", und andere rechte Parolen.
Indymedia
03.05.2009: An der Tram-Haltestelle Frankfurter Tor fallen zwei
Männer durch "Sieg Heil"-Rufe und dem Äussern rassistischer
Parolen auf. Umstehende Passanten werden von ihnen bedroht.
09.04.2009: Vor der Kaiser's-Filiale Revaler / Ecke Warschauer
Straße provozieren zwei Männer, von denen einer ein „Hasta
la vista-antifascista“ T-Shirt trägt, eine verbale Auseinandersetzung
mit einer Gruppe Jugendlicher. Die beiden Männer gehen danach zum
S-Bhf. Warschauer Str. und steigen in die Bahn.
04.04.2009: Ein Schwarzer wird in einer friedrichshainer Disco
rassistisch beschimpft und erstattet Anzeige. TAZ
29.03.2009: In der Nacht auf den 29.03.09 wird ein am Wohnprojekt
"K9" (Kinzigstr. 9) über dem Erdgeschoss befindliches Transparent
mit der Aufschrift "Keine homezone für Faschisten" abgebrannt.
28.02.2009: Eröffnung des Ladens Tromsø:
Indymedia.
Kundgebung vor dem Laden > Ankündigung
und Presse, Berichte
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14.02.2009: Ein Mann wird morgens von einer Party kommend am S-Bahnhof
Frankfurter Allee die Treppe heruntergetreten und bewußtlos am Boden
liegend beraubt. Die Täter trugen eine blau-weiße-Thor Steinar
Jacke.
7.2.2009: In den Abendstunden fährt eine größere
Gruppe von rund 20 Neonazis mit der U5 von Lichtenberg nach Friedrichshain.
In der Bahn bepöbeln und belästigen ein farbiges Pärchen.
Der Neonazi-Aktivist Alexander
Basil war Teil dieser Gruppe.
26.01.2009: Der Friedrichshainer Holocuastlegner
Iwan
Götz wird am Anklamer Amtsgericht zu 8 Monate auf Bewährung
verurteilt, weil er den Holocaust als Propagandalüge dargestellt
hat. Er ist schon mehrfach wegen ähnlicher Delikte vorbestraft. Prozessbericht
23.01.2009: Eine Gruppe Jugendlicher wird
von drei Neonazis vom U-Bahnhof Samariterstr. in den Südkiez verfolgt
und bedroht. Als sie vor dem Kulturprojekt Scharnweberstr. 38 sind greifen
die Nazis plötzlich an. Die Gruppe wehrt sich erfolgreich. Indymedia
16.01.2009: Ein Mann der Flyer für Franzözisch-Kurse
verteilt, wird in der Bar "Bistro 10 A" in der Koppenstr. 93-95
aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt.
06.01.2009: Ein Punk wird in den Morgenstunden am S-Bhf. Ostkreuz
von drei Neonazis angegriffen und so schwer verletzt, dass er stationär
behandelt werden muss. Sie zertrümmerten eine Flasche auf seinem
Kopf, übergossen ihn mit Wodka und stachen ihm die Scherben ins Gesicht.
Er trug außerdem innere Blutungen durch tritte in den Bauch davon.
Meldung von seinen Freunden auf
Indymedia
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19.11.2008: Wohnungsdurchsuchung
bei einem Ehepaar, dass unter einem Pseudonym bei ebay DVDs mit NS-Propaganda
aus eigener Produktion verkauft hat.
11.11.2008: In der Palisadenstraße wird am Abend eine Hauswand
mit antisemitischen Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Die Hausverwaltung
läßt sie umgehend entfernen. >>> Artikel
10.10.2008: Vor der Bar "Hexe" (Kopernikusstr.) sammeln
sich etwa 25 Hooligans und Black-Block-Nazis. Passanten werden angepöbelt
und mit rechten Sprüchen bedroht. Nach einem Streit untereinander
teilt sich die Gruppe auf. Der größere Teil geht zur S-Bahn
Warschauerstr.
02.10.2008: In der Nacht auf Freitag sammeln sich am S-Bhf. Warschauerstr.
etwa 15 Neonazis, skandieren "Sieg Heil" und bedrohen PassantInnen.
Bevor die Polizei eintrifft ist die Gruppe in der S-Bahn verschwunden.
19.09.2008: Ein Jugendlicher wird am S-Bhf. Warschauerstr. ohne
ersichtlichen Grund von 15 Neonazis gejagt. Diese bewerfen ihn mit Steinen,
zerstören das Schloss seines Fahrrades und nehmen es mit. Die eintreffende
Polizei kann keinen der Täter feststellen. ZeugInnen
berichten die Lichtenberger Neonazis Alexander
Basil, David Gudra und Nicole Stenzel in der Gruppe erkannt zu haben.
07.09.2008: In der Nacht zu Samstag wurden zwei Punks auf dem U-Bhf.
Samariter Straße von 2-3 Männern aus einer größeren
Gruppe heraus angegriffen und geschlagen. Die Gruppe fuhr dann mit der
U-Bahn in Richtung lichtenberg. Die verletzten Punks blieben auf dem Bhf
zurück. Über einen Polizeieinsatz ist nichts bekannt.
30.08.2008: In der Nacht zu Samstag werden an der Schule in der
Rigaerstr. Hakenkreuze geschmiert.
08.08.2008: In der Nacht zu Samstag wird eine Punkerin in der Warschauerstr.
(zwischen Grünberger und Boxhagener) von einem Balkon aus mit Flaschen
beworfen. Sie sucht Schutz in einem Spätkauf und wird dort von einer
Gruppe Mäner umzingelt und beschimpft. PassantInnen können schlimmeres
verhindern.
Anfang August: Biermeile Nr. 12. Trotz einger Vorkehrungen des
Veranstalters kam es auf dem internationalen Bierfestival zu Zwischenfällen
mit rechtsextremen Publikum. Auswertung
auch auf Indymedia
Freitag: Vier Grufties kommen mit der S-Bahn
Frankfurter Allee an und werden an der Apotheke von zwei Neonazis angegriffen
und verletzt. Die Täter entkommen. Als die Polizei eintrifft und
die Personalien der Betroffen aufnimmt sind viele Träger rechtsextremer
Symbole am Ort (z.B. „Nationale Opposition, Thor Steinar, Skrewdriver),
die von der Polizei nicht beachtet werden.
Etwa 20 Neonazis sammeln sich an der Str. Pariser Kommune. Dort wird jemand
mit einem Schlagstock traktiert und muss ins Krankenhaus. Ein Mann wird
festgenommen. Es wird gerufen „Hier beginnt d. Nationale Widerstand“
Samstag: Am Nachmittag verteilt eine Gruppe
von sechs Neonazis Aufkleber der JN und "Freie Kräfte Teltow-Flämming"
(Augenzeuge
auf Indymedia)
Gegen 18:30 Uhr wurde eine Familie mit schwarzem Vater, weißer Mutter
und drei Kindern am S-Bhf. Frankfurter Allee von einer großen Gruppe
Männer angegriffen und mit Flaschen beworfen. PassantInnen greifen
ein und werden ebenfalls traktiert. Bericht
eines Augenzeugen
Höhepunkt war ein Angriff auf den alternativen Veranstaltungsraum
XB-Liebig (Liebigstr. 34) durch zehn Hooligans am frühen Samstagabend.
Hier ging eine Fensterscheibe zu Bruch. Die Angreifer wurden von der Polizei
gestellt und machten Anzeige gegen unbekannt, weil sie angeblich Pfefferspray
abbekommen haben. Daraufhin belagerten unzählige Polizeikräfte
die Rigaerstr bis in die Nacht.
Am Ambrosius Bierstand sammeln sich wie im letzten Jahr etwa 20 bekannte
Neonazis. Diese versuchen auf dem Nachhauseweg in die Samariterstr. zu
gelangen und werden von der Polizei aufgehalten.
Folgende ein und zweideutige rechte Symbole wurden
auf Klamotten von BesucherInnen gesichtet: "Bloody-Devil-Supporter";
"Mein Schwert für Odin - Mein Leben für Odin - Mein Blut
für Odin"; Spreegeschwader; Kategorie-C; "Good-Night-Left-Side";
H8-Wear; „Keine Gnade für Kinderschänder“, „Toderstrafe
für Kinderschänder“, Spreegeschwader, „Berserker
– stay brutal“, Anti-Antifa, Thor-Steinar (neues Logo, „Hausbesuche“),
SS-Rune, „Berlin meine Reichshauptstadt“, "8,8 Promille",
Skrewdriver
31.07.2008: In der Nacht schlägt Mark Kipper auf dem Grünstreifen
Bänschstr./Samariterstr. grundlos auf vier Personen ein, die den
Abend auf der Straße genießen. Er ruft dabei Naziparolen,
betitelt die Opfer als Asoziale. Die Polizei nimmt den Angreifer fest.
18.07.2008: Die 20 Jährige Jaqueline A. aus Neukölln
wird wegen versuchtem Totschlag vom Landgericht Berlin zu 3,5 Jahren Jugendhaft
verurteilt. Sie hatte am 02.03.2008 einen Schwarzen am S-Bahnhof Frankfurter
Allee vor die S-Bahn geschubst. Trotz der Eindeutigkeit des rassistischen
Motivs, wertete das Gericht Alkoholeinfluss als Ursache und bescheinigte
der Angeklagtin eine Persönlichkeitsstörung.
>>>
16.07.2008: Zehn Friedrichshainer Jungnazis und NPDler fahren vom
Treffpunkt Ostkreuz nach Schöneweide, um eine antifaschistische Veranstaltung
zu stören.
7.-12.07.2008: An einem Abend kommt es zu einem Angriff auf zwei
linke PassantInnen vor der Kneipe Panic Room (Richard Sorge Str). Gäste
der Bar bewarfen sie mit Steinen und Flaschen. Einen Tag später erscheint
auf der Website eine Stellungnahme >>>
25.06.2008: Nach dem EM-Spiel der türkischen gegen die deutsche
Fußballmannschaft überqueren zwei junge Männer mit Hitler-Gruß
die Warschauerstr. Zwei PassantInnen sprechen sie darauf an und werden
mit einer Flasche und Schlägen traktiert. Andere FüßgängerInnen
greifen ein und können Schlimmeres verhindern. Nach 10 Minuten trifft
die Polizei ein - die Täter sind bereits verschwunden. Indymedia
Zeitgleich steht vor dem Watergate eine Horde Hools und Nazis mit
Thor Steinar-Klamotten. Auf der Fahrbahn wird mit Baustellengittern eine
Absperrung errichtet, durch die nur "deutsche" Autos durchgelasssen
werden. Bestimmt eine halbe Stunde zieht sich das hin. Drumherum "feiern"
alle "friedlich".
15.06.2008: Vor der Sparkasse im RingCenter an der Frankfurter
Allee wird ein Pärchen von zwei Männern mit Hitlergruß
angepöbelt. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wird die Polizei
alarmiert. die Nazis gehen schnell in die Großraumdisko Jeton. Als
die Polizei nach 20 Min. endlich eintrifft wwrden die Secruity-Angestellten
des Jetons aufgefordert mit einer Zeugin die Nazis im Jeton zu schen.
Ohne Fahndungserfolg verlässt die Polizei das Geschehen. Kurz darauf
wird das Pärchen an der Ecke Pettenkoferstr. erneut angepöbelt.
Diesmal von 2 Männern und einer Frau, welche auch gleich losschlagen.
Die Frau wird am Boden liegend getreten, dem Mann wird die Nase gebrochen.
Eintreffende Polizei nimmt die Betroffenen nicht ernst und folgt den Tätern
nicht die Rigaerstr. Richtung Bersarinplatz.
09.06.2008: In der Nacht zu Dienstag wird ein Mann von den Neonazis
Alexander Basil und
David Jäckel an der Warschauer Straße mit Holzlatte und Pflasterstein
bedroht.
08.06.2008: Ein betrunkener 17 Jähriger gröhlt auf dem
SBhf. Ostkreuz rassistische Parolen durch ein Megaphon.
02.06.2008: Ein 39Jähriger wirft einen Stein in die Polizeiwache
Wedekindstr. Als Beamte ihn stellen beschimpft er sie mit Nazi-Parolen.
01.06.2008: Die Gedenktafel für den von Nazis Ermordeten Silvio
Meier im U-Bhf. Samariterstr. wurde mit einem großen orangenem Hakenkreuz
beschmiert. In der gleichen Nacht wird die Internetseite der Freien Kameradschaften
Berlins im U-Bhf. Frankfurter Tor angebracht. Indymedia
18.05.2008: In der Nacht auf den Sonntag
wurde gegen 5 Uhr eine Gruppe von linken Jugendlichen am U-Bhf- Frankfurter
Allee von ca. 10 Vermummten, mit Schlagringen und Teleskopschlagstöcken
bewaffneten Neonazis angegriffen. Dabei wurde eine 20 jährige Frau
zu Boden geschlagen und mit Pfefferspray besprüht. Die Opfer konnten
sich in ein Geschäft flüchten und wurden vom Rettungsdienst
behandelt. Die Täter entkamen. Polizeitickerversion
ist etwas anders als von den Zeugen.
16.05.2008: In der Kneipe "Hexe" in der Kopernikusstr.
sammeln sich 15 rechte Hooligans und pöbeln Passanten an. Als zwei
Frauen vorbei kommen, vermumt sich der Lichtenberger Nazi Lars Wüsche,
der in der Gruppe ist, und besprüht beide mit Pfefferspray. Eine
der beiden Frauen wird k.o. geschlagen. Als die Polizei eintrifft haben
aufgebrachte Passanten die Kneipe bereits belagert und die Nazis z.T.
in die Flucht geschlagen. Etwa 10 Hooligans kommen zur Verstärkung
vom S-Bhf. Warschauerstr.
04.05.2008: In der Nacht zu Monntag wurde der Laden des Jugendbildungsträgers
Naturfreunde Jugend in der Gryphiusstr. attackiert. Wie schon zwei Monate
vorher wurde die Scheibe zerstört. Außerdem wurde die Frontscheibe
des NFJ-Autos eingeschlagen. Noch am Morgen kam ein Bekennerschreiben
mit folgendem Inhalt per email: "Der Anschlag auf Euer Büro
und das Fahrzeug ist eine Antwort auf Euer antideutsches Nestbeschmutzertum.
Rotfront Verrecke !!!" Indymedia
03.05.2008: Eine Gruppe Linker wird gegen 3 Uhr in der Gärtnerstraße
zwischen Grünberger und Boxhagnerstr. von 6 Neonazis angegriffen
und mit CS-Gas verletzt. Die Neonazis sind Richtung Frankfurter Allee
weiter gegeangen. Passanten rufen die Polizei. Als diese kommt, trifft
sie niemanden mehr an. Indymedia
Ebenfalls in der Nacht zu Samstag wurde eine weitere Gruppe Linker
am Boxhagner Platz von einer Gruppe unbekannter angegriffen und mit CS-Gas
verletzt.
02.05.2008: Gegen 15 Uhr verfolgt der Neonazi Alexander
Basil und ein weiterer Nazi zwei alternative Jugendliche am Ostkreuz
und bedroht sie.
30.04.2008: Am S-bhf. Warschauerstr. wird ein Obdachloser von Neonazis
bedrängt und abgefilmt. Als er aussteigt und in eine andere Bahn
will, folgen sie ihm und verstellen ihm den Weg. Andere Passanten mischen
sich ein und und die Neonazis beginnen eine körperliche Auseinandersetzung.
Im richtigen Moment schließen die Türen und der Zug fährt
aus. Die Neonazis verbleiben auf dem Bahnsteig.
13.04.2008: Gegen 2 Uhr morgens wird ein Mann in der Marchlewskistraße
von zwei offensichtlichen Neonazis angegriffen und mit einer Flasche verletzt.
Er hatte sich kurz umgedreht als die beiden rechte Parolen geröhlt
hatten.
05.04.2008: In der Nacht zu Samstag tauchen
gegen 3.30 Uhr etwa 10 Neonazis mit Stöcken bewaffnet in der Liebigstr.
auf und wollen sich mit Partybesuchern anlegen. Die Polizei zerstreut
die Gruppe in Richtung Frankfurter Tor. Zeitgleich bewegen sich Bewohner
der Hausprojekte in größeren Gruppen um die Projekte vor Angriffen
zu schützen. Die Polizei will die Menge in Bewegung halten und nimmt
etliche Personen fest.
Gegen 23 Uhr beleidigt eine Gruppe Neonazis am S-Bhf. Frankfurter Allee
eine Vietnamesin mit Kinderwagen. Mit dabei der Lichtenberger Rechtsextremist
Lars Wünsche.
02.04.2008: Ein Jugendlicher wird von Neonazis
angegriffen, weil er Corinth- ecke Persiusstr. (Rudolfkiez) Antifa-Aufkleber
klebt.
30.03.2008: Gegen 6 Uhr morgens wird eine Gruppe alternativer Jugendlicher
von ca. 15 Neonazis vom Jeton (Frankfurter Allee) bis zum S-Bhf. Frankfurter
Allee gejagt und durch Pfefferspray und Schlagstöcke leicht verletzt.
Artikel
29.03.2008: Eine Gruppe Neonazis kommt gegen 20 Uhr vom Neonaziaufmarsch
aus Lübeck
am Ostbahnhof an und fahren bis zur Warschauerstr. und trennen sich dort.
Während u.a. Alexander
Basil nach Lichtenberg weiterfahren wollen 8 Neonazis in Friedrichshain
"spielen gehen". Die Polizei stoppt sie an der Ecke Kopernikusstraße.
27.03.2008: Am Nachmittag fotografieren Neonazis
mehrere linke Projekte im Friedrichshain. Sie sind mit einem dunklen VW
Touran unterwegs.
24.03.2008: Etwa 10 Neonazis im Block-Bloc-Style
bedrohen einen alternativen Jugendlichen am Ostbahnhof in der S-Bahn Richtung
Ahrensfelde. Sie kamen vom Ostereiersuchen
aus Königswusterhausen.
21.03.2008: Gegen 3 Uhr sammeln sich acht Neonazis
auf dem Bahnhof Ostkreuz skandieren Parolen und fahren Richtung Lichtenberg
weiter.
Gegen 17.20 Uhr wird ein zehnjähriges Mädchen wegen ihrer
schwarzen Hautfarbe von einem Passanten beleidigt und zu Boden gestoßen.
Artikel
18.03.2008: Die Polizei nimmt eine Anzeige wegen Verstoß
Kunsturhebergesetz auf und entfernt Plakate mit den Konterfeis stadtbekannter
Neonazis aus der Scharnweberstr. Einer der Neonazis (Alexander
Basil) beobachtet die Szenerie und droht Gästen des Hausprojekts
Scharnweberstr. 38 mit Vergeltung.
In der selben Nacht wird der Laden des Jugendbildungsträgers
Naturfreundejugend mit Pflastersteinen attackiert und eine Scheibe zerstört.
Am Abend kommt es in der Kneipe Feuermelder zu einem Streit weil
ein Gast rechte Symbolik ( SS-Totenkopf-Ring, Teutonia-Tattoo und Thor-Steinar-Wear)
trägt. Er schlägt einen anderen Gast und wird der Kneipe verwiesen.
17.03.2008: Der Neonazi Alexander
Basil reißt am linken Hausprojekt Schnarup Thumby am Vormittag
Plakate ab.
16.03.2008: Gegen 1 Uhr werden in der Wühlischstr.
aus einer sechsköpfigen Gruppe heraus Naziparolen gegröllt.
Die Polizei nimmt einen Schwarzen als Tatverdächtigen fest. Polizeiticker
Um 4.30 Uhr pöbeln zwei offensichtliche Neonazis (Landser-Pulli)
PassantInnen in der Jessnerstraße an. Eine halbe Stunde sind es
schon acht, die an der Frankfurter Allee von der Polizei kontrolliert
werden. Wahrscheinlich zwei aus dieser Gruppe greifen kurze Zeit später
Gäste des Hausprojekts Schnarup Thumby in der Scharnweberstr. im
Eingangsbereich mit Pfefferspray an. Danach haben sie sich am Ostkreuz
wieder gesammelt.
In der Nach vom Samstag zum Sonntag wurde einem jungen Mann, bei
einem homophoben Übergriff vor einer Bar in der Seumestraße,
die Nase gebrochen und mehrere Rippen geprellt, nachdem er gefragt wurde
ob er Schwul sei und dies bejahte.
09.03.2008: Das SamaCafe in der Samariterstr. wird gegen 4.45 Uhr
von 15 vermummten Neonazis gestürmt und die Gäste mit Reizgas
besprüht. Die Angreifer flüchteten
Richtung Rigaerstr. vor den nach draußen kommenden Gästen.
An der Kreuzung Rigaer Straße Ecke Voigtstraße wurden fünf
Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren sowie eine 19-Jährige
von den Verfolgern umringt. Die Polizei geht nicht davon aus, dass es
sich um die Angreifer handelt. Pressemitteilung
+ Presse + Indymedia
02.03.2008: Die 20 Jährige Neuköllnerin Jaqueline A.
stößt einen Schwarzen vor den einfahrenden Zug im S-Bahnhof
Frankfurter Allee. Durch die Hilfe von Passanten kann er vor dem Zug hochgezogen
werden. Presse
+ RBB-Abendschau
In der Nacht kam es außerdem zu einer Ansammlung von z.T.
bekannten Neonazis im Jeton. Sie hnterließen entlang der Frankfurter
Allee Aufkleber sog. "Vereinte Nationalisten Nord-Ost"
23.02.2008: Vermutlich zwei Neonazis versuchen gegen 19.30 Uhr
die Scheiben des Fischladen in der Rigaerstr. mit Pflastersteinen zu zertrümern.
Beide flüchten mit Fahrrädern.
In der Nacht wird das Hausprojekt Scharnweberstr. 38 ebenfalls
von 2 Neonazis auf Fahrrädern mit Flaschen und Steinen angegriffen.
Die BewohnerInnen schlagen sie in die Flucht.
Der Todestag vom Friedrichshainer SA-Führer Horst Wessel wurde
außerdem von einigen Neonazis zu Propaganda-Zwecken in Lichtenberg
(Marie-Curie-Str, Zachert-Sportplatz) und in Hellersdorf (zwischen U-Bhf.
Cottbusser Platz und Hellersdorf) genutzt.
09.02.2008: Der Lichtenberger Neonazi Alexander
Basil wird mit zwei Begleitern aus der linken Lokalität Fischladen
verwiesen. Er droht mit Rache und zieht eine Stunde später mit ca.
15 Personen vom U-Bhf. Samariterstr. aus durch Friedrichshain.
Auch die Neonazistin Julia Müller versuchte an dem Abend im
Fischladen Bier zu bestellen.
29.01.2008: S-Bahnhof Ostkreuz: Zwei junge Männer werden von
6 bis 7 zum Teil bekannten Nazis erst beleidigt und bis zum S-Bahnzug
verfolgt. Einer der Nazis versucht einen der jungen Männer aus dem
Waggon zu ziehen, was ihm nicht gelingt. Ein anderer Nazi tritt den jungen
Mann an die Hüfte. Die Szene wird derweil von einem bekannten Nazi
fotografiert.
01.01.2008: In der Silvesternacht gegen 2 Uhr morgens werden mehrere
alternative Personen in der Rigaerstraße/Bersarinplatz von 8 Jugendlichen
plötzlich angegriffen. Einem Opfer wurde mehrfach ins Gesicht und
mit 2 Flaschen auf den Kopf geschlagen und musste im ambulant im Krankenhaus
behandelt werden. Nachdem die Opfer fliehen konnten, versuchten sie zum
Teil stark blutend eine vorbeifahrenden Zivilstreife (mit Blaulicht unterwegs)
erfolglos anzuhalten.
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16.12.2007: In
der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde eine junge linke Frau von mehreren
Nazis am U-Bhf-Samariterstraße angegriffen und zusammengeschlagen.
18.11.2007: Gegen 2.15Uhr hat ein Mann aus einer Gruppe von mind.
6 Personen heraus in der U-Bahn zwischen den Bahnhöfen Samariterstr.
und Frankfurter Allee einen Menschen mit etwas längeren Haaren geschlagen
und angepöbelt, "er solle doch erstmal ein richtiger Deutscher
werden". Die Gruppe ist über den Bahnhof Lichtenberg hinaus
gefahren, wollte wohl nach eigenen Angaben ins Coconut (Helle Mitte).
10.11.2007: Ein Thai-Imbiss auf der Frankfurter Allee wird von
2 Hooligans angegriffen und beschädigt. Dabei rufen sie rassistische
Parolen. Sie kamen aus dem nahe gelegenen Jeton.
27.10.2007: Vor dem Jeton werden vier linke Jugendliche grundlos
von den Besuchern der Großraumdisko mit Bier übergoßen
und zu Boden gestoßen.
10.10.2007: Auf dem Bahnhof Ostkreuz werden Flyer der Reichsbürger
gefunden. Es wird für eine Website geworben, auf der die Freilassung
des Holocaust-Leugners Ernst Zündel gefordert wird. Außerdem
wird zu den Strafprozessen gegen den Reichsbürger-Aktivisten Horst
Mahler aufgerufen.
Am Abend beschimpt ein deutscher Gast einen vietnamesischen Imbiss-Besitzer
in der Rigaerstr. als "Kanacke" und bedrängt ihn auch körperlich.
Das Essen sei wohl schlechter geworden.
28.09.2007: In der Nacht zu Samstag wird ein Gruppe Jugendlicher
in der Kneipe "Irrenhaus" (Markgrafendamm Ecke Stralauer Allee)
von mehreren Stammgästen rassistisch beleidigt und angegriffen. Der
Hund der Angreifer verbeißt sich in die Lenden eines Opfers.
Indymedia
und Artikel
Am Freitag Abend werden Jugendliche in der Libauerstr. Ecke Kopernikusstr.
rassistisch beleidigt und geschlagen. Passanten mischen sich ein und die
Angreifer flüchten in die Kneipe "Zur Hexe". Nachdem ein
Angreifer festgenommen ist und die Polizei wieder weg kommt es erneut
zu einem Angriff aus der Kneipe. Indymedia
23.09.2007: Am frühen Abend wird eine Frau von zwei Männern
Frankfurter Allee Ecke Niederbarnimstr. erst als "Lesbe" beschimpft
vom Fahrrad gestoßen und ins Gesicht geschlagen. Sie erlitt dabei
einen Nasenbruch. Die zahlreichen PassantInnen griffen nicht ein und halfen
auch nicht, als die Täter weg waren. Die Frau ging allein ins Krankenhaus.
26.08.2007: Am frühen Morgen gegen 5 Uhr werden zwei Frauen
an einem Döner-Imbiss auf der Frankfurter Allee von zwei Männern
(22 und 25 Jährig) geschlagen und beleidigt. Die Angreifer kamen
aus der Großraumdisko Jeton. Artikel
Morgenpost und Berliner
25.08.2007: In der Nacht zu Sonntag pöbeln drei Neonazis (alle
in schwarz mit deutlichen shirts) die besucherInnen einer techno - veranstaltung
unter der elisenbrücke an. sie rufen unteranderem: "frei sozial
und national" und versuchen durch drohgebärden zu provozieren.
Ebenfalls am Samstag Abend wird eine Person mit "Good Night
White Pride"-Shirt von einem Hooligan auf dem S-Bhf. Frankfurter
Allee angepöbelt. Fünf Minuten später erscheint er zusammen
mit zehn weiteren Männern auf dem Bahnhof und greift die Person unvermittelt
an. Eine weitere Gruppe alternativer Jugendlicher solidarisiert sich mit
dem Betroffenen des Angriffs und kann die Hooligans zerstreuen.
15.08.2007: Vor dem K17 in der Pettenkoferstr.
stehen 5 Gäste und skandieren den Hitler-Gruß unter rufen "Frei-Sozial-National"
07.08.2007: Die Brüder Volker Gädicke (47, Berlin Lichtenberg)
und Dietmar Gädicke (50, Sierow) werden zu je einem Jahr auf Bewährung
verurteilt, weil sie am 14. Januar die Luxemburg-Liebknecht-Gedenkdemo
mittels Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gesört haben.
06.08.2007: Auf dem U-Bhf. Frankfurter Allee werden Rudolf-Hess-Aufkleber
geklebt. Es werden Aktionswochen zum Todestag des Hitler Stellvertretes
darauf angekündigt
Anfang August: Biermeile Nr. 11. Trotz einiger Bemühungen
des Veranstalters kommt es wieder zu Attacken durch Neonazis und angetrunkene
Hooligans auf andere Menschen. Am Freitag Abend geht eine Gruppen vermeintlicher
Linke die Frankfurter Allee Richtung U-Bhf. Samariterstr. entlang, als
sie plötzlich von hinten von einer gleichgroßen Gruppe (kurze
Haare, ein Doberman-TShirt) angepöbelt und ins Gesicht geschlagen
werden.
Am Samstag Abend greifen etwa 15 Gäste des Standes der Ambrosius
Bierbar vier vermeintliche "Scheiß Antifas" an und versuchen
diese abzufotografieren.
An allen drei Tagen trifft sich der Großteil der rechten BesucherInnen
der Biermeile direkt am Frankfurter Tor bei Ambrosius Bierbar.
Ein- und zweideutige rechte Symbolik auf der
Biermeile: T-Shirts: "Spirit of '33",
"88" im Lorbeerkranz, "Let them burn" (mit Keltenkreuz),
"Wotan" (gekreuzte Axt mit Hammer), "Klagt nicht, kämpft!",
Eisernes Kreuz, "100% Rechtsrock", "Fürchten sollen
sich fremde Spione", Thorhammer, Thor Steinar (altes und neues Logo),
"Antihuman - Norwegia Black Metal", "Odins Kampf - Odin
is back", "Odin statt Jesus", "Lieber deutsch als
Pizza", "Anti-Antifa Kampagne 2010", "Todesstrafe
für Kinderschänder", "Screwdriver", Schwarze
Sonne, "Ultima-Thule", "Kategorie
C", "ACAB", "Lichtenberger Dynamo Crew", "Discipline"
Stadtbekannte Neonazis aus Berlin auf
der Biermeile: Sebastian
Zehlecke, Lars Wünsche, Stefanie Phiel, Dennis Eister und Alexander
Mathias Meurer.
27.07.2007: Wie jeden Freitag treffen sich auch diesmal am bend
etwa 15 Neonazis und rechte Hooligans vor der Ambrosius Bier Bar auf der
Warschauerstr.
20.07.2007: In der Kneipe Ambrosius sammeln sich erneut Neonazis.
Darunter auch der ehm. KS-Tor Aktivist Björn Wild.
14.07.2007: Gegen 1 Uhr morgens greifen zehn Personen (6 Männer,
4 Frauen), die durch ihre Äußerungen ("Wir sind Nazis")
und ihre schwarze Bekleidung dem Kameradschaftsspektrum zuzuordnen sind
an der Warschauerstr./Revalerstr. zwei Menschen türkischer Herkunft
an. Einer wird durch Schläge auf den Kopf, ein anderer durch Reizgas
verletzt. Ein Teil der Täter flüchten in Richtung S-Bahnhof,
andere in die Ambrosius-Bier-Bar. Vier Täter
werden von der Polizei festgestellt.
07.07.2007: Im Ambrosius sammeln sich ca. 15 Neonazis. Mit dabei
der bekannte Lichtenberger Neonazis Sebastian Zehlecke.
29.06.2007: Der Neonazi Alexander
Basil trifft sich mit anderen in der Ambrosius Bier Bar.
16.06.2007: Etwa 20 Männer greifen aus Rache für die
Auseinandersetzung am Vortag, die am Bahnhof Frankfurter Allee sitzenden
Punks an und verletzen fünf von ihnen erheblich. Die Angreifer werden
von den Betroffenen als "Fascho-Russen" bezeichnet.
15.06.2007: Ein Mann zeigt auf dem Boxhagener Platz am NAchmittag
den Hitlergruß und wird festgenommen.
Am Abend wird eine schwangere Frau mit alternativem Outfit am S-Bhf.
Frankfurter Allee von einer Gruppe Männer mit einer Flasche auf den
Kopf geschlagen. Sie meinen "So ein Pack darf sich nicht vermehren."
Punks kommen zuhilfe und vertreiben die Angreifer.
09.06.2007: Anwesende einer feierlichen Zeremonie im Budhistischen
Zentrum in der Kinzigstr., werden von einem Anwohner rassistisch beschimpft
und bedroht. Die Polizei nimmt den alkoholisierten Mann in seiner Wohnung
fest.
02.06.2007: Eine Frau mit alternativem Outfit wird in der Mühsamstr.
von Männern, die sich selbst als Nazis bezeichnen, umstellt, beschimpft
und sexualisiert angetatscht. Sie schreit laut, sprüht ein Abwehrspray
und kann wegrennen.
24.05.2007: Der Kameradschaftler
Alexander Basil
taucht auf einer Demostration der CDU gegen den Gefängnisbau
nördlich der Storkowerstr. auf und demonstriert mit anderen schwarz
gekleideten Personen mit.. Indymedia-Bericht
18.05.2007: In der Nacht zu Samstag wird ein Punk auf der Treppe
zum S-Bhf. Warschauerstr. beleidigt, getreten und versucht die Treppe
herunterzustoßen. PassantInnen greifen ein und verscheuchen die
Angreifer.
Ein Mann fährt mit seinem PKW auf der Frankfurter Allee gezielt auf
einen Schwarzen und seinen dreijährigen Sohn zu. Die beiden können
sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Danach stieg der Fahrer
aus beschimpfte die beiden als "Neger" und bespuckte und bedrohte
sie.
17.05.2007: Am sog. "Herrentag" treffen sich am Nachmittag
ca. 20 Hooligans, um unter "Deutschland den Deutschen"-Gebrüll
durch den Südkiez zu ziehen.
Am Abend sammeln sich 50 Hooligans und offensichtlich extreme Rechte in
und vor der Ambrosius-Bier-Bar in der Warschauerstr. Gegen 21:30 Uhr wird
ein Punk auf dem Mittelstreifen vor der Bar von etwa zehn Personen beleidigt
und mit Schlagstöcken angegriffen. Er kann wegrennen. Die Polizei
wartet in einer Nebenstraße auf handfestere Auseinandersetzuungen,
um eingreifen zu können.
Gegen 0 Uhr greift eine größere Gruppe, die dem Spektrum
aus dem Ambrosius ähnelt, am u-Bhf. Samariterstr. eine Gruppe vermeintlicher
Linke an. Diese können sich erfolgreich wehren.
Außerdem skandierten am Abend mehrere dutzend Jugendliche
im Volkspark Friedrichshain "White Power" und "Sieg Heil"
06.05.2007: Eine Gruppe Hooligans greift in den Morgenstunden zunächst
am S-Bhf. Frankfurter Allee einen Obdachlosen an. Vor der Großraumdisko
"Jeton" prügeln sie sich mit einer Gruppe Punks, die sie
auf das Geschehen am Bahnhof ansprechen.
01.05.2007: Am Rande der Mai-Demonstrationen in Kreuzberg greifen
türkische Faschisten der "Grauen Wölfe" kurdische
Menschen an. Auch deutsche Neonazis werden in der Nähe gesehen. Indymedia
Bericht
30.04.2007: Während hunderte Menschen die Walpurgisnacht am
Boxhagner Platz begehen, verteilen Neonazis Flugblätter in der Wühlischstr.
Darin kritisieren sie die linke Tradition des 1. Mai und rufen dazu auf
Antifaschisten und Linkspartei-PolitikerInnen anzugreifen.
13.04.2007: Am U-Bhf. Samariterstr. greifen etwa zehn Hooligans
vermeintliche Linke an. Danach gehen sie in die Rigaerstr. um an einem
linken Hausprojekt ebenfalls zwei Personen unvermittelt anzugreifen. Mehrere
PassantInnen verhindern schlimmeres.
31.03.2007: In der Rigaerstr. werden am frühen Morgen zwei
Personen von einem Mann ("Troublemaker"-Mode) am Kopf verletzt.
Begründung: "Die Linken machen zu viel Radau".
15.03.2007: Mehrere offensichtliche Neonazis (Mode: Thor Steinar
und Warrior-Germany) breiten am frühen Abend vor der "Ambrosius
Bier Bar" eine Fahne aus und gröhlen unverständliche Parolen.
09.03.2007: Mehrere Personen rufen Revaler Ecke Modersohnstr. "hier
marschiert der nationale widerstand" und feuern eine Gaspistole ab.
02.03.2007: In der Kneipe "Ambrosius
Bier Bar" sammeln sich ca. 30 Männer, die dem rechten
Spektrum zuzuordnen sind. Mit dabei auch der Betreiber der Bar Rene Jährig
aus Friedrichshain. Er selber gibt an, dass es sich um eine Party der
Polizei gehandelt haben soll.
25.02.2007: Am Abend plakatieren etwa zehn Neonazis an mehrere
Hausprojekte in Friedrichshain und in der Lichtenberger Weitlingstraße
Plakate zur Ehrung des SA_Führers Horst Wessel. Auch in Karlshorst
wurden einige der Plakate geklebt. Indymedia.
23.02.2007: 77. Todestag des SA-Führers Horst Wessel, der
1930 im Friedrichshain für die Durchsetzung der NSDAP mitverantwortlich
war. Neonazis plaktierten in der Eldenaerstr. in Friedrichshain. In Hellersdorf
sind Aufkleber aufgetaucht. Von Antifa-Seite gab es eine kurze Kundgebung
am Friedhof wo Wessel begraben liegt. Indymedia-Bericht.
Im Vergleich zu den Vorjahren eher wenig Aktivitäten. Neue
Broschüre zum Thema
In der Kinzigstr. 8 wird eine Party gefeiert. Aus dem Fenster gröhlen
die Teilnehmenden Männer: "Dynamo Ole", "Deutschland
National", "Sieg Heil".
08.02.2007: Zehn Personen die der KSF (Kameradschaft Friedrichshain)
zuzurechnen sind bedrohen in der Revaler Ecker Modersohnstr. eine Gruppe
Linker und bewerfen sie unter "Sieg Heil" Rufen.
20.01.2007: Drei Personen werden von drei schwarzgekleideten Männern
am U-Bhf. Frankfurter Tor unvermittelt angegriffen und verletzt. Einer
der Betroffenenen musste danach mehrere Wochen ins Krankenhaus.
14.01.2007: Zwei Brüder
verursachen per Fernzündung eine kleine Explosion unter der S-Bahn
Brücke Frankfurter Allee, um gegen die Luxemburg-Liebknecht-Gedenkdemo
zu protestieren, die 10m vor der Brücke ist. Beide werden festgenommen
und im August wegen versuchter Körperverletzung und Herbeiführung
einer Explosion zu je einem Jahr auf Bewährung verurteilt.
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08.12.2006: In
der Nacht wird ein Schwarzer in der Revalerstr. von zwei augenscheinlichen
Hooligans ohne Worte angegriffen, mehrfach in den Bauch geschlagen und
an die Hauswand gedrückt. Er wird angeschrien und kann nicht auf
deutsch antworten. Eine blonde Frau beruhigt die PassantInnen und behauptet,
dass es sich um einen Polizeieinsatz handelt. Dienstausweise/ Dienstnummern
werden nicht gezeigt. Nach einer Weile kommen uniformierte Polizisten
und erteilen Platzverweise.
03.12.2006: Am frühen Morgen werden zwei Schwarze von einer
größeren Gruppe in der Ringbahn Richtung Neukölln rassistisch
beschimpft. Die Gruppe stieg am Bhf. Frankfurter Allee in die S-Bahn.
Ein Mann, der sich einmischte wurde am Treptower Park zu Boden geschlagen
und leicht verletzt. PassantInnen verhinderten schlimmeres. Die Polizei
nahm nur eine Person aus der Gruppe fest. >>> Artikel
25.11.2006: Angekündigt hatten Neonazis von Lichtenberg nach
Friedrichshain zu marschieren. Stattdessen demonstrierten 50 Neonazis
lediglich vom SBhf. Lichtenberg zum U-Bhf. Tierpark. Einige Stunden später
waren etwa 1000 Antifas in der Weitlingstr. um im Gedenken an Silvio Meier
gegen die rechte Hegemonie in dem Kiez zu demonstrieren.
>>> Zusammenstellung
21.11.2006: Am Todestag des 1992 von Nazis ermordeten Silvio Meier
wird die Gedenktafel im U-Bhf. Samariterstr. gestohlen. >>>
Indymedia
19.11.2006: Ein Punk wird von drei Personen am S-Bhf. Warschauerstr.
angegriffen, zu Boden geschlagen und solang getretenbis er bewußtlos
ist. Die TäterInnen flüchten über die Oberbaumbrücke.
Der Notarzt versetzt den Betroffenen in ein künstliches Koma. >>>
Indymedia
18.11.2006: Nach dem nationalsozialisitschen Heldengedenken im
Brandenburgischen Seelow fahren einige Berliner Neonazis (u.a. Sebastian
Krzyzanowski und Patrick Weiß aus Rudow) nach Friedrichshain,
um dort den Frust des Tages abzureagieren. In der Sonntagstraße
werden mehrere Personen von der etwa zehnköpfigen Gruppe angegriffen
und verletzt.
08.11.2006: Am Abend werden drei Jugendliche von vier Neonazis
aud dem S-Bhf. Ostkreuz verprügelt und erheblich verletzt. Die Neonazis
hatten vorher "Wir sind die Jungs aus der Reichshauptstadt"
gerufen.
05.11.2006: Am Nachmittag findet in der Bar E13 (Eldenaer Str.
13) ein Treffen des Motorradclubs Gremium MC Potsdam statt.
Der MC ist desöfteren durch Verwicklungen in die Naziszene
aufgefallen.
03.11.2006: In der Kopernikusstr. greift ein Mann vier Jugendliche
an und beleidigt sie als "Zeckenpack". Er trägt eine Jacke
mit der Aufschrift "Ambrosius Bier Bar" und gehört wahrscheinlich
zum Personal der gleichnahmigen Kneipe auf der Warschauerstr.
29.10.2006: In den Morgenstunden greift eine größere
Gruppe Neonazis mehrere Personen am S-Bhf. Frankfurter Allee an. Einige
Passanten wehren sich gegen die Angriffe.
Wahrscheinlich die gleiche Gruppe hatte gegen 2 Uhr bereits eine Person
am S-Bhf. Frankfurter Allee gejagt und ist danach in die Großraumdisko
Jeton gegangen. Z.T. organisiert gingen vom Jeton aus immer wieder Kleingruppen
auf Streifzug durch den Friedrichshainer Südkiez, trafen sich mit
Publikum aus dem Ambrosisus (Warschauerstr.), pöbelten wahllos Leute
an und schlugen mindestens zwei Personen in der Jessnerstr. Danach gingen
sie zurück ins Jeton.
In der Simondachstr. wurden zwei Jugendliche von etwa 10 Personen verfolgt,
geschlagen und beraubt. Die Angreifer kamen vom Cassiopeia, Revaler Str.
27.10.2006: Eine Frau wird am Bhf. Warschauerstr. von mehreren
Neonazis angegriffen. Ein helfender Passant
wird ebenfalls verletzt.
26.10.2006: Der Bauarbeiter Sandro Spöhemann gibt zu zusammen
mit Andreas Voigt und Bodo Busse am 18.02.2004 am S-Bhf. Warschauer Str.
einen Schwarzen verprügelt und dabei rechte Parolen gerufen zu haben.
Morgenpost
//Gerichtsbericht
14.10.2006: Eine Person wird von sechs Jugendlichen am Boxhagener
angepöbelt und geschlagen.
11.10.2006: Zwei Menschen werden am Boxhagener Platz von sechs
Jugendlichen rassistisch beschimpft. Die Gruppe zieht weiter und randaliert
bis die Polizei nach zehn Minuten eintrifft.
17.09.2006: Der Neonazi Detlef
Mirek fährt mit seinem Bus (B-NK 3862) durch Friedrichshain und
wirft Flugblätter aus dem Fenster worin er sich über das am
Vortag stattgefundene "Beatz against fascism" in der Lichtenberger
Weitlingstr. beschwert. Detlef
Mirek ist Wirt der Lichtenbeger Kneipe Kiste und hat 31.12.2004 einen
Kurden vor der Friedrichshainer Kneipe Paules Metaleck verprügelt.
Beatz
Against Fascism
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnettenhauswahl wählten in
Friedrichshain 1,3% NPD und 0,6% REP. Bei der Wahl zur Bezirksverordnettenversammlung
wählten 1,6% REP.
16.09.2006: Am Vormittag greifen einige rechte BFC Hooligans am
Frankfurter Tor Punks an. Die Punks wehren sich erfolgreich.
15.09.2006: Angekündigt hatten die REPs wieder einen Infostand
an der Warschauerstr. Medienvertreter sollten kommen und auch die NPD
wollten einen extra Stand machen. Daraus wurde nix. Die REPs zogen es
vor, vor dem RingCenter1 am S-Bhf.Frankfurter Allee ihren Stand unter
massivem Polizeischutz aufzubauen. Knapp 50 PassantInnen nervten sie solange
bis sie nach einer Stunde einpackten. >>>
REP-Drohung
08.09.2006: Wieder betreiben die REPUBLIKANER einen Wahlkampfstand
Warschauerstr. Ecke Revalerstr. und werden "belagert".
>>>
Indymedia
05.09.2006: Am frühen Morgen wird an einer Tram Haltestelle
Landsberger Allee ein Schwarzer von einem 19 und einem 21 Jährigem
rassistisch beleidigt. Ein Passant stellt die beiden zur Rede und wird
mit einem Messer bedroht. Außerdem sangen die beiden das Deutschlandlied
und zeigten den Hitlergruß. Beide werden von der Polizei festgenommen.
Abends werden in BVG Werbehaltern auf dem U-Bhf. Samariterstr.
NPD Flugblätter gesteckt.
02.09.2006: Drei Männer, die vorher in
der Sportsbar Eldenaerstr. 13 waren, bedrohen eine Frau (Zitat: "Zecken
haben hier nichts verloren!") und bewerfen sie mit Glasflaschen.
01.09.2006: Wahlkampfstand der Republikaner Revalerstr. Ecke Warschauerstr.
Mit dabei bundesdeutsche Prominenz: Matthias Müller (Burschenschaftler
aus Giessen) und Björn Clemens (stellvertretender Bundesvorsitzender
der REPS und Top-Kandidat für Friedrichshain)
26.08.2006: In Friedrichshain tauchen antisemitsche Plakate auf,
die suggerieren, dass deutsche Steuergelder für Kampfhandlungen in
Nah-Ost verwendet werden und Israel ein Terroristenstaat sei. Indymedia
18.08.2006: In den frühen Morgenstunden gröhlt ein kleine
Gruppe Personen rassistische und NS-verherrlichende Parolen und zeigt
den Hitlergruß an der Tram Haltestelle U-Warschauerstr. Mehrere
Personen sprechen sie unabhängig darauf an und werden z.T. geschlagen.
Mit bei den Angreifern ist ein Jan Brandt.
August 2006: 4.-6.8. findet das Internationale
Bierfestival wieder entlang der Karl-Marx-Allee vom Fankfuretr Tor bis
zum Strausberger Platz statt. Ein Stand der Initiative
gegen Rechts wird mehrfach von Neonazis aber auch von betrunkenen
Alltagsrassisten bedränkt. Wieder werden Kleindungsstücke mir
extrem rechtem Hintergrund auf der Biermeile gesichtet. Dennoch gab es
in diesem Jahr keinen dirketen Anlaufpunkt für Nazis.
01.08.2006: Zwei Wahlhelfer der SPD werden
beim Plakate aufhängen vom Publikum des Imbiss Holteistraße
/ Sonntagstraße mit den Worten ""Hier ist Nazi-Deutschland,
verschwindet" bedränkt. Eine Person versucht einen Wahlhelfer
von der Leiter zu stoßen und flüchtet bevor die Polzei eintrifft.
31.07.2006: Am S-Bhf. Frankfurter Allee werden
in den Morgenstunden Plakate von "Nationalen Sozialisten" festgestellt,
die offensichtlich mit Glasscherben im Kleister plakatiert wurden. Menschen,
die versuchen die Plakate abzureißen sollen sich dabei verletzen.
28.07.2006: In der Rigaerstr. Ecke Waldeyerstr. werden mehrere
Hakenkreuze gesprüht.
14.07.2006: Ein Jugendlicher wird von den beiden Neonazis David
Gudra und Alexander Basil
in der Revaler Str. mit einem Schlagstock angegriffen.
13.07.2006: Gegen 10.30 Uhr wird ein Mann ghanaischer Herkunft
in der Bänschstraße von zwei Männern angegriffen. Er wird
mit Fäusten u.a. ins Auge geschlagen und auf dem Boden liegend weiter
getreten. Ein Zeuge, der den Angriff aus dem Fenster seiner Wohnung mitbekommt,
benachrichtigt die Polizei. Die Täter können festgenommen werden.
03.07.2006: Mehrere Männer grölen nach Einbruch der Dunkelheit
im Volkspark Friedrichshain rum. Sieg-Heil-Rufe. Leute werden angepöbelt
und bedroht.
24.06.2007: Drei Männer werden in der Nähe des Märchenbrunnens
von einer Gruppe - sechs Männer und eine Frau – schwulenfeindlich
angepöbelt, geschlagen und getreten. Als einer der Geschädigten
laut um Hilfe schreit, flüchten die Angreifer.
23.06.2006: Zwei Schwule werden im Volkspark Friedrichshain von
sieben Männern angegriffen und verletzt.
14.06.2006: Phillip Böhm pöbelt im Volkspark Friedrichshain
alternative Jugendliche an. "Deutschland, Deutschland", "Du
Kanacke, guck nicht so!" und "Schneid dir die Haare du Lump"
müssen sich die Jugendlichen von ihm anhören.
Er wird mit den ständigen Angriffen und rechten Pöbelleien
im Volkspark Friedrichshain in Verbindung gebracht.
Vor der Kietzkneipe 3 (Voigtstr.) sammeln sich etwa 20 rechte Fußballfans,
singen Sprechchöre und schwenken Reichskriegsflaggen.
Vor der Sportsbar in der Eldenaer Str. sammeln sich wieder 50 Hooligans,
entzünden Feuerwerk, pöbeln PassantInnen an und treten einen
Mann nicht-deutscher Herkunft.
13.06.2006: Vor der zweiten Strafkammer findet der Prozess gegen
Sandro Spöhemann, Andreas Voigt und Bodo
Busse statt, die zugeben einen Schwarzen am 18.02.2004 am S-Bhf.
Warschauerstr. schwer veerletzt zu haben. Gerichtsbericht
10.06.2006: Ein Mann wird von vier Hooligans an der Revaler Str.
verprügelt.
09.06.2006: Pünktlich zum Beginn der Fussballweltmeisterschaft
eröffnet der Lichtenberger Mario Hoffmann in der Eldenaer Str. 13
eine neue Sportsbar. Während des Abends sammeln sich etwa 50 Hooligans
vor der Kneipe und pöbeln PassantInnen an.
Gegen 21 Uhr versuchen mehrere Fussballfans (Aufnäher "Blood&Honour")
am Ostkreuz alternative Jugendliche anzugreifen. Das anwesende Sicherheitspersonal
greift nicht ein.
31.05.2006: Am späten abend pöbelt eine gruppe rechter
Skinheads PassantInnen auf der Frankfurter Allee an. Sie stehen vor der
Diskothek Jeton und gehen danach in die benachbarte Kneipe.
25.05.2006: "Vatertag" auch in Friedrichshain. In der
Friedensstr. greifen etwa 15 rechte Jugendliche PassantInnen an. Am Ostkreuz
kommt es gegen 22 Uhr zu einem Übergriff einer 12 köpfigen Gruppe
Neonazis u.a. Sebastian Schmidt und Stefanie Piehl, auf einen Jugendlichen.
Er wird mit einer Kette im Gesicht verletzt. Drei der AngreiferInnen werden
von der Polizei festgenommen. Darunter auch Stefanie Piehl (JN-Stützpunktleiterin
Nord-Ost). Hintergrund
22.05.2006: In der Nacht werden um den Platz der Vereinten Nationen
Flugblätter mit rassistischem Inhalt in die Briefkästen gesteckt.
Auf den Flugblättern werden SchülerInnen mit migrantischem Hintergrund
als integrationsunwillig dargestellt und ihre Ausweisung gefordert. Ein
Hollatz Friedhelm Dr.med. Nervenarzt zeichnet sich dafür verantwortlich.
21.05.2006: Am frühen Morgen werden drei alternative Jugendliche
von zwei Neonazis im Bahnhof Frankfurter Allee mit Schlagstöcken
angegriffen und verletzt. Sie können sich mit Abwehrspray wehren
und fliehen.
Auf dem Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz wird ein verkaufsstand auf
den Verkauf von Thor-Steinar Klamotten angesprochen. Sofort geht der Standbesitzer
in die Offensive und holt Verstärkung herbei. Der Kritiker entzieht
sich der Situation.
19.05.2006: In der Nacht zu Samstag wird eine Gruppe alternativer
Jugendlicher im Volkspark Friedrichshain an den Volleyballfeldern unvermittelt
von etwa 20 Neonazis (dem äußeren Erscheinungsbild nach) mit
Schlagstöcken und Flaschen zusammengeschlagen. Die Polizei nimmt
in der Virchowstr. acht Angreifer fest.
13.05.2006: In der K17 soll ein Konzert mit der homophoben und
pro-faschistischen Black Metal Band Impaled Nazarene stattfinden. Nach
Protesten sagt die K17 das Konzert ab. Offener
Brief
06.05.2006: Am Wühlischplatz bedrohen zwei Neonazis mehrere
alternative Jugendliche mit allerhand Schlagwerkzeug. Eine halbe Stunde
später wird vermutlich von den gleichen beiden einem Mann mit einem
Hammer am Wismarplatz das Schienenbein gebrochen. Beide werden festgenommen.
05.05.2006: Etwa 50 Neonazis und Hooligans greifen alternative
Jugendliche am Kletterfelsen im Volkspark Friedrichshain mit Flaschen
und Steinen an. Es gibt erhebliche Verletzungen auf beiden Seiten.
Ende April 2006: In das Wahlkampfbüro der PDS in der Krossnerstr.
wird eingebrochen und die Computertechnik entwendet. Außerdem erhielt
die Direktkandidatin Sarah Wagenknecht einen Drohbrief.
29.04.2006: Eine junge Frau wird am Abend von drei Neonazis Frankfurter
Allee/ Proskauerstr. angepöbelt und bedroht.
26.04.2006: Zwei gesprühte Hakenkreuze am kaisers-markt in
der revalerstr.
25.04.2006: Ein Schwuler wird auf dem Boxi von 10-15 Neonazis erst
beschimpft und dann ins Gesicht geschlagen. Etwa 100 PassantInnen sahen
sich nicht genötigt einzugreifen. Danach setzten sich die Nazis wieder
in die Sonne auf dem Boxi.
22.04.2006: In der Nacht zu Sonntag wird eine Schwarze am S-Bhf.
Frankfurter Allee von sechs Neonazis (HipHop-Style) ohne Vorwarnung festgehalten,
zusammengeschlagen und beraubt. Sie erlitt erhebliche Verletzungen und
musste ins Krankenhaus (Gesicht, Unterleib, Rippenprellung, Unterleibsprellung,
angebrochenes Jochbein). Mitarbeiter des Spätkaufs, vor dem der Angriff
passierte, griffen nicht ein. Die alarmierte Polizei schrieb eine Anzeige
gegen die Betroffene wegen Ruhestörung, weil sie sich zu laut über
den Angriff beschwerte. Die Täter wurden nicht gefasst.
21.04.2006: In der Wühlischstr. wird ein Mann von drei Neonazis
umstellt und beschimpft. Eine Polizeistreife kommt zufällig vorbei
und die Situation löst sich von allein.
19.04.2006: Ein Schwarzer wird von zwei Neonazis auf dem U-Bhf.
Warschauerstr. erst beleidigt und dann mit einer Flasche auf den Kopf
geschlagen. Dabei bedrohen sie ihn mit einem Messer. Beide Täter
werden von der Polizei festgenommen.
Detlef Mirek, ein
Neonazi aus Lichtenberg, wird im Berufungsverfahren zu sechs Monaten Haft
verurteilt, weil er am 31.12.2004 einen Kurden in Paules Metaleck beleidigte
und einen Faustschlag ins Gesicht versetzte. Karsten Wolf hat als Zeuge
für Detlef Mirek ausgesagt.
Olaf Scholz, Mittäter und nur noch als Zeuge aufgeführt muss
ein Ordnungsgeld wegen Nichterscheinen bezahlen.
15.04.2006: Um den S/U-Bhf. Frankfurter Allee tauchen massiv viele
NPD und Anti-Antifa Aufkleber auf.
10.04.2006: Der Neonazi Christian Bentz aus Lichtenberg wird vom
Amtsgericht Tiergarten wegen mehrere Körperverletzungen (u.a. einem
Angriff auf den Stand "Roter Oktober" auf der Biermeile 2005)
zu 1 Jahr und 2 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
April 2006: Nach einem Besuch der Großraumdisko
Jeton greifen vier Männer auf dem S-Bhf. Frankfurter Allee einen
Mann an und schlagen so lange auf ihn ein, bis er bewußtlos am Boden
liegt. Er hatte sich über die "Sieg Heil"-Rufe der vier
beschwert. Presse
31.03.2006: Landsberger Allee Ecke Petersburgerstr. greift eine
Gruppe von acht Neonazis mit Ketten und Flaschen zwei MigrantInnen an
und verletzt beide z.T. erheblich.
23.03.2006: An der Samariterstr. wird nachmittags ein Punk von
einem Neonazi beschimpft, bespuckt und mehrfach auf die Fahrbahn gestoßen.
Ein Jugendlicher wird in der Nacht am Frankfurter Tor von Neonazis
zusammengeschlagen.
17.03.2006: Eine Gruppe Jugendlicher wird von vier Neonazis in
der Neuen Bahnhofstraße mit Pfefferspray angegriffen und durch Schläge
verletzt. Offensichtlich steht dieser Angriff im Zusammenhang mit der
Antifa-Demo um 19 Uhr am Boxhagner Platz. Eine Gegendemo der Neonazis
mit 60 Leuten vom S-Bhf. Lichtenberg Richtung Tierpark und wieder zurück
wurde ebenfalls durchgeführt. Demos
gegen rechten Terror in Friedrichshain. // Disko
auf dem Tagesspiegel-Blog
Zwei Gruppen Neonazis patroulieren auf den Bahnhöfen zwischen
Frankfurter Allee und Schöneweide. Die eine Gruppe bestehend aus
sechs jugendlichen Neonazis provoziert größere Gruppen nicht-rechter
Jugendlicher während die zweite Gruppe bestehend aus älteren
Hooligans sich im Hintergrund hält.
04.03.2006: In den Morgenstunden werden an der Tram-Haltestelle
Landsberger Allee Ecke Danziger Str. zwei alternative Jugendliche von
einer Gruppe Jungneonazis ins Gesicht geschlagen und mit rechten Parolen
beschimpft.
Ebenfalls am Morgen werden zwei Jugendliche am S-Bhf. Frankfurter Allee
von etwa 15 rechten Jugendlichen angegriffen. Die gleiche Gruppe schlug
schon eine Frau am gleichen Ort kurze Zeit vorher mit einem Fahrradschloss
mehrfach auf den Kopf. Ebenfalls wurden zwei Jugendliche in der Schreinerstr.
Opfer diesergrößeren Gruppe, die scheinbar ohne ersichtlichen
Grund vorging. Diskussion
auf Indymedia
23.02.2006: Anlässlich des Todestages vom
SA-Führer Horst Wessel versuchten Neonazis aus dem Kameradschaftsumfeld
in Friedrichshain zu gedenken. Die Polizei verhinderte dies durch massive
Präsens auf der Straße. Im Vorfeld des Tages wurden in Lichtenberg,
Hohenschönhausen, Prenzlauerberg, Hellersdorf und Marzahn Aufkleber
und Plakate zu dem Thema geklebt und Wände besprüht. In Görlitz
(Sachsen) führten Neonazis eine Kundgebung unter dem Motto "horst
wessel von rotgardisten ermordet" durch.
Am U-Bhf. Samariterstr. wird eine Frau von vier Neonazis angegriffen und
verletzt. Die Polizei kann die Täter nicht mehr stellen
19.02.2006: Am Strausberger Platz wird eine Gedenktafel aus vermutlich
antisemitischer Motivation mit einem Davidstern besprüht.
18.02.2006: Sieben Neonazis greifen in der S-Bahn auf der Strecke
vom Treptower Park Richtung Ostkreuz ein Paar aus nicht erkennbaren Gründen
an. Dabei schießen sie auch mit einer Gaspistole. Am Ostkreuz wollen
sie ein weiters mal angreifen und können nur durch PassantInnen gestoppt
werden. Sicherheitspersonal greift nicht ein, da sie selbst nicht Opfer
werden wollen. Die Neonazis können entkommen. Die Polizei trifft
erst nach zehn Minuten ein.
04.02.2006: In der Warschauer Straße beschleunigt der Fahrer
eines abbiegenden PKWs und versucht, einen nichtweißen Berliner
zu überfahren. Im Wagen sitzen vier Männer mit Nazikluft.
03.02.2006: Eine Gruppe Frauen wird von acht Neonazis am Ostkreuz
beschimpft und bespuckt.
01.02.2006: Ein alternativer Jugendlicher wird am frühen Abend
in der U-Bahn U5 in Richtung Friedrichshain fahrend von drei Neonazis
angegriffen und verletzt.
Ende Januar 2006: Ein Iwan G. alias Wanja Götz aus Friedrichshain
zeichnet sich verantwortlich für mehrere antisemitische Flugblattsteckaktionen
in Charlottenburg. Die Aktionen gingen vom Reichsbürger-Milieu
aus, die glauben das Deutsche Reich existiere noch und provisorisch in
den 80er eine Komissarische Reichsregierung gegründet haben.
28.01.2006: In den frühen Morgenstunden werden zwei Jugendliche
am U-Bhf. Frankfurter Allee von etwa 15 Hooligans spontan angegriffen.
Als ihnen zwei weitere Personen zur Hilfe eilen, werden diese von den
Hooligans mit Schlägen und Tritten traktiert. Eine Person wird ins
Gleisbett der U-Bahn geworfen und am Herausklettern gehindert und später
weiter im Gleisbett geschlagen bis sie sich nicht mehr bewegt. Eine etwas
größere Gruppe Linker versucht die Angreifer zu zerstreuen
und muss sich mit der herbeigerufen Polizei rumärgern.
Nur eine halbe Stunde später werden wieder linke Jugendliche in der
S-Bahn am Bahnhof Frankfurter Allee von den gleichen Hooligans attackiert.
Eine Person versucht am Bhf. Storkowerstr. aus der S-Bahn zu flüchten
und wird von mehreren von den Hooligans gejagt, auf den Boden geworfen
und getreten - dabei wird sein Knie zertrümmert.
27.01.2006: Am Abend wird einem Jugendlichen von etwa zehn Hooligans
am S-Bahnhof Frankfurter Allee ein Zahn ausgeschlagen.
Ein augenscheinlicher Linker wird von einer Gruppe junger Hooligans
erst angepöbelt und dann in den Rücken getreten und ins Gesicht
geschlagen.
21.01.2006: Mehrere Linke werden am Frankfurter Tor von Neonazis
angepöbelt und bedroht.
14.01.2006: In den frühen Morgenstunden werden vier Spanier
von vier Neonazis die Warschauerbrücke Rrichtung Friedrichshain gejagt.
Als Antifas zur Hilfe eilen wollten, werden diese auch angeriffen und
mit Steinen bworfen. Zu gleich vergrößert sich die Gruppe der
Neonazis auf 9 Personen. Nach den Auseinanderstzungen bewegt sich die
Gruppe in Richtung Ffrankfurter Tor.
13.01.2006: Am Abend werden mehrere vermeintliche Linke aus einer
Kneipe auf der Warschauer Str. von Neonazis angepöbelt und verfolgt.
11.01.2006: Innensenator Körting lässt wegen des Verdachts
auf Weiterführung der verbotenen Organisation Kameradschaft Tor 20
Wohnungen und Geschäftsräume in Lichtenberg, Pankow, Mitte und
Treptow-Köpenick, sowie in Greifswald, Strausberg und der Stadt Brandenburg
durchsuchen. Bericht.
Am Abend veranstalten die Durchsuchten eine spontane Demonstration durch
Lichtenberg. Mit dabei der Nachwuchs der KS-TOR und BASO Sebastian
Krzyzanowski und Patrick Weiß aus Rudow und die Treptower Neonazis
Danny
Leszinski, Cindy Prause und Katharina Albrecht aus Treptow. Anmelder
ist Sebastian
Schmidtke. Bericht
10.01.2006: Neonazis stecken Flugblätter gegen Rosa Luxemburg
und Karl Liebkneckt in Breifkästen rund um den Boxhagner Platz.
06.01.2006: Nacht der Übergriffe in Friedrichshain:
Mehrere z.T. links aussehende Menschen werden von einer Gruppe aus 6-8
Neonazis, die völlig schwarz gekleidet und vermummt sind, in Nord-Friedrichshain
in der Nähe des U-Bhf. Samariterstr. mit Flaschen, Steinen und Schlagstöckern
angegriffen und z.T. schwer verletzt. Alle Angegriffen waren allein unterwegs.
Bei uns meldeten sich insgesamt fünf Personen die unabhängig
voneinander angegriffen wurden. Pressemitteilung
05.01.2006: An einer hauswand an der frederdorferstraße/rüdersdorfer
straße wird ein ca. 12*12 cm großes hakenkreuz geschmiert.
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17.12.2005: In
der Höchsten Straße werden zwei Polizisten von mehreren Neonazis
und Hooligans verprügelt, da sie im Einsatz gegen Ruhestörung
sind.
03.12.2005: Kopernikusstr. Ecke Warschauerstr. findet in einer
Mietwohnung eine rechte Party statt. Passanten werrden angepöbelt,
indizierte Musik gespielt und eine Deutschlandfahne aus dem Fenster gehangen.
02.12.2005: Am Wismarplatz tauchen wieder vermehrt NPD-Aufkleber
auf.
30.11.205: Eine Gruppe Neonazis will in eine Bäckerei in der
Liebigstr. eindringen, wo sie Hausverbot haben.
27.11.2005: An der Karl Marx Büste am Strausberger Platz wird
ein vermutlich von Neonazis gesprühter Davidstern entdeckt.
19.11.2005: Die Antifa Demo "Keine Homezones für Faschisten"
im Gedenken an den von Nazis ermordeten Punk Silvio Meier vom U-Bhf. Samariterstr.
nach Lichtenberg, wird von 20 Neonazis in der Weitlingstr. durch Gegenkundgebung
angemldet von Sebastian
Schmidtke gestoppt bzw. von den Bullen, die das Demonstrationsrecht
der Nazis höher einschätzen als das der 1500 Antifas. Auswertung
Am Ostkreuz greifen zehn FC-Union-Hooligans etwa 15 DemonstrationsteilnehmerInnen
der Antifademo "Keine Homezone für Faschisten"an, die gerade
in Lichtenberg stattgefunden hat.
18.11.2005: Um den BHf. Storkower Str. und um den Helenhof tauchen
verstärkt Anit-Antifa und NPD-Aufkleber auf.
08.11.2005: Vermutlich Neonazis sprühen auf das Marx-Denkmal
am Straussberger Platz Davidsterne.
29.10.2005: Ein Jugendlicher wird von zwei Neonazis Kopernikus
Ecke Simon-Dach Str. mit den Worten "Heil Hitler" bedroht.
27.10.2005: Die Neonazikaderin Nicole Stenzel reißt zusammen
mit einer Freundin am Bhf. Frankfurter Allee linke Plakate ab. Als ein
Passant sie daraufhin anpricht, srüht sie ihm Pfeffer ins Gesicht.
26.10.2005: Detlef Mirek
aus Lichtenberg wird zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt, weil
er am 31.12.2004 einen Kurden in Paule's Metaleck erst beleidigt und dann
mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Als Grund gab er an "deutsche
Kneipen von Ausländern frei zu halten". Olaf Scholz, ebenfalls
Neonazi, trat für ihn als Entlastungszeuge auf.
21.10.2005: Die "Bäckerei 2000" auf der Warschauer
Str. wird von etwa 20 Neonazis gestürmt und teilweise beschädigt.
09.10.2005: Vor der JVA-Brandenburg veranstaltet die verbotene
Kameradschaft Tor eine Spontandemo für die Freilassung ihres Kameraden
Oliver Oeltze, der dort wegen versuchten Mordes in zwei Fällen in
U-Haft sitzt. Bericht
08.10.2005: Ein Schwarzer wird in der Boxhagner Straße von
vier Neonazis angegriffen und erheblich verletzt. Als die Polizei eintrifft
sind Täter und Opfer verschwunden.
07.10.2005: Etwa 30 Neonazis der Freien Kameradschaften treffen
sich am Bahnhof Greifswalder Str., um Richtung Friedrichshain unter dem
Motto "gegen linken vandalismus - stoppt roten terror" Friedrichshain
zu marschieren. Am S-Bhf. Landsberger Allee beenden sie ihre Demonstration.
Bericht
In der S-Bahn wird Richtung Frankfurter Allee ein Schwarzer von
zehn Neonazis angegriffen und verletzt. Sie brüllten sowas wie "Was
machst du auf germanischem Boden". Nachdem die Täter flüchteten
wollen Fahrgäste die Polizei rufen, was das Opfer ebenfalls zum wegrennen
veranlaßt.
04.10.2005: Vier Neonazis kleben in der Wühlischstr. und Gärtnerstr.
massic NPD Aufkleber.
20.09.2005: Nazis sprühen auf Werbeplakate an der Rüdersdorferstraße
/ Marchlewskistraße (Comeniusplatz)ein Hakenkreuz und zwei SS-Runen.
17.09.2005: Etliche npd/jn Aufkleber
werden zwischen hildegard jadamowitz straße und
fredersdorfer/ rüdersdorfer straße geklebt.
10.09.2005: Ab 14.30 Uhr
hatten Neonazis aus dem Spektrum der freien Kameradschaften einen Aufmarsch
unter dem Motto "Auf zum Widerstand-Es gibt kein linkes Hinterland!"
vom Frankfurter Tor aus über den Boxi zum Ostkreuz angemeldet. Nach
eigenen Angaben wurde die Anmeldung wegen Unstimmigkeiten mit der Polizei
zurückgezogen. Bericht
07.09.2005: Um den Strausberger Platz wird NPD Wahlkampfpropaganda
in die Briefkästen gesteckt.
03.09.2005: Etwa 130 Neonazis aus Freien Kameradschaften demonstrieren
unter massivem Polizeischutz vom Bhf. Landsberger Allee, die Landsberger
Allee hinunter bis zum Bahnhof Poelchowstr. Anmelder ist Sebastian
Schmidtke. Demoleitung macht der Hamburger Neonazi Christian Worch.
Bericht
und Bilder
01.09.2005: Zwei Plakatierer werden von vier Neonazis (u.a. Sebastian
Glaser aus Treptow) am Bhf. Frankfurter Allee gejagt. Einige Zeit später
werden sie wiederum von Glaser und einem anderen Neonazi in der Jessnerstr.
mit Pfefferspray und einem Eisenrohr angegriffen und können sich
erfolgreich wehren. Die Plakate, die sie klebten richteten sich gegn den
Neonaziaufmarsch am 03.09.2005 in Berlin.
31.08.2005: Der Landesvorsitzende der NPD, ebenfalls Kreisvorsitzender
für Friedrichshain-Lichtenberg-Hohenschönhausen, Claus
Schade, demonstriert mit 50 Anhängern (darunter auch hochkarätige
Nazikader aus dem ganzen Bundesgebiet) unter dem Motto "Wer hat uns
verraten, Sozialdemokraten" gegen den SPD Bundespateitag im Estrel
Hotel in Neukölln. Mit dabei Markus
Loszczynski, Kameradschaftler aus Treptow und seit neuestem JN Bundesvorstand,
sowie Sascha Kari, Matthias
Wichmann, Michaela Zanker,
Andreas Storr, langjährige
Kader und rechte Jugendarbeiter. Bilder
Der Spitzenkandidat der Friedrichshainer Bergpartei Hauke Stiewe ("Der
linkeste Hund im Kiez") am Bhf. Storkower Str. von Neonazis unter
"Sieg Heil" Gebrüll angegriffen.
24.08.2005: In der
Kneipe "Schnäppchen Theke" Oderbergerstraße treffen
sichmehrere BFC-Fans. Bericht
23.08.2005: Um den Bahnhof Ostkreuz herum tauchen Aufkleber mit:
"wir drohen nicht, wir versprechen. Autonome nationalisten Pankow"
auf.
20.08.2005: Freie Kameradschaften aus Berlin führen mit Unterstützung
von Neonazis aus Sachsen, Thüringen und NordRheinWestfalen einen
Aufmarsch mit 700 Teilnehmern gegen das Verbot des Rudolf Hess Marschs
durch Friedrichshain und Lichtenberg durch (Vom Alex über die Landsberger
Allee zur Möllendorfstraße und über die Frankfurter Alleee
zum S-Bhf. Lichtenberg). Anmelder ist Sebastian
Schmidtke, Demoleiter ist Lutz Giesen. Aus einem Haus Mollstrasse
11 wird eine Reichskriegsflagge gehängt. Bernd Uwe-Zikeli vom Offenen
Kanal Berlin verteilt am Rande des Aufmarsches antisemitsche Flugblätter
("Wir brauchen keine Belehrung von Juden"). GegendemonstrantInnen
werden brutal von der Polizei weiträumig vertrieben und Blockaden
auseinandergeknüppelt. Neonazis versuchen aus der Demo Menschen anzugreifen,
dabei versucht der Block der Berliner Freien Kameradschaften um Christian
Bentz, Tino Karsch und Nicole Stenzel einen Durchbruch der Polizeiketten.
Bilder
Eine Gruppe Neonazis aus dem Spektrum der KS-TOR besuchen außerdem
noch das Grab vom SA Führer Horst Wessel auf dem Friedhof Prenzlauerallee/Mollstr.
Eine Spontandemo von 300 Antifas durch Lichtenberg am Abend wird von rechten
AnwohnerInnen angepöbelt. Bericht
In der Großraumdisko Jeton auf der Frankfurter Allee findet eine
Party des Berliner Fussballclubs (BFC) statt. Die Polizei führt eine
Razzia durch, weil die Hooligans angeblich Absprachen für Krawalle
und Übergriffe für den kommenden Tag in Köpenick planten.
180 Personen der Fankategorien B und C wurden festgenommen.
Bericht
und Zusammenstellung
19.08.2005: Der NPD Kreisverband Lichtenberg- Hohenschönhausen-
Friedrichshain- Kreuzberg führt einen Kameradschafts Abend durch.
18.08.2005: 50, teilweise vermummte Neonazis marschieren unter
großem Polizeiaufgebot am Nachmittag "Gegen Geheimdienste und
Gesinnungsjutiz" vom S-Bhf-Frankfurter Allee nach Lichtenberg. Anmelder
Sebastian Schmidtke
vom Märkischen Heimatschutz.
17.08.2005: Eine Gedenkdemonstration der NPD
für Rudolf Hess an der Britischen Botschaft in Mitte wird von der
Polizei verboten. Daraufhin demonstrieren 60 Neonazis aus dem Spektrum
der KS-Tor und BASO gegen den Straftatbestand Volksverhetzung vom Alex
aus durch Friedrichshain bis zur Jannowitbrücke.
Anmelder Sebastian
Schmidtke vom Märkischen Heimatschutz. Bericht
14.08.2005: Mitgleider der verbotenen Kameradschaft TOR, schützen
auf dem Alexanderplatz einen Wahlkampfstand der NPD, der von dem Friedrichshainer
Stefan Liesegang geleitet
wird. Eine Gruppe AntifaschistInnen versucht den Stand zu stören
und werden mit Flaschen und Steinen vom Stand aus beworfen.
Bilder
1 und Bilder
2
Anfang August 2005: "Internationales Bierfestival" auf
der Frankfurter Alle: Freitag Abend besuchen
etwa 50 rechte BFC Hooligans und Neonazis die Biermeile, rauben einen
Laden aus, grölen "Ausländer raus", jagen Linke im
Umfeld der Biermeile und überfallen einen Stand der Biermarke "Roter-Oktober",
wobei etliche Menschen durch geworfene Bierbänke, Tische, Steine
und Flaschen verletzt werden. Die Polizei nahm neun Personen fest. Die
Präsenta AG sagte dazu "Die Störer sind hier durchgezogen,
und das war's". Außerdem war wieder
eine deutliche rechte Hegemonie auf dem Fest erkennbar. Offen wurde neonazistische
Symbilik auf der Kleidung gezeigt (z.B. das verbotene Logo der Marke "Thor
Steinar", Aufdrucke mit „Olympiastadt 36 –Berlin“,
„White Aryan“, "Chaoz88" oder „Race War“.
Aber auch bekannte Neonazis wie Björn Wild, René Bethage und
Der Nazirocker Arnulf Priem zeigten sich. Auswertung
Am Samastag Morgen wird ein Linker auf einem Fahrrad am Frankfurter Tor
von Neonazis angegriffen und versucht ihn vom Fahrrad zu treten, was aber
mißlingt.
03.08.2005: Nach eigenen Angaben von Neonazis haben sie an der
Frankfurter ALlee "Rudolf Hess" Sprühereien hinterlassen.
31.07.2005: Die Kundgebung "Keine Freiräume für
Neonazis" am Boxhagener Platz, wird von den Betreibern des Trödelmarjtes
gestört, Ein Auto (PIR DE 18) mit "autonomen Nationalisten"
aus dem Umfeld der BASO, wird in der Nähe der Kundgebung kontrolliert.
Mit dabei Tino Karsch aus Pirna/Dresden und zwei Neonazis aus Berlin.
Auswertung
29.07.2005: Fünf Jugendliche werden von zwei Neonazis am Frankfurter
Tor erst angepinkelt und dann geschlagen. Als sie sich wehrten flüchteten
die Neonazis. Bericht
27.07.2005: Das Amtsgericht Friedrichshain-Kreuzberg wird von Neonazis
mit acht Hakenkreuzen beschmiert.
26.07.2005: Am S-Bhf. Storkower Str. verteilen etwa 15 Neonazis
Flugblätter der NPD in die Breifkästen.
23.07.2005: Nach einem Fußballspiel zwischen LOK Leipzig
und BFC Dynamo in Hohenschönhausen fahren einige Hooligans zur Frankfurter
Allee und greifen etwa zehn Linke an. Zivilpolizei geht dazwischen und
verhindert schlimmeres.
In der Nacht wird ein Jugendlicher von vier schwarz gekleideten
Neonazis in der Straßenbahn am S-Bhf. Landsbergerallee mit Schlägen
und einer Flasche traktiert.
19.07.2005: Vier Neonazis jagen vier nicht-deutsche Jugendliche
nach einer Auseinandersetzung mit Holzlatten bewaffnet die Wühlischstr.
Entlang
18.07.2005: Vor der Kneipe "Bei Jaqueline"
in der Mainzerstr. kommt es zu einer Auseinandersetzug zwischen vier Neonazis
und einer Gruppe von linken Jugendlichen, die sich durch die verschiedenste
rechte Symbolik an der Kleidung der vier stören. Im Verlaufe der
Schlägerei zieht ein Neonazi ein Messer und versucht auf die Linken
einzustechen.
16.07.2005: Ein Jugendlicher wird von vier Rockern (2
Frauen, 2 Männer, mit Reichskriegsflagge und Germany mit schwarz-weiß-rotem
Banner auf der Jacke) in der Revalerstr. angegriffen. Danach gehen die
Rocker in Paules Metal Eck in der Simondachstr, dessen Betreiber aber
auch auf Nachfrage die Leute nicht rausschmeißen will.
Am selben Abend werden vier augenscheinliche Linke am
Frankfurter Tor von zwei Neonazis angepöbelt und angegriffen. Die
Angegriffenen können sich erfolgreich wehren.
15.07.2005: Um den Helenenehof in Südfriedrichshain
werden Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Kapitalismus. Ja, zur
Volksgemeinschft geklebt.
10.07.2005: Ein Punk wird auf dem S-Bhf. Ostkreuz von
sechs schwarz gekleideten Neonazis zunächst angepöbelt und dann
mit Faustschlägen traktiert. Danach kam noch die Drohung "Beim
nächsten Mal bist du tot!". Einer der Täter, Christopher
Thiele (19) konnte von der Polizei gestellt werden. Bericht
08.07.2005: Das Berliner
Amtsgericht verhandelt gegen Sebastian Dahl, einem Neonazi, der auf der
Biermeile 2003 einen Vietnamesen krankenhausreif geprügelt hat. Der
politische Hintergrund wird völlig ausgeklammert und dem Neonazis
Reifeverzögerungen zu gute gehalten. Ein Urteilsspruch kommt nicht
zu stande und wird auf nächstes Jahr verlegt.
Juli 2005: Bei Baumaßnahmen auf dem U-Bhf. Samariterstr.
demontiert ein gewisser Horst Grebert die Gedenktafel, die an den Mord
an Silvio Meier erinnert und entwendet diese. Erst im November 2005 wird
eine neue Tafel von einem antifaschistischen bündnis angefertigt
und aufgehangen.
25.06.2005: Am Ostkreuz in der S-Bahn werden
zunächst zwei Schwarze von etwa 20 Neonazis (mit Kameradschaft Spreewacht
T-Shirts) angepöbelt. Mehrere Jungendliche mischen sich ein und werden
von den Neonazis geschlagen.
17.06.2005: Der NPD Kreisvorsitzende von Friedrichshain Claus
Schade tritt beim Offenen Kanal Berlin als Experte zur Bundestagswahl
auf. Verantwortlich für das Interview mit Schade war Bernd Zikeli.
Bericht
14.06.2005: Die KS-Tor NeoNazis Oliver Oeltze und Madlen Hopp versuchen
bei einer Soliaktion für die Yorck59 beim Bezirksamt in der Frankfurter
Allee Fotos von Linken zu machen. Die Polizei schützt sie vor der
aufgebrachten Menge.
12.06.2005: Vier Neonazis greifen aus ihrem Auto heraus (KZ: BAR-DO
901) am Bersarin-Platz einen Schwarzen mit Pfefferspray an. Da sofort
PassantInnen zur Hilfe eilten, riefen die Neonazis die Polizei und behaupteten
angegriffen worden zu sein. Die Polizei nahm daraufhin den Schwarzen in
Gewahrsam. Die Angreifer, u.a. Stefanie Piehl sind der Ex-KStor zuzuordnen.
10.06.2005: In der Nähe des RingCenters (S-Bhf. Frankfurter
Allee) tauchen Spuckies der Neonazistruktur AGL ("nein zu multikulti
- fremdkulturen entgegentreten") auf. AGL ist eine Ersatzstruktur
für die kürzlich verbotenen KS-Tor und BASO.
08.06.2005: Vier Nazis greifen eine als links
klassifizierte Frau am S-Bhf. Storkowerstraße an, würgen sie
und drohen damit sie zu vergewaltigen. Bevor es dazu kommt, fühlen
sie sich beobachtet und ergreifen die Flucht. Bericht
05.06.2005: Ein Schwarzer wird auf dem U-Bhf. Samariterstr. von
zwei Neonazis angepöbelt und angespuckt. Ein Jugendlicher, der sich
spontan mit dem Angegriffenen solidarisiert, wird von ihnen stark bedrängt
und geschlagen.
Das polnische Denkmal im Volkspark Friedrichshain wird erneut geschändet.
Ein Granitblock wird zerstört und auf dem Boden wird das Wort "Koboso"
geschmiert.
29.05.2005: Ein Pärchen wird von mehreren Neonazis als nicht-deutsch
identifiziert und am Rudolfplatz gejagt.
28.05.2005: Im Park am S-Bhf. Ostkreuz wird ein Schwarzer von drei
Neonazis angepöbelt. Eine Frau, die dazwischen geht, wird zu Boden
geschlagen und getreten. Publikum greift nicht ein.
Ein linker Jugendlicher wird gegen 1:30 Uhr aus einer S-Bahn, in
welcher sich ca. 15 Neonazis befanden, am S-Bhf-Storkower Straße
von 5 Neonazis ca. 1 Km lang gehetzt. Er konnte sich in einem angrenzenden
Park verstecken und so den Angreifern entkommen
08.05.2005: In der Gubener
Str. nahe U-Bhf Weberwiese werden vier Jugendliche von etwa zehn Neonazis,
die sich auf dem Hinterhof der Karl-Marx-Allee 110 sammeln, gejagt und
können entkommen..
Am Alexanderplatz treffen sich 1500 Neonazis um unter dem Motto "Schluss
mit dem Schuldkult" zu demonstrieren (mit dabei auch Querfrontler
wie Bernd Rabehl). Tausende
AntifaschistInnen versperren ihnen den Weg. Auswertung
05.05.2005: Ein polinsches Denkmal im Volkspark Friedrichshain,
dass an den gemeinsamen Kampf polnischer Soldaten und deutscher Widerstandskämpfer
erinnert wird mit Hakenkreuzen beschmiert.
Am sog. "Herrentag" wird Seumestr. Ecke Knorrpromenade
ein Jungendlicher von sechs Neonazis gejagt und kann entkommen.
01.05.2005: Etwa 300 Neonazis, die vorher in Leipzig an einem Aufmarsch
teilgenommen hatten, greifen auf dem Rückweg nach Berlin zunächst
in Wittenberg 40 Antifas auf dem Bahnhof an und veruchen am Ostbhf. das
gleiche nochmal, was aber an der Polizei und knapp 200 herbeigerufenen
Antifas scheitert.
30.04.2005: Kreutziger/ Boxhagener
Str.: Während die Walpurgisnacht auf dem Boxhagener Platz gefeiert
wird, greifen etwa 20 Neonazis eine junge Frau an und schlagen ihr ins
Gesicht. Herbeieilende Linke, werden von der Polizei daran gehindert sie
zu verjagen. Die Personalien der Nazis werden aufgenommen. Später
am Abend kommt es von der gleichen Personengruppe in der Grünbergerstr.
zu "Deutschland den Deutschen - Bullen Raus!" Rufen.
29.04.2005: An der Frankfurter Allee/Mainzer
Str. pöbeln und schubsen 15 Neonazis alternative Jugendliche an und
werden von der Polizei daraufhin kontrolliert. Nur eine halbe Stunde später,
gröhlen sie in der Colbestr. "Sieg Heil" und können
von PassantInnen verscheucht werden.
Zeitgleich halten sich etwa 25 Neonatis in der Simon-Dach-Str. auf und
pöbeln ebenfalls PassantInnen an.
28.04.2005: Zwölf Neonazis sind durch Friedrichshain
auf dem Weg zum Union-Spiel. Zwei von ihnen greifen einen Jugendlichen
mit Pfefferspray unvermittelt an.
18.04.2005: Ein linker Jugendlicher wird aus
der Kneipe "Destiny" heraus von einem Neonazi angegriffen, kann
zunächst flüchten und wird später in der Rigaerstr. mehrfach
geschlagen und zu Boden gerungen. Außerdem wirdsein Basecap gestohlen.
Passanten können den Angreifer verscheuchen.
Vor der "Kietzkneipe" in der Neuen Bahnhofstr. sammeln sich
Neonazis und trinken auf der Straße. Ein Motoradfahrer beschwert
sich und wird von den Neonazis attackiert.
16.04.2005: In einer WG in der Lasdehnerstraße
feiern Nazis und gröhlen "Sieg Heil".
04.04.2005: Sieben Neonazis okkupieren den Mittelstreifen
auf der Warschauerstr. Ecke Grünbergerstr. und pöbeln biersaufend
PassantInnen an.
April 2005: Rund um das SEZ an der Landsberger
Allee kommt es vermehrt zu NPD-Aufkleberaktionen. Außerdem berichten
AnwohnerInnen desöfteren von Nazipublikum im SEZ.
Bericht
19.03.2005: Bei einem Neonaziaufmarsch gegen
die "linke Hochburg" Dresden Neustadt marschieren auch 30 Aktivisten
der KS-Tor und BASO mit. Bei der Abreise führen sie einen Mob von
etwa 100 Neonazis an, die linke Jugendliche im Bahnhof jagen und mindestens
drei verletzen.
18.03.2005: Am Wismarplatz grölen jüngere
Neonazis "Sieg Heil" und andere Parolen.
09.03.2005: Innensenator Körting läßt
KS-Tor samt ihrer Mädelgruppe sowie die BASO verbieten und Hausdurchsuchungen
bei zehn Mitgliedern (mit dabei Rene
Bethage, Björn Wild und Lutz Giessen) in
den Bezirken Treptow, Lichtenberg, Prenzlauerberg, Wilmersdorf und im
brandenburgischen Schönefeld durchführen.
Die Organisationen "fordern aktiv und aggressiv
eine wesensverwandte Gesellschaftsform zum Nationalsozialismus" und
seien damit verfassungsfeindlich. Bericht
06.03.2005: Auf dem Friedhof "In den Kisseln"
in Spandau führen AktivistInnen der Kameradschaft Tor einen "Heldengedektag"
durch.
04.03.2005: In der Kneipe "Wolke 7"
in der Scharnweberstraße werden fünf alternative Jugendliche
von etwa 15 Neonazis bedroht, mit Bier übergossen und als "Zeckenpack"
beschimpft.
März 2005: Vor allem im Süd-Friedrichshain
tauchen vermehrt Hakenkreuzschmierereien auf. Außerdem übermalern
Neonazis Nachst ausschließlich linke Parolen mit weißer Farbe.
27.02.2005: Ein linker Jugendlicher wird von
drei schwarz gekleidetten "Autonomen Nationalisten" von der
Warschauerstr. in die Boxhagener Str. gejagt und kann entkommen.
23.02.2005: Nach Polizeiangaben planten Neonazis
der KS-Tor einen Wessel-Gedenkmarsch zum Friedhof Prenzlauerallee/Mollstr.
Eine Antifakundgebung versperrt am Nachmittag mit knapp 150 TeilnehmerInnen
den Eingang des Friedhofs, um solch ein Gedenken zu verhindern. Eine Kundgebungsteilnehmerin
wird auf dem Weg dorthin von einem verirrten Neonazi mit einem Baseballschläger
bedroht. Am Abend kleben etwa 20 AktivistInnen der BASO und KS-Tor in
Friedrichshain Plakate und Aufkleber für Wessel, die von Antifas
und Polizei umgehend entfernt werden. In Potsdam (Behlertstraße)
werden drei bereits bekannte Berliner Neonazis beim Plakatieren von Wessel-Plakaten
festgenommen. In Süd-Ost Brandenburg soll noch ein Treffen von Neonazis
aus fünf verschiedenen Bundesländern stattgefunden haben. Auswertung
22.02.2005: Auf dem
Friedhof in Ahrensfelde und an zwei Autobahnbrücken zwischen Lindenberg
und Neu Buch werden Wessel-Plakate geklebt und sofort von der Polizei
wieder entfernt.
16.02.2005: In Treptow/
Köpenick und Lichtenberg werden Wessel-Aufkleber und selbstproduzierte
Plakate geklebt. In Treptow mit der Unterschrift "PDS Freundeskreis
Wessel". In Prenzlauer Berg und am Nöldnerplatz (Lichteberg)
gibt es außerdem Sprühereien ("Rache für Wessel.
No tears for Ali Höhler"), die ebenfalls auf den 75. Todestag
Wessels am hinweisen.
09.02.2005: In Brandenburg
bei Werder,Groß Kreutz, Torgau, Bestensee, Pätz und Golßen
tauchen vereinzelt Plakate, Aufkleber und Sprühereien zur Glorifizierung
des SA-Führers Wessel auf, die für eine unangemeldete Ehrung
am 23.02. nach Berlin aufrufen.
08.02.2005: In der Jessnerstraße wir eine Migrantin von zwei
Nazis angepöbelt, angegrifen und ihr Fahrrad zerrstört.
Februar 2005: In der Finowstraße werden Hakenkreuze gesprüht.
18.01.2005:
In zehn Wohnungen von Mitgliedern, u.a. Björn Wild und Jörg
Hähnel der Kameradschaft Tor suchen Polizeibeamte nach Beweisen
für das Herstellen von verbotenen Transparenten. Die Zufallsfunde
dieser Aktion sind immens.
10.01.2005: Der Friedrichsainer
Neonazi Eckhart
Bräuniger tritt zusammen mit Jörg
Hähnel bei einer NPD-Veranstaltung im Tempelhofer
Rathhaus als Redner auf. Bericht
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31.12.2004:
Ein Filmemacher kurdischer Herkunft wird in
Paule’s Metal Eck von einer Gruppe Neonazis beleidigt. Der Wirt
der Kneipe weigert sich trotz Bitten des Betroffenen die Neonazis rauszuwerfen.
Beim Verlassen der Kneipe wird er von dem Neonazi Detlef
Mirek mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Mit dabei war auch der
Neonazi Olaf Scholz.
10.12.2004: Etwa 50 Hooligans und Nazis, angebliche
Angestellte der Abrissfirma Benecke GmbH aus der Eldenaer Straße
in Friedrichshain, feiern in der Cocktailbar "Morrison" Proskauerstr./Frankfurter
Allee. Als ein paar Linke dies nicht mehr länger mit ansehen wollen
und eine Fensterscheibe zu Bruch geht, stürmen die Partygäste
wie auf Befehl auf die Straße und jagen die Linken unter "Sieg
Heil" und "Die Zecken kriegen wir" die Proskauerstr. hoch,
wo sie mit einem Stein- und Flaschenhagel empfangen werden. Sie werfen
zurück. Danach sammeln sich Nazis vor dem linken Club Fischladen
und werden verscheucht. Bericht
27.11.2004: Zwei Personen
werden von einem Mann Ende 20 mit "Sieg Heil" angepöbelt.
20.11.2004: Mehrere
Kameradschaften (120 Neonazis) veranstalten eine Gegendemo zur Silvio
Meier Demonstration in Lichtenberg und werden von etwa 1400 PolizeibeamtInnen
geschützt.
17.11.2004: Auf der
Route der am 20.11. stattfindenden Antifa Demo "Keine Homezone für
Faschisten" tauchen verschiedene Aufkleber der Kameradschaft Tor
auf, wo der Mord an Silvio Meier 1992 nur als Anfang im Kampf gegen Linke
gefeiert wird. Die Silvio Meier Demo dieses Jahr richtet sich verstärkt
gegen Nazikader, die alle um den Bahnhof Lichtenberg herum wohnen. Darunter
Oliver Schweigert und der Querfrontaktivist Peter
Töpfer.
13.11.2004:
Etwa 1.200 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet demonstrieren
im brandenburgischen Halbe, dem größten deutschen Soldatenfriedhof
für "Ruhm und Ehre dem deutschen Frontsoldaten" und knüpfen
an das nationalsozialistische Heldengedenken an. Am Fronttransparent läuft
der Friedrichshainer NPD Kandidat Stefan
Liesegang. Als Anwalt fungiert der Weißenseer Wolfram
Nahrath
06.11.2004: In der
Kneipe "Happy Station" in der Petersburger Str. findet das Jahrestreffen
der "Hammerskins" statt. Unter den Gästen sind auch Mitglieder
der Vandalen. Die Polizei löst die Party auf und überprüft
97 Personen. Danach gehen einige von ihnen in das Berliner Fußballcafe
in der Alfred Jung Str. Bericht
29.10.2004: In der
TRAM 20 schreit ein 22jähriger Mann aus Friedrichshain mehrfach "Sieg
Heil", beschimpft einen Mosambikaner und versucht diesen zu schlagen.
Drei PassantInnen greifen ein und übergeben den Täter der Polizei.
02.10.2004: Auf dem
Boxhagener Platz wird eine Gruppe alternativer Jugendlicher von mehreren
Neonazis verbal und einer von ihnen auch körperlich attackiert. Sie
können sich erfolgreich wehren.
26.09.2004: Auf der
Warschauer Str. werden zwei linke Jugendliche von zwei Neonazis angegriffen
und können sich erfolgreich verteidigen. Vorher haben die Neonazis
mehrfach "Heil Hitler" gerufen.
25.09.2004: Neonazis
aus dem Spektrum der Kameradschaft Tor werden mit einem Polizei-Großaufgebot
am Bhf. Storkowerstraße kontrolliert, da sie auf dem Weg zur verbotenen
NPD-Demonstration "Berlin bleibt Deutsch!" im Wedding waren.
Bericht
19.09.2004: Wegen
des NPD Wahlerfolges in Sachsen (9% bei der Landtagswahl) macht die NPD,
unterstützt durch Kameradschaft Tor und BASO (Chefkindergärtner:
Rene
Bethage) eine Demonstration in Lichtenberg mit etwa 70 TeilnehmerInnen.
18.09.2004: Im KATO
am Schlesischen Tor findet die "Deutschlandweite exclusive Live-Präsentation"
des aktuellen Albums "Invisible Front. 2005" der umstrittenen
Dark Wave Band Kirlian Kamera statt. Infos zu "KIRLIAN
CARMERA". Bericht
Im Kino International auf der Karl Marx Allee werden
zwei Neonazis von der Polizei aus dem Film "Der Untergang" herausgeholt,
weil sie während der Vorführung die Darstellungen antisemitischer
Szenen in dem Film lautstark positiv kommentiert und dabei auch den "
Hitlergruß" gezeigt hatten.
17.09.2004: Im Velodrom an
der Landsberger Allee findet ein Konzert der ehm. rechten Band "Böhse
Onkelz" statt. Rechtsextreme BesucherInnen dominieren das Konzert
und greifen nach dem Konzert nicht-rechte Personen in der S-Bahn an.
15.09.2004: Zehn Neonazis
pöbeln auf dem Bhf. Frankfurter Allee Punks an und versuchen vier
linke Jugendliche anzugreifen, was aber mißlingt.
10.09.2004: Auf dem
Boxhagener Platz sammeln sich etwa 15 Neonazis mit ihren Kampfhunden und
saufen. Als drei von ihnen von einem Jugendlichen auf ihre Klamotten des
Nazilabels Thor Steinar angesprochen werden, bekennen sie sich zu einer
"Nordmann Ideologie" und schlagen die Person. Ein Passant kommt
dem Jugendlichen zu Hilfe.
09.09.2004: Der Neonazi
Bendix Wendt wird wegen dem Angriff auf den Grünen Spitzenkandidaten
Christian Ströbele am 20.09.2002 zu 15 Monaten ohne Bewährung
verurteilt. Als Grund für den Angriff gibt er das Waldsterben in
Brandenburg an.
07.09.2004: In den
Morgenstunden reißen drei mit Hämmern bewaffnete Neonazis in
der Rigaerstr. linke Plakate ab und beschimpfen AnwohnerInnen.
06.09.2004: Da die
BASO, Kameradschaft Tor und der Märkische Heimatschutz in Berlin
nicht an der "Montags-Demonstration" gegen die Agenda 2010 teilnehmen
können, fahren sie nach Bernau, um dort ein Spontandemonstration
mit etwa 50 TeilnehmerInnen zu veranstalten
30.08.2004: Etwa 50
Neonazis aus dem Spektrum der BASO, KS Tor und Märkischer Heimatschutz
versuchen vergeblich an den Montagsdemos in Berlin teilzunehmen. Vom Bhf.
Jannowitzbrücke aus starten sie dann eine Spontandemo unter massiven
Polizeischutz in Richtung Friedrichshain über den Strausberger Platz
und zurück zur Jannowitzbrücke.
28.08.2004: Mahnwache
für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess von KS Tor und anderen
Neonazigruppen aus Berlin mit 20 Leuten in Spandau.
In Friedrichshain treffen sich derweil zehn Hertha Fußballfans,
um unter "Wir bauen eine U-Bahn von St. Pauli nach Auschwitz"
- Gegröhle vom Ostkreuz in Richtung Wühlischstr. zu ziehen.
Auf dem Weg wird ein alternativer Jugendlicher von ihnen bedroht. Die
Polizei nimmt Anzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung auf.
25.08.2004: Kameradschaft
Tor, Märkischer Heimatschutz und Berliner Alternative Südost
BASO veranstalten um 19 Uhr mit etwa 50 TeilnehmerInnen eine kurze Demonstration
auf dem Mittelstreifen Unter den Linden. Sie zeigen Transparente mit dem
Konterfei des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess und "Märtyrer
für Deutschland. Gebt die Akten frei". Danach gehen einige von
ihnen noch für ein paar Fotos durchs Brandenburger Tor.
August 2004: Im Café
Melan (Mainzer/Boxhagener Str.) wird eine Bedienung von drei Männern
beleidigt und der Versuch unternommen sie zu schlagen. Die Bedienung hatte
sich darüber beschwert, dass die Männer auf Hitler angestoßen
hatten. Herbeieilende PassantInnen befördern die drei nach draußen.
Danach gehen sie in die Druidenbar in der Boxhagener Str.
22.08.2004: Nach der
Ankunft der Nazibusse aus Wunsiedel, wo einige Berliner Kameradschaften
dem Hitler Stellvertreter Hess am 21.08.2004 mit 4000 anderen bekennenden
NationalsozialistInnen gedachten, veranstalten Kameradschaft Tor und Berliner
Alternative Südost mitten in der Nacht eine Spontandemo vom S-Bhf.
Lichtenberg zum S-Bhf. Karlshorst gegen Polizeiwillkür.
Anfang August 2004:
"Internationales Bierfestival"
auf der Frankfurter Alle: Die
Alternativ-kundgebung zur Biermeile unter dem Motto "Gegen Alltagsrassismus,
Saufgelage und Chauvinismus - unser Spaß sieht anders aus!"
am Frankfurter Tor ist ständigen Pöbeleien von Hooligans, Neonazis
und betrunkenen Normalos ausgesetzt. Die meisten Rechten versammeln sich
am Stand "Neuzeller Klosterbräu" und am Biergarten Oranke
Orange. Neonazis treten auf der Biermeile durch ihre Kleidung offen in
Erscheinung z.B. durch T-Shirt Aufdrucke mit der Triskele (dreiarmiges
Hakenkreuz), Screw Driver (Naziband), Thor-Steinar Ultima Thule usw. Eine
Gruppe Rocker hat "Blood-Devil-Germany" und Eiserne Kreuze auf
den Shirts. Auswertung
06.08.2004: Am Rande
der "Biermeile" auf der Frankfurter Allee werden Flugblätter
der Kampagne "Freßt keine Döner (FKD)" verteilt.
Außerdem werden alternative Jugendliche von Mitgliedern der KS Tor
und der BASO bedrängt und verfolgt.
31.07.2004: Die NPD
macht am Bhf. Schönhauser Allee einen Infostand. Die Aktion wird
von AktivistInnen der Kameradschaft Tor bzw. der Mädelgruppe abgesichert.
Mit dabei auch der aus Friedrichshain stammende NPD-KV Südost Vorsitzende
Eckhart
Bräuniger. Als ein Passant Infomaterial zerreißt
wird er von dem NPDler Andrew
Hanisch verfolgt, gewürgt und zu Boden gezerrt.
24.07.2004: Die Neonazigruppen
Kameradschaft Tor und Berliner Alternative Südost hängen aus
einzelnen Häusern in Ost-Berlin Transparente mit der Forderung nach
"Nationalen Zentren". Nach kurzen Fotosessions werden die Transparente
wieder eingepackt und zum nächsten Haus gefahren.
12.07.2004: AktivistInnen
der Kameradschaft Tor und der "Mädelgruppe" der Kameradschaft
Tor veranstalten zusammen mit der NPD und der Berliner Alternative Südost
am Alexanderplatz eine Kundgebung gegen Polizeiwillkür, weil diese
sie nicht zum Richtfest des Holocaust Mahnmal vorlassen wollte.
03.07.2004: Vor der
Kneipe "Green Bar" am Wismarplatz werden vermeintliche Linke
von Neonazis angepöbelt und bedroht.
26.06.2004: Auch in
Friedrichshain (S-Bhf. Storkowerstr.) tauchen Aufkleber ("National
befreite Zone") der "Vereinten Nationalisten Nordost" auf.
Weiterhin sind in der Nähe "Arbeit macht frei" und Hakenkreuze
geschmiert.
10.06.2004: Am S-Bhf.
Frankfurter Allee wird ein Gitarrenspieler von einem alkoholisierten Prol
verbal und tätig angegriffen, weil dieser "Bettler hasst".
05.06.2004: Der Friedrichshainer
Neonazi Eckhart Bräuniger,
Thorsten Heise und Elek (Ungarn) veranstalten auf dem Werkstattgelände
des NPD Funktionärs Albrecht Reither in Lichtenberg ein "Friedenstreffen
europäischer Nationalisten" und ein Konzert der rechtsradikalen
Band "Spreegeschwader" (Bassist: Alexander
Willibald Bahls) . Sämtliche Veranstaltungsteilnehmer
werden von der Polizei kontrolliert und nach Hause geschickt.
In der Weserstr. in Friedrichshain wird in der Nacht eine Frau aus der
"Kietz-Kneipe" heraus von Neonazis angegriffen und verletzt.
Sie wird verfolgt und in einem Hauseingang für 20 Minuten festgehalten
und bedroht. Die Polizei erteilt herbeigeeilten PassantInnen und den Neonazis
Platzverweise. Der Wirt der "Kietz-Kneipe" Jeremy Manz aus Marzahn
bekennt sich währenddessen öffentlich zu seiner rechtsextremen
Einstellung und kündigt einen Krieg gegen "alles linke"
an. Bericht
und Pressemitteilung
28.05.2004: Die NPD
klebt Plakate in der Straße der Pariser Kommune.
20.05.2004: Die Aktion
auf dem Petersburger Platz "Angsträume beseitigen! Rassisten
und Sexisten die Hegemonie nehmen!" am Vatertag wird nicht von Rechten
gestört. Diese halten sich lieber in der Kneipe "Happy Station"
auf. Am Abend kommt es am Bersarinplatz zu Auseinandersetzungen zwischen
Neonazis und PassantInnen, die von ihnen angepöbelt werden. Bericht
Außerdem wird vor der "Green Bar" (Wismarplatz) eine Gruppe
von augenscheinlich Nicht-Deutschen von Neonazis rassistisch angepöbelt.
13.05.2004: Der Europawahlkampf
der Republikaner macht auch vor Friedrichshain nicht halt. In der Petersburger
Str. tauchen vereinzelt Wahlplakate der Reps auf. Die Rechtsextremen sind
zu fünft mit einem VW-Bus und einem PKW unterwegs.
08.05.2004: Vor der
"Green Bar" (Wismarplatz) stehen mehrere Neonazis und provozieren
PassantInnen.
01.05.2004: Ein Aufmarsch
mit etwa 2500 Alt- und Neonazis von NPD und Freien Kameradschaften muss
wegen der massenhaften Proteste von etwa 5000 AntifaschistInnen nach kurzer
Strecke abgebrochen werden. Im Friedrichshainer Nord- und Südkiez
treiben sich davor und danach mehrere Kleingruppen von Neonazis rum. Gestartet
war der Aufmarsch am Bhf. Lichtenberg, sollte durch Friedrichshain führen
und wieder zurück nach Lichtenberg laufen.
Am Abend versuchen etwa zehn Neonazis, die bei einer Feier des BFC am
Treptower Park waren, mehrere Autos und eine alte Halle in der Nähe
vom Hangar am Ostkreuz mit Frostschutzmittel anzuzünden. Die Lichtenberger
Hooligans Jan Jens Thiele, Thomas Johl und Sven Michael Bastian werden
dabei festgenommen. Auswertung
24.04.2004: Ein Wahlkampfstand
der NPD am Lindencenter wird von dem Kreuzberger Andrew
Hanisch und dem NPD Kreisvorsitzenden für Friedrichshain-
Kreuzberg- Lichtenberg-Hohenschönhausen Claus
Schade betreut. Als sich Jugendliche in kritischer Absicht nähern
zieht Hanisch ein Pfefferspray. Danach wird der Stand im gegenseitigem
Einvernehmen abgebaut. Bericht
18.04.2004: Der Neonazi Eckhart
Bräuniger aus Friedrichshain wird bei einer Wehrsportübung
im Wald bei Finowfurt mit anderen Neonazis zusammen von einem Sondereinsatzkommando
der Polizei festgenommen.
11.04.2004: Am S-Bhf.
Landsberger Allee treffen sich ca. 100 Neonazis und Hooligans um gemeinsam
nach Hohenschönhausen zu fahren, wo das Pokalfinale BFC Dynamo -
Türkspor stattfindet.
09.04.2004: Elf Neonazis
in Thor-Steinar und Ultima Thule Sachen ziehen aggressiv pöbelnd
die Frankfurter Allee lang. Dann biegen sie in die Warschauer Str. ein,
um zum U-Bhf. Warschauer Str. zu laufen. Währenddessen provozieren
sie Rangeleien mit vermeintlichen Linken.
06.04.2004: Ein Neonazi
schlägt sich an der Rigaer/Proskauerstr. mit einem Punker, bis es
Leute aus der Rigaerstr. mitbekommen...
01.04.2004: Acht Neonazis
mit Thor-Steinar Sachen sowie KS Tor T-Shirts bewegten sich pöbelnd
von der Frankfurter Alle durch die Mainzer Str. zur Straßenbahn
23, von wo sie in Richtung Lichtenberg verschwinden.
13.03.2004: Die NPD
macht einen Infostand am Ring Center Frankfurter Allee
22.02.2004: Zwölf
AktivistInnen der Kameradschaft Tor kleben Aufkleber und fotografieren
sich mit einem Transpi vor dem Krankenhaus Friedrichshain, um ihren Unmut
darüber kundzutun, dass am Grab vom NS-Märtyrer Horst Wessel
etwa 100 Antifas den Friedhof blockieren.
19.02.2004: Am U-Bhf.
Frankfurter Tor werden Nazischmierereien entdeckt (SS-Runen, der Schriftzug
"Arbeit macht frei!" und eine Swastika)
18.02.2004: Die drei
Neonnazis Sandro Spöhemann, Andreas Voigt und Bodo Busse attackieren
auf dem S-Bhf. Warschauer Str. einen Schwarzen. Vier PassantInnen bemühen
sich, die Neonazis aufzuhalten, was auch teilweise gelingt. Die Schlägerei
wird von einer großen Anzahl PassantInnen untätig mitangesehen.
Als die Rechten flüchten werden sie auf der Warschauer Brücke
von der Polizei in Empfang genommen.
14.02.2004: Etwa 25
Neonazis, welche vom Naziaufmarsch aus Dresden kamen, greifen 13 Antifas,
die ebenfalls im Zug saßen, am Ostbahnhof an und jagen sie auf die
Straße hinaus.
06.02.2004: Vier Neonazis
verprügeln und bedrohen zwei jugendliche Linke am Frankfurter Tor.
Den Linken werden erhebliche Verletzungen zugefügt. Einer der Täter
hatte ein Tattoo mit Flammen und einem Sonnenzeichen. Später werden
sie von der Polizei aufgegriffen und lediglich kontrolliert. Eine Gruppe
von vier Leuten, die den Übergriff beobachteten taten nichts. Bericht
30.01.2004: Mitglieder
der Kameradschaft Tor hängen in Friedrichshain ein Transparent mit
"Hitler was '33 right" auf.
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28.12.2003:
Auf dem Nachhauseweg von einer bekannten linken Kneipe wird eine Person
am frühen Morgen im Treppenhaus eines Wohnhauses von drei vermummten
Neonazis beschimpft, mit Stiefeln getreten und geschlagen. Bericht
Mehrere Linke werden am Rudolphplatz aus der Kneipe "Bandog"
heraus von mehreren Neonazis angepöbelt und bedroht.
19.12.2003: Drei Neonazis
greifen einen alternativen Jugendlichen, der mit dem Fahrrad unterwegs
ist am Frankfurter Tor an. Der Jugendliche kann sich erfolgreich wehren.
11.12.2003: Ein VW fährt
einen Linken, welcher mit dem Fahrrad unterwegs ist, Revaler Ecke Warschauer
Str. um. Die Neonazis im Auto können unerkannt entkommen. Die Person
erleidet Prellungen.
29.11.2003: Bei der
Erstürmung der Jahresparty der Hammerskins im "Pankower Bär"
in der Niederschönhausener Waldstraße wird auch der Friedrichshainer
Nazi Eckhart Bräuniger
von der Polizei verhaftet. Bericht
20.11.2003: Im Vorfeld der
Silvio Meier Demo werden von Autonomen Nationalisten Berlin (ANB) Aufkleber
verklebt, auf denen der Tod des Antifaschisten Silvio Meier als gerechtfertig
und nachahmungswert dargestellt wird. Bericht
11.11.2003: Ein Punk wird
von Neonazis mit einem Messer nähe U-Bhf. Weberwiese angegriffen
und verletzt.
04.11.2003: Vier Neonazis greifen zwei Linke
in der Mainzer- Ecke Scharnweberstraße an.
31.10.2003: Zwei Linke werden
Eberty- Ecke Straßmannstraße von mehreren Neonazis aus zwei
Auto heraus angegriffen und verletzt.
20.10.2003: Zwei Schwarze
werden in der Tram 20 von vier Jugendlichen angepöbelt und geschlagen.
Die Täter flüchten unerkannt.
14.10.2003: Das Berliner
Fußball Café (Betreiberin Antje Böhm, Inhaber Hells
Angle Andre Sommer) bzw. der integrierte Tatooshop wird von der Polizei
wegen dem Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole durchsucht. Sie werden
fündig.
03.10.2003: Im Berliner Fußball
Café nahe S-Bhf. Frankfurter Allee findet der "Tag der Germanen"
statt, der von der Polizei geräumt wird. Vertreter des BFC-Fanclubs
79er sind auch vor ort.
Vier alternative Jugendliche werden an der Ecke Waldeyerstr./Frankfurter
Allee von drei besoffenen Neonazis erst angepöbelt und dann angegriffen.
Die Jugendlichen können sich aber erfolgreich wehren.
02.10.2003: Ein linker Jugendlicher
wird beim Umsteigen auf dem S-Bhf. Ostkreuz von einem Neonazi aufgrund
seines offensichtlich linken Aussehens attackiert. Er kann sich aber erfolgreich
wehren.
20.09.2003: In der Jessnerstraße
wird ein Punk von mehreren Neonazis, die aus einem grünen US-Army-Jeep
steigen, angegriffen und schwer verletzt. In der Nähe der Kneipe
"Jessner Eck" kommt es immer wieder zu rechten Pöbeleien
durch das Publikum der Lokalität. Bericht
In Köpenick" in der Wendenschlossstraße
findet die 21. Geburtstagfeier der Nazi-Rocker-Gruppe Vandalen statt.
Die Polizei kontrolliert 160 Personen. Darunter auch die Band "Deutsch-Stolz-Treu",
dessen Sänger Peter Bramman
aus Friedrichshain kommt.
16.08.2003: Ein Linker wird
am Bahnhof Alexanderplatz von mehreren Neonazis zu Boden gerissen und
beschimpft. BundesGrenzSchützerInnen und WachschützerInnen nehmen
ihn, anstatt die Angreifer fest. Im Dezember erhält er einen Strafbefehl
über knapp 200 Euro wegen Beleidigung.
Anfang August 2003: "Internationales
Bierfestival" auf der Frankfurter Alle: Am Stand Odinstrunk (der
trotz der ein Jahr zuvor geäußerten Versicherung des Festbetreibers
Grasnick, den Stand aufgrund seiner Anziehungskraft für Rechtsextreme
nicht mehr einzuladen, wieder auf dem Fest präsent ist) werden T-Shirts
mit dem Konterfei eines Wikingers und dem Schriftzug "Germanenzug"
angeboten. Über die gesamten drei Tage sind durchschnittlich 100
Neonazis dort anzutreffen. Klar erkennbar und offensiv auftretend durch
"old school Racist" und "18" T-Shirts. Die 18 dient
in der Naziszene als Symbol für Adolf Hitler. Anwesend sind bekannte
Neonazi-Kader wie der Berliner Oliver Schweigert, außerdem sind
Mitglieder der Nazigruppe "Vandalen", der Kameradschaft Tor
und Kameradschaft Pankow vor Ort. Gegen mindestens eine Person wird Anzeige
wegen Zeigen des Hitlergrußes gestellt. Spät am Samstagabend
zieht noch eine Gruppe von ca. 15 Neonazis grölend durch die Rigaerstr.
und durch den Friedrichshainer Südkiez, um dort vermeintliche Linke
zu jagen. Bericht
Der Treptower Neonazi Sebastian Dahl misshandelt auf
der Biermeile einen Vietnamesen mit einer Flasche und fügt ihm eine
Kopfplatzwunde zu.
12.07.2003: In einem türkischen
Imbiss in der Frankfurter Allee pöbelt ein Mann rassistische Parolen.
Er wirft einen Betonstein in Richtung eines Gastes. Der kann den Stein
mit Hilfe eines Stuhls abwehren. Der Angreifer wird festgenommen.
10.07.2003: Vier Neonazis
überfallen in der Pettenkofer Straße vier jugendliche Vietnamesen
mit Billardqueues und verletzen einen von ihnen schwer. Die Täter
werden in "Frankie's Relaxbar" in der Pettenkofer Straße
2b festgenommen, woher auch die Billardqueues stammen.
08.06.2003: Eine Pärchen
fährt vom S-Bhf. Warschauer Straße in Richtung Schönefeld
und wird in der Bahn von zwei Neonazis als Zecken und Junkies beschimpft.
Später wird die Frau von einem der Täter mit einem Messer bedroht
und mit Fußtritten traktiert, denen sie ausweichen kann. Dann schlägt
einer der Angreifer ihr eine Flasche auf den Kopf. Die beiden Täter
können am S-Bhf. Treptower Park flüchten. Die herbeigerufenen
Polizei fasst die Täter trotz detaillierter Beschreibung nicht.
Juni 2003: Im ehemals linken
Veranstaltungsraum K17 in der Pettenkofer Straße kommt es verstärkt
jeweils am Donnerstag zu Partys, wo Angehörige der extrem-rechten
Szene ungestört feiern können. Bericht
15.03.2003: Drei Anti-Antifa
Fotografen aus Kameradsschaft Tor Zusammenhängen tauchen auf einer
Lichterkette gegen den Irak-Krieg am Frakfurter Tor auf. Bericht
25.01.2003: 20-25 Neonazis
jagen an der Ecke Boxhagener Straße/ Neue Bahnhofstraße mehrere
linke Jugendliche und schlagen einen von ihnen zusammen. Einige der Gejagten
versuchen sich in einen Dönerladen zu flüchten, aus dem sie
aber wieder verwiesen werden. Die eintreffende Polizei nimmt die Personalien
der Opfer auf und beruhigt die Neonazis. Bericht
Januar 2003: Auf der Route
der LL-Demo, am U-Bhf. Samariterstr., tauchen Aufkleber der "Autonomen
Nationalisten Berlin" mit "C4 FOR REDS!" auf. Am U-Bhf.
Frankfurter Allee gibts Combat 18 und Hakenkreuz Schmierereien.
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23.11.2002:
Diverse Nazisprüche und Hakenkreuze auf Silvio-Meier-Demoplakaten
entlang der Route (Samariterstr./Schreinerstr.).
20.09.2002: Der Vandale
Bendix Wendt schlägt den Grünen Spitzenkandidaten Christian
Ströbele am S-Bhf. Warschauer Str. mit einer Stahlrute nieder. Bericht
11.09.2002: Die Republikaner
hatten sich für ein Wählerforum im Andreas-Gymnasium in Friedrichshain
angemeldet. Zahlreicher antifaschistischer Protest hinderte sie am Betreten
der Schule. Bericht
Anfang August 2002: "Internationales Bierfestival"
auf der Frankfurter Alle: Beim Stand der Neubrandenburger Imkerei "Odinstrunk"
kommt es wieder zu Schlägereien und Flaschenwürfen zwischen
Linken und Rechten, anschließend auch zwischen Neonazis und der
Polizei. Dabei werden drei Neonazis festgenommen. Eine halbe Stunde lang
wird die Karl-Marx-Allee wegen des Polizeieinsatzes gesperrt. StandbetreiberInnen
beschweren sich über das zu späte Eingreifen der Polizei. Der
Geschäftsführer der Biermeile, Grasnick, verspricht, den Odin-Stand
nicht mehr einzuladen, da dieser immer Anlaufpunkt für die extrem
Rechte ist.
23.02.2002: 20 Neonazis versuchen dem SA-Führer
Horst Wessel auf dem Friedhof Mollstr./Prenzlauer Allee zugedenken. 200
AntifaschistInnen versperren ihnen den Weg. Bericht
Später am Abend sammeln sich etwa 100 Neonazis im Prozentehouse in
Lichtenberg und stoßen auf Horst Wessel an.
13.01.2002: An der Demonstrationsroute
der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration werden in der Nacht vorher mehrere
Nazisprühereien (z.B. Hakenkreuz, Wolfsangel) angebracht. Die Täter
sind Mitglieder der Kameradschaft Tor Daniel Meinel und Björn Wild.
Bericht
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14.12.2001:
In der K17 findet das "Eastside Hardcore over X-Mas" Konzert
statt, das fast ausschließlich von Neonazis besucht wird. An diesem
Abend spielen "INFRONT", "ACUSADO", "STOMPER",
"BLOODSHED RISE" und "WITHHELD". Mitglieder der Band
"WITHHELD" sind die organisierten Neonazis Michel Manko (United
Skins) aus Königs Wusterhausen und Christian Ortmann (Blood&Honour).
Bericht
Anfang August 2001: "Internationales
Bierfestival" auf der Frankfurter Alle: Am Stand "Odinstrunk"
sind Neonazis präsent. In den späten Abendstunden kommt es zu
Schlägereien unter den Rechten, die von der Polizei beendet werden.
Auf der Karl-Marx-Allee kommt es nach Beendigung des Festes zu Angriffen
auf alternativ aussehende Jugendliche, die mit Bierflaschen beworfen werden,
wobei der Mob "Lasst uns den Rassenkrieg beginnen" ruft.
21.07.2001: Auf dem
Grünstreifen der Frankfurter Allee grillen und saufen etwa 30 Neonazis
bis sie von ebensovielen AntifaschistInnen gestört werden.
23.02.2001: Ein Kundgebung zur Ehrung des SA-Führeres
Horst Wessel am Friedhof Mollstr/Prenzlauer Allee wird von der Innenverwaltung
verboten. Statt dessen demonstrieren die Grünen und AntifaschistInnen
gegen Neonazis an gleicher Stelle.
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14.11.2000: Ein
Treffen des Kreisverbandes der Republikaner Kreuzberg-Friedrichshain unter
der Leitung von Rainer Nowotnik im "Tabor Eck" in der Wrangelstr.
wird durch AntifaschistInnen durch Glasbruch usw. gestört.
September 2000: Zwei Männer beleidigen
einen schwarzen Deutschen. Beide werden im August 2000 zu je 450,- DM
Geldstrafe verurteilt.
15.07.2000: Die rechte Dark-Wave-Band "KIRLIAN CARMERA" tritt
in der K17, Kadiner Str. 17, auf. Die Band wird wegen des Gebrauchs nationalsozialistischer
und neofaschistischer Symbolik bei ihren Auftritten kritisiert. Infos
zu "KIRLIAN CARMERA"
08.07.2000: 30 Neonazis feiern
auf dem Grünstreifen auf der Frankfurter Allee.
26.03.2000: 40 italienische
TouristInnen werden von einer Gruppe von 20 Neonazis auf der Landsberger
Allee im ag As'Inn angegriffen. In dem Billardschuppen, der zur UCI Kinowelt
gehört, treffen sich regelmäßig rechte Jugendliche.
23.02.2000: Neonazis
demonstrieren gegen die Aktzion der Autonomen Totengräber. Diese
hatten ein paar Tage vorher den vermeintlichen Kopf des SA-Führers
Horst Wessel auf dem Friedhof Mollstr/Prenzlauer Allee ausgegraben und
in die Spree geworfen.
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05.10.1999:
Die Leiche von Kurt S. (38 J.) wird auf einem stillgelegten Urnenfriedhof
gefunden. Er wurde erschlagen. Vier Rechtsextreme werden in einer Wohnung
im Hoernerweg festgenommen. Ein politischer Hintergrund der Tat wird ausgeschlossen.
Vermutlich Raubmord im Trinkermilieu. Am 21.04.2004 werden alle Tatbeteiligten
zu lebenslanger Haft (Michael Voigt, Manuel Sandmann) bzw. 8 Jahre (Björn
Oberjartel) und 8,5 Jahren (Carsten Ufer) Jugendstrafe verurteilt. Eigenen
Angaben zufolge zählen sich alle vier zu den "Hammerskins".
21.08.1999: Ein Treffen der
Republikaner in der Kneipe "Zur Laterne" in der Pufendorfstr.
wird durch AntifaschistInnen verhindert. Eine Ersatzveranstaltung findet
in der Kneipe "Zum Valentin" in der Frankfurter Allee statt.
Anwesend waren folgende Neonazis: Nicole Bacher, Björn Wild, Nicola
Witt, Mario Wallraf, Kai Nestmann, Dirk Lothar Müller, Gunnar Dirk
Geidies, Daniel Ralf Meinel, Peter Werner Gerhard Gempe, Ingo Hinz, Tibor
Viktor Haraszti, Enrico Honmeier, Karsten Lars Zemke, Marco Witt, Michael
Johannes Breuer, Uwe Barteis, Patrick Mario Wallraf, Holger Körner,
Peter Bickenbach, Daniel Johannes Unger, Alexander Rutz, Thomas Kay, Stephan
Schneider und Andreas Lück.
01.05.1996: "Dann
nahte der Erste Mai und zu diesem Anlass organisierte die NPD eine Demonstration
im Berliner Ostbezirk Marzahn. Unter den rund 600 Demonstrationsteilnehmern
befanden sich auch die Mitglieder unserer Kameradschaft. Diese Erste-Mai-Demo
der NPD stand unter dem Motto „Gegen System und Kapital, unser Kampf
ist national“. Außer dass es aus einigen Häusern der
Marzahner Plattenbausiedlung Eier und verfaultes Obst auf uns niederregnete,
verlief der Aufmarsch ruhig und ohne Störungen. Erst auf dem Weg
raus aus der Stadt kam es zu einem Zwischenfall.
Etwa 200 Neonazis wurden unter Polizeibegleitung mit
einem Sonderzug der Berliner S-Bahn in den Süden der Stadt gebracht,
von wo aus sie mit dem Zug ihre Heimreise antreten sollten Als unsere
Formation am S-Bahnhof Ostkreuz umsteigen musste, traf zeitgleich eine
Gruppe von etwa 50 Autonomen auf dem Bahnhof ein. Es kam zu einer Massenschlägerei,
bei der besonders bemerkenswert war, dass die Polizisten gemeinsam mit
den Neonazis auf die Autonomen einschlugen und sie vom Bahnhofsgelände
jagten. Es war das erste Mal, dass ich erlebte, wie Polizei und BGS gemeinsam
mit Neonazis, quasi Hand in Hand, gegen linke Autonome vorgingen".
aus Nick Greger - Die verlorenen Jahre
Dezember 1993: Der Fraktionsvorsitzende
der Republikaner in der Bezirksverordneten Versammlung Friedrichshain,
Mahn, veröffentlicht öffentlich eine antisemitische Presseerklärung
anlässlich der Abschiebung von Palästinensern von Israel in
den Libanon.
21.11.1992: Der Antifaschist
Silvio Meier wird bei einer Auseinandersetzung mit Neonazis am U-Bhf.
Samariterstr. mit einem Messer tödlich verletzt. Einer seiner FreundInnen
wird ebenfalls schwer verletzt. Die Täter werden später zu geringfügigen
Bewährungsstrafen verurteilt. |